SWEET SPOT. Lounge für Elektroak­ustische Mu­sik

Die Reihe SWEET SPOT versteht sich als Forum klassischer und ganz neuer Produktionen Elektroakustischer Musik in Salzburg. Es werden Stücke des Genres gehört und miteinander diskutiert. Begleitet wird jedes Konzert mit einer kurzen Einführung und der Möglichkeit, sich über das Gehörte auszutauschen.

Klangin­stall­a­tion OpenGarden – HAB­IT­AT

Salzburg

14.,15. & 19.06.2022

Dienstag, 14. Juni 2022, 15:00–20:00 | Eröffnung: 15:00 
Mittwoch, 15. Juni bis Sonntag, 19. Juni 2022, 8:00–20:00
Orangeriegarten im Mirabellgarten, 5020 Salzburg 

2021 hatten wir uns mit der Idee des Soundscapes als akustisches Biotop beschäftigt: also mit der akustischen Bestandsaufnahme eines Lebensraums. Hierbei wurden Klänge bzw. Field-Recordings aus Ihrem ursprünglichen Zusammenhang bzw. ihrer Örtlichkeit herausgelöst und in den akustischen Kontext des Mirabellgartens gestellt. Die Idee weiterführend soll in diesem Jahr erforscht werden, was passiert, wenn wir von dem ganz Eigenen, das in uns klingt, das uns vertraut ist und uns anregt und in dem wir uns zu Hause fühlen – unserem „Habitat“ also – ausgehen und dies im öffentlichen Raum kontextualisieren. Weniger das Analytische und Rekonstruktive als vielmehr das Synthetische und Konstruktive stehen damit im Mittelpunkt.
Drei im Rahmen eines Calls eingereichte Kompositionen wurden ausgewählt und werden mittels eines 16-Kanal-Lautsprecher-Systems, das in die Gartenarchitektur des Orangeriegartens im Mirabellgarten integriert wird, präsentiert. Die drei Komponist*innen sind:

Matthias Leboucher, Vendôme, F / Salzburg, A
Manuela Meier, Basel, CH
George Rahi, Philadelphia, US / Vancouver, CA

Vor­trag & Klang- und Videoin­stall­a­tion DATEN UND AL­GORITH­MEN. Eine künst­lerische Ex­plor­a­tion

David Pirrò

Salzburg

20.05.2022

Institut für Elektronische Musik und Akustik, Kunstuniversität Graz
Donnerstag, 20. Mai 2022, Universität Mozarteum, Mirabellplatz 1, 5020 Salzburg 
Vortrag: Online & In Präsenz: Bösendorfersaal: 18:00
Installation: Stiegenhaus/Empore 2. OG, 17:00–23:00
In der Reihe „Musik & Mathematik“ & "Sweet Spot. Lounge für Elektroakustische Musik"

David Pirrò präsentiert, wie digitale Informationen und Prozesse eng mit unserem Leben verwoben sind: sie sind Mitgestalter unserer alltäglichen Kommunikation wie auch der fortschrittlichsten wissenschaftlichen Forschungen. Er zeigt die künstlerischen Erkundungen und „Rematerialisationen“ von Daten und Algorithmen ausgehend von Arbeiten aus seinen Forschungsprojekten „Transpositions“ und „Algorithms That Matter“.

Programmkarte 

Friday, 20. May 2022 

18:00 | (UTC+01:00) Amsterdam, Berlin, Bern, Rome, Stockholm, Vienna | 1 hr 

 

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Meeting number (access code): 2730 817 5186 

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Die interdisziplinäre Vortragsreihe „Musik & Mathematik“ widmet sich den Grenzbereichen zwischen den Wissenschafts- bzw. Kunstsparten von Musik & Mathematik

Eine Kooperation von Programmbereich (Inter)Mediation – IE Wissenschaft & Kunst, Universität Salzburg/Universität Mozarteum Salzburg und Fachbereich Artificial Intelligence and Human Interaktion der Universität Salzburg .
Übersichtsplakat alle Vorträge „Musik & Mathematik“ im Sommersemester 2022

Eine Kooperation von Programmbereich (Inter)Mediation – IE Wissenschaft & Kunst, Universität Salzburg/Universität Mozarteum Salzburg mit dem Studio für Elektronische Musik und dem Institut für Neue Musik der Universität Mozarteum Salzburg. 

SCHWIN­GENDE SYSTEME

Malte Giesen im Porträt

Salzburg

05.04.2022, 19:00 Uhr

Toihaus Theater (Franz-Josef-Straße 4, 5020 Salzburg)

ANMELDUNG ERFORDERLICH!
EINTRITT FREI

Ausgehend von der physikalischen Realität eines Musikinstruments, bei der ein mechanisch schwingendes System durch verschiedene Arten von mechanischer Manipulation beeinflusst und gesteuert wird, wurde versucht, Instrumente nicht nur traditionell als Klangerzeuger, sondern auch als Resonatoren in Verbindung mit speziellen Lautsprechern oder Transducern in hybride schwingende Systeme zu verwandeln. Im Zusammenspiel können ganz neuartige und eigentümliche Mischungen entstehen. Die Instrumente sollen neben ihrer klassischen Klangproduktion gleichzeitig als Lautsprecher mit jeweils eigener akustischer Färbung dienen, wobei sich eine Verschmelzung elektronischer und akustischer Klänge ergibt. Einerseits überführen die minimalistischen, simpel erzeugten elektronischen Klänge in eine konkrete Körperlichkeit, und andererseits wird durch die starke Einfärbung der traditionell produzierten Klänge das „historische Sediment“ der beiden Instrumentalklangfarben herausgefiltert.

Martin Losert (Moderation) im Gespräch mit Malte Giesen

Malte Giesen studierte Komposition/Computermusik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sowie weitere Studien am CNSM Paris und elektroakustische Musik bei an der HfM Berlin. Seit November 2021 leitet er das Studio für elektroakustische Musik der Akademie der Künste Berlin.

Eine Veranstaltung von (Inter)Mediation in Kooperation mit dem Studio für Elektronische Musik, dem Institut für Neue Musik der Universität Mozarteum Salzburg und dem Toihaus Theater

Programmkarte 

Plakat

Anmeldung erforderlich:

Mag. Ingeborg Schrems
Tel. +43 (0)662 8044 2380
E-Mail: Ingeborg.Schrems@plus.ac.at

Es gelten die zum Veranstaltungszeitpunkt aktuellen COVID-REGELUNGEN. 

ROT­TING SOUNDS – Konzepte und Ma­ter­i­ali­en 

THOMAS GRILL IM PORTRÄT 

Salzburg

11.01.2022, 19:00 Uhr

Stadtgalerie Lehen (Inge-Morathplatz 31, 5020 Salzburg)

ANMELDUNG ERFORDERLICH!

EINTRITT FREI

Der interdisziplinäre und radikal experimentelle Zugang nimmt in „rotting sounds“ bei der Untersuchung von zeitlichen Transformationsvorgängen digitaler Medien mit den Mitteln künstlerischer Forschung eine zentrale Rolle ein. Thomas Grill erläutert und präsentiert daraus entstandende Konzepte und Materialien anhand einiger ausgewählter künstlerischer Werke.

Marco Döttlinger (Moderation) im Gespräch mit Thomas Grill

Thomas Grill arbeitet als künstlerischer und wissenschaftlicher Forscher über Klang und dessen Wahrnehmung. Als Komponist und Performer liegt der Fokus auf konzeptorientierter Klangkunst, elektro-instrumentaler Improvisation und Kompositionen für Lautsprecher. Er forscht und lehrt an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Eine Veranstaltung von (Inter)Mediation in Kooperation mit dem Studio für Elektronische Musik, dem Institut für Neue Musik der Universität Mozarteum Salzburg und der Stadtgalerie Lehen 

Programmkarte 

Plakat

Teilnahme nur nach Voranmeldung:

Mag. Ingeborg Schrems
Tel. +43 (0)662 8044 2380
E-Mail: Ingeborg.Schrems@sbg.ac.at

Es gelten die zum Veranstaltungszeitpunkt aktuellen COVID-REGELUNGEN. 

UR­FUCHS. Pat­rik Lech­ner im Porträt

Salzburg

09.11.2021, 19:00

Veranstaltungssaal (HS 2.04), Residenzplatz 9, 2. OG: Zugang über Kapitelgasse 5–7, 5020 Salzburg

Die Arbeiten von Patrik Lechner sind größtenteils experimentelle generative Audio-Video-Stücke und Performances, erstellt durch eigens dafür programmierte Tools. Deren Thematik beschreibt er folgendermaßen: “Das Einfangen von Realität durch algorithmische Modellierung, das Kaputtmachen des Ergatterten, Technik als Kunst und Abwege im Allgemeinen sowie das Programmieren als Werkzeug für die Arbeit im ästhetischen Bereich.“

Patrik Lechner studierte Philosophie an der Universität Wien und Medientechnik an der FH St. Pölten und arbeitet seit über 15 Jahren in den Bereichen audiovisueller Medien und DSP-Programmierung sowie als Lecturer an der Universität für Angewandte Kunst Wien, der FH Salzburg und der FH St. Pölten. Zuletzt erhielt er u.a. beim Ars Electronica Festival 2019 eine Honorary Mention für eine Performance bzw. war er als Kollaborateur bei Peter Kutins ROTOR (Festival SAT / Mutek Montreal 2019) zu erleben.

Programmkarte

EINTRITT FREI – ANMELDUNG ERFORDERLICH:

Mag. Ingeborg Schrems
Tel. +43 (0)662 8044 2380
E-Mail: Ingeborg.Schrems@plus.ac.at

Es gelten die zum Veranstaltungszeitpunkt aktuellen COVID-19-REGELUNGEN