Tagungen & Kongresse | Mitteilungen

In dieser Rubrik finden Sie aktuelle Informationen zu musikwissenschaftlichen Call for papers, Tagungen und Kongressen, Tagungsberichten sowie weitere Mitteilungen.


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Fokus: Öffentliche Musikbibliotheken

Öffentliche Musikbibliotheken sind unverzichtbarer Bestandteil der musikalischen Bildung. Eine flächendeckende Versorgung mit Medien für die praktische Musikausübung, für das aktive Hören von Musik und für das Lernen über Musik ist in Deutschland vielerorts gleichwohl nicht gewährleistet. Anlässlich der Vorstellung eines neuen Online-Angebots des Deutschen Musikinformationszentrums (MIZ) "Fokus: Öffentliche Musikbibliotheken" äußert sich der Generalsekretär des Deutschen Musikrats, Prof. Christian Höppner, zu diesem Missverhältnis:
 
"Musikbibliotheken sind Sehnsuchtsorte non-virtueller Erfahrungen. Gerade im Digitalen Zeitalter bedarf es des gut abgestimmten Miteinanders analoger und digitaler Angebote. Die Attraktivität des 'kulturellen Erlebnisortes Musikbibliothek' wird wesentllich von der personalen Fachkompetenz und  der sächlichen Ausstattung bestimmt. Die finanziellen Rahmenbedingungen für die öffentlichen Musikbibliotheken sind in der viertstärksten Industrienation der Welt vielerorts desaströs. Deshalb sind die Länderparlamente wie Trägereinrichtungen aufgefordert, die bestehenden Einrichtungen  adäquat auszustatten und die weißen Flecken durch Neueinrichtungen zu tilgen.“
 

Einladung zum Workshop zu Forschungsdaten in der Musikwissenschaft /  audio-visuelle Kulturgüter am 13. und 14. Dezember 2018

Im Kontext der durch den Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII)  angestoßenen Diskussion über eine Nationale Forschungsdateninfrastruktur möchten wir (Gesellschaft für Musikforschung, Landesinitiative NFDI der Digitalen Hochschule NRW, Virtueller Forschungsverbund Edirom und Zentrum Musik – Edition – Medien) Sie herzlich zu einem „Workshop zu Forschungsdaten in der Musikwissenschaft / audio-visuelle Kulturgüter“ am 13. Dezember (Beginn um 13.00 Uhr) und 14. Dezember (Ende um 13.00  Uhr) ins Heinz-Nixdorf-MuseumsForum in Paderborn einladen.
Forschungsdaten und ihr Management gewinnen auch in den Geisteswissenschaften im Allgemeinen und in der Musikwissenschaft im Besonderen immer mehr an Bedeutung. Der RfII hat in seinen Papieren der letzten Jahre deutlich herausgestellt, dass es für den Umgang mit Forschungsdaten einer fachnahen, interdiziplinären, dezentralen Forschungsinfrastruktur bedarf. Hierzu ist eine Ausschreibung des Bundes und der Länder angekündigt worden, die zum Anfang kommenden Jahres erwartet wird.
 

Neue Datenschutzerklärung

Die Gesellschaft für Musikforschung hat gemäß der am 25.5.2018 in Kraft getretenen Europäischen Datenschutzgrundverordnung ihre Datenschutzerklärung aktualisiert. Die neue Erklärung finden sie hier: https://musikforschung.de/index.php/datenschutz.

Für Rückfragen, zur Wahrnehmung Ihrer Auskunfts- und Löschrechte stehen wir jederzeit unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.

 

Neu: RSS Feeds

Die Gesellschaft für Musikforschung stellt für ihre gefragtesten Informationsrubriken RSS Feeds zur Verfügung.
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Jahrestagung 2018

Die nächste Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung findet vom 25. bis 28. September 2018 im Osnabrücker Schloss als Sitz des Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Osnabrück statt. Die Themenschwerpunkte der Tagung orientieren sich an drei Forschungsschwerpunkten des Instituts:

1. Der Erste Weltkrieg in der musikwissenschaftlichen Forschung

Der Erste Weltkrieg hat in allen beteiligten Ländern einen erheblichen Einfluss auf das Musikleben und –schaffen genommen. Es wurde eine Fülle von Kompositionen mit Bezug auf dieses Ereignis geschaffen und das Konzertrepertoire in erheblichem Maße darauf ausgerichtet. Bis heute ist diese kriegsbezogene Musik kaum erforscht und spielt in der Musikhistoriographie - auch im Vergleich zu Studien über die Musik der Nazi-Zeit - nur eine untergeordnete Rolle. Daran änderte auch das Gedenken an den Krieg 100 Jahre nach seinem Beginn nur wenig. Allerdings wird die Forschung in den kriegsbeteiligten Ländern unterschiedlich intensiv betrieben. Das Symposium stellt einige aktuelle Ansätze vor.

2. Empirische Musikforschung

Den inhaltlichen Rahmen des Symposiums Empirische Musikforschung bilden die Forschungsschwerpunkte der systematischen Musikwissenschaft des Osnabrücker Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik. Aus dem inhaltlichen Spektrum von Musik- und Medientechnologie, Musikinformatik, Musikpsychologie und Musiksoziologie sollen dabei insbesondere inhaltliche und methodische Schnittstellen zur Historischen Musikwissenschaft thematisiert werden.  

3. Die Musik der Welt und ihre musikpädagogischen Kontexte

Seit einigen Jahrzehnten ist die Musik der Welt auch ein musikpädagogisches Thema. Von den Anfängen unter dem Oberbegriff einer „außereuropäischen Musik“ im 20. Jahrhundert bis zur gegenwärtigen Rolle der Musik der Welt im Kontext einer Interkulturellen Musikpädagogik in globalisierten Gesellschaften wurde und wird diskutiert, wie pädagogische Annäherungen an unbekannte, vielleicht fremde Musiken stattfinden können. Dabei rücken in den letzten Jahren auch Fragen zum Eigenen und Fremden, zum Konzept von Transkulturalität oder zu kulturellen Identitäten in den Fokus und erhalten angesichts der großen Flüchtlingsbewegungen seit 2016 neue Brisanz und Bedeutsamkeit.

Die drei Symposien werden jeweils einen Vor- oder Nachmittag einnehmen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind eingeladen, sich mit eigenen Beiträgen in freien Symposien, Round Tables sowie mit freien Referaten bzw. Posterpräsentationen an der Tagung zu beteiligen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für diese Beiträge keine finanzielle Unterstützung von Seiten der Tagungsveranstalter zur Verfügung gestellt werden kann. Bewerbungsfrist für alle Präsentationsformen ist der 31. Januar 2018. Nach der Begutachtung durch die Programmkommission erfolgt die Benachrichtigung über Annahme oder Ablehnung zum 15. April 2018. Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, für alle Einreichungen die Hinweise auf der Webseite www.gfm2018.uni-osnabrueck.de zu beachten.

Frist für Beitragseinreichung verlängert bis 11.02.2018! 

 

Wolfgang Auhagen als Präsident verabschiedet und neue Gremien gewählt

Mit langanhaltendem Applaus verabschiedete die Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Musikforschung (GfM) am Freitag, den 20. Sept. 2017 ihren scheidenden Präsidenten Wolfgang Auhagen (Universität Halle). Nach achtjähriger Amtszeit übergab Auhagen im Rahmen der Neuwahlen zu den drei zentralen Gremien der Gesellschaft (Präsidium, Beirat und Auslandskommission) sein Amt an die neugewählte Präsidentin Dörte Schmidt (Universität der Künste Berlin). Mit ihr gemeinsam bilden Vizepräsident Ulrich Konrad (Universität Würzburg), Schriftführer Andreas Münzmay (Universität Paderborn/Hochschule für Musik Detmold) und Schatzmeisterin Gabriele Buschmeier (Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz) den neuen Vorstand der Gesellschaft. Der neue Beirat der GfM wählte direkt im Anschluss an seine Wahl Panja Mücke (Hochschule für Musik Mannheim) zu seiner Sprecherin, Sprecherin der neuen Auslandskommission wurde Sabine Meine (Hochschule für Musik und Tanz Köln).

 

Promotionspreis

Die GfM vergibt in Kooperation mit Schott Music jährlich einen Wissenschaftspreis, mit dem herausragende Dissertationen aus allen Gebieten der Musikwissenschaft ausgezeichnet werden sollen. Der Preis besteht in der Übernahme der Kosten für die Veröffentlichung der Dissertation gleichzeitig als gedrucktes Buch sowie als Online-Publikation im Open Access bei Schott Campus. Doktorand/-innen, deren an einer deutschen Universität oder Musik­hochschule  eingereichte Dissertation im vorhergehenden oder laufenden Jahr mit dem Prädikat »summa cum laude« angenommen wurde, können sich selbst um den Preis bewerben. Betreuer/-innen im Promotionsverfahren genießen ebenfalls Vorschlagsrecht. Der Bewerbung oder dem Vorschlag sind zwei ausführliche Gutachten beizufügen. Werden bei einer Bewerbung Gutachten aus dem Promotionsverfahren eingereicht, so ist die Verwendungsgenehmigung der Gutachter beizufügen. Bewerbung oder Vorschlag sind bis zum 1. Dezember des jeweiligen Jahres zu richten an:

Geschäftsstelle der Gesellschaft für Musikforschung
Heinrich-Schütz-Allee 35
34131 Kassel

Die Auswahl wird von einem Gremium der GfM vorgenommen. Es besteht aus dem amtierenden Beirat der Zeitschrift Die Musikforschung und den amtierenden Redakteuren der Zeitschrift. Die Preisträgerin oder der Preisträger wird im Rahmen der jeweils nächsten Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung bekannt gegeben.

Webportal für Mailinglisten und Newsletter

Die Gesellschaft für Musikforschung betreibt ein Webportal für Newsletter und Mailinglisten.

Dort werden Mailinglisten zur Kommunikation der Fachgruppen der Gesellschaft für Musik angeboten.

http://news.musikforschung.de

 

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