Aktuelles | Tagungen

17. - 19. Oktober 2019

Bearbeitung/Transkription/Arrangement/Interpretation – Transformationsprozesse in der Orgelmusik

Internationales Symposium, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, 17.-19. Oktober 2019

Call for papers

Orgelmusik lebte jahrhundertelang von Übernahmen komponierter Musik. Seit dem 19. Jahrhundert wandelten sich die usuellen Transformationsprozesse in Richtung bearbeitender Adaptierungen einer größeren Bandbreite musikalischer Gattungen. Der Prozess des Transkribierens erstreckte sich zunächst auf die sinfonische und unterhaltende Musik und weitete sich im 20. Jahrhundert auf alle Stilarten. Damit drangen Orgeln in öffentliche Räume außerhalb der Kirche (Oper, Konzertsaal, Kino u. a.) vor. Bedeutende Komponisten und Organisten wie Franz Liszt, William Thomas Best, Edwin H. Lemare, Max Reger und Sigfrid Karg-Elert hoben werkhafte Orgelbearbeitungen auf eine neue Höhe und entwickelten teils eine personalisierte Transkriptionsästhetik. In der Praxis des „Composer Organ Player“ ergeben sich fließende Übergänge zwischen Interpretation, Aufführungsästhetik, Arrangement und Komposition. Die Erschließung neuen Repertoires und Grenzüberschreitungen werden von unterschiedlichen Orgeltypen (u. a. E-/Digital-Orgel, Hybrid-Orgel, Modul-Orgel) ebenso begünstigt, wie durch unterschiedlichste Aufführungsmodi.

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17. - 19. Oktober 2019

Internationales Arnold Schönberg Symposium
am Arnold Schönberg Center in Wien
17. bis 19. Oktober 2019

Call for Papers

Das Arnold Schönberg Center in Wien veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg und die Wiener Schule am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien von 17. bis 19. Oktober 2019 ein  internationales Symposium.

Themenschwerpunkt des Symposiums ist das Skizzieren in der Wiener Schule. Im Zentrum stehen Kompositionsskizzen von Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton Webern aus der Übergangszeit um 1908/09 sowie der Frühphase der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen in den Jahren 1921 bis 1924.

Für die Sektion »Freie Referate« sind Einreichungen zum Themenschwerpunkt in Eingrenzung auf Kompositionsskizzen von Arnold Schönberg sowie zu Fragen aktueller Schönberg-Forschung willkommen.

Das Symposium bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, Ergebnisse ihrer Forschungen in einem Vortrag von 20 Minuten zu präsentieren. Symposiums-Sprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Publikation ausgewählter Beiträge sowie freier Einreichungen ist für das Journal of the Arnold Schönberg Center 17/2020 vorgesehen.

Referatseinreichungen mit Abstract (ca. 300 Wörter) und Kurzbiographie werden bis 2. Februar 2019 erbeten an:
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Arnold Schönberg Center, Schwarzenbergplatz 6, A-1030 Wien
Über die Annahme der Beiträge wird Anfang März 2019 informiert.

 

18. - 20. Oktober 2019

Performing Arts and Technical Issues in the 19th Century
 
Lucca, Complesso Momumentale di San Micheletto
18-20 October 2019
 
organized by
Centro Studi Opera Omnia Luigi Boccherini (Lucca)
Palazzetto Bru Zane - Centre de musique romantique française (Venice)
 
It is only in recent years that musicology has seriously begun to focus on opera staging, representing as it does a crucial element in our understanding of theatrical production. The visual component is integral to the compositional process of opera; it is already present in the stage directions  contained in scene booklets and scores, before finding its ultimate form in the most comprehensive examples of stage-booklets. Cross-comparison of these books with the score, sets, costumes and press reports, often accompanied by illustrations and photographs of the scenery, can now generate an understanding of the ‘three-dimensionality’ of a particular opera.
 

18. - 20. Oktober 2019

[English version below]
 
XXVI CONVEGNO ANNUALE DELLA SOCIETÀ ITALIANA DI MUSICOLOGIA
 
Matera, Conservatorio di musica “Egidio Romualdo Duni” - Università della Basilicata
 
18-20 ottobre 2019
 
CALL FOR PAPERS
 
Il ventiseiesimo Convegno Annuale della SIdM si svolgerà quest’anno a Matera, Capitale europea della cultura 2019, in collaborazione con il Conservatorio di musica “Egidio Romualdo Duni” e con l’Università della Basilicata, dal 18 al  20 ottobre 2019. Durante il convegno avrà luogo l’assemblea annuale dei soci.
 
Si invitano gli studiosi interessati a presentare proposte di relazione che potranno riguardare qualsiasi argomento di ricerca.
 

18. - 20. Oktober 2019

[English version below]
 
XXVI CONVEGNO ANNUALE DELLA SOCIETÀ ITALIANA DI MUSICOLOGIA
Matera, Conservatorio di musica “Egidio Romualdo Duni” - Università della Basilicata
18-20 ottobre 2019
 
CALL FOR PAPERS
 
Il ventiseiesimo Convegno Annuale della SIdM si svolgerà quest’anno a Matera, Capitale europea della cultura 2019, in collaborazione con il Conservatorio di musica “Egidio Romualdo Duni” e con l’Università della Basilicata, dal 18 al 20 ottobre 2019. Durante il convegno avrà luogo l’assemblea annuale dei soci.
 
Si invitano gli studiosi interessati a presentare proposte di relazione che potranno riguardare qualsiasi argomento di ricerca.
 
L’abstract dovrà recare il titolo della relazione proposta e un testo della lunghezza massima di 30 righe, che indichi l’argomento della ricerca svolta, lo stato attuale delle conoscenze sull’argomento, i contenuti principali della  comunicazione e gli obiettivi della ricerca, gli apporti del proprio contributo rispetto allo stato attuale delle conoscenze.
 

26. Oktober 2019

VI Giornata internazionale di studi
 
Esecutori e studiosi a confronto: le edizioni musicali per flauto
 
International Study Day - Interpreters and Scholars: Musical Flute Editions
 
Genova, Conservatorio “Niccolò Paganini” – 26 ottobre 2019
 
Nel 2013, il flautista e musicologo tedesco Nikolaus Delius ha donato la sua intera biblioteca musicale al Conservatorio “N. Paganini” di Genova. Il Dono Delius racchiude un ricco corpus di materiali attualmente suddivisi nelle seguenti sezioni: Saggistica, Musica a stampa, Copie di manoscritti ed edizioni antiche, Materiali di studio e Collezione di CD. Il catalogo del fondo è consultabile sul sito www.conspaganini.it, sezione  Ricerca – Dono Delius.
 

28. - 29. Oktober 2019

Musikerinnen in der Region – Handlungsräume und ihre Akteurinnen in der Steiermark

Kunstuniversität Graz, 28./29. Oktober 2019

Bei der Konferenz wird die Frage nach der Geschichte und Bedeutung von Musikerinnen in Graz und in der Steiermark ins Zentrum gestellt. Dabei wird die Region als sozio-kultureller Handlungsraum für Musikerinnen verstanden, in dem spezifische Möglichkeiten und Ressourcen für Künstlerinnen aus dem Musikbereich (Komponistinnen, Musikerinnen, Musiklehrerinnen, Musikstudentinnen etc.) bestehen. Es stellt sich die Frage, welche beruflichen oder künstlerischen Chancen genutzt wurden, ob und wie die Steiermark als Kunstregion und Graz als kulturelles Zentrum wahrgenommen und gerade durch Musikerinnen auch ausgebaut wurde. Dabei wird auch die Thematik der Mobilität eine große Rolle spielen, ebenso wie die Frage nach der nationalen und internationalen Vernetzung von Musikerinnen (im 19. bis 21. Jahrhundert). Bei der Konferenz werden demnach moderne Ansätze der Regionalismusforschung als Ausgangsbasis begriffen, um die Geschichte und Bedeutung von Musikerinnen in der Steiermark in einem interdisziplinären Kontext untersuchen zu können.

Das Programm können Sie hier als PDF herunterladen.

 

30. Oktober - 1. November 2019

Internationale Tagung «Wissen und Ganzheit: Das 18. Jahrhundert und sein Nachleben»

Eine Kooperation des Deutschen Seminars der Universität Zürich mit der Professur für Literatur-und Kulturwissenschaften an der Universität Luzern und dem Lehrstuhl für Medizingeschichte der Universität Zürich

30.10.–1.11.2019

Konzeption & Organisation: Sophie Witt, Laure Spaltenstein, Leander Diener, Marie Louise Herzfeld-Schild
Infos: www.ds.uzh.ch, このメールアドレスはスパムボットから保護されています。閲覧するにはJavaScriptを有効にする必要があります。

«Der Körper ist nicht wieder zurückzuverwandeln in den Leib. Er bleibt die Leiche, auch wenn er noch so sehr ertüchtigt wird», so klingt der bekannte Abgesang der Dialektik der Aufklärung auf den Körper und auf unsere Möglichkeit, diesen (und: mit diesem) zu denken. Adorno und Horkheimer sind nur ein Beispiel für jene Narrative, die dem 18. Jahrhundert die (politisch katastrophalen) Folgen einer Ausdifferenzierung der Wissenssphären zuschreiben, die bis heute in ‹Natur› und ‹Kultur› sowie in Natur- und Geisteswissenschaften trennt. Der Resistenz der ‹Trennungsgeschichte› zum Trotz aber arbeitet sich bereits das 18. Jahrhundert in unterschiedlichen wissensgeschichtlichen Formationen kritisch und produktiv an der Descartes bis heute immer wieder zugeschriebenen Trennung in res extensa und res cogitans ab und entwickelt Konzepte von ‹Ganzheit›, die Natur-und Kulturbegriffe zu konstellieren suchen: etwa in den psychophysischen Konzepten der verschiedenen ‹ästhetischen Materialismen› oder (literarischen) Anthropologien, im Zusammenschluss der Künste mit der Physiologie und der Medizin u.v.m. Die geplante Tagung fragt aus verschiedenen disziplinären Perspektiven nach einem solchen Wissen von Ganzheit.

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7. - 9. November 2019

Call for Paper: Jugend, Musik und Film (7. November – 9. November 2019, Hamburg)
in Kooperation mit dem 13. Unerhört-Musikfilmfestival in Hamburg

Musik hat für Jugendliche und ihre Vergemeinschaftungsformen sowohl historisch als auch gegenwärtig einen hohen Stellenwert, der sich vom individuellen und gemein-schaftlichen Musikhören/-ansehen über kollektive musikkulturelle Identifikationspro-zesse in Jugendszenen bis hin zum Selbstmusizieren erstreckt. Musik spielt im Pro-zess des Aufwachsens, der Selbstfindung aber auch des retrospektiven (auto-)biogra-fischen Erinnerns und Selbstvergewisserns eine wichtige Rolle. Es kann daher nicht verwundern, dass Musik sowohl in Filmen über populäre Musikkulturen und -szenen als auch in Jugend- und Coming-of-Age-Filmen genuin thematisch wird.
Wer sich aktuell mit der Frage nach den Spannungsfeldern zwischen Musik, Pop und Jugend auseinandersetzt, wird feststellen, dass vor allem in Musik(spiel)filmen, Musik-dokumentationen und auch Musikvideos Jugend als soziale Gruppe, als kultureller Le-bensstil und als Ort der Erinnerung eine herausragende Position innehat. Insbeson-dere das Bewegtbild hat in den vergangenen Jahren, aber auch aktuell einen entschei-denden Einfluss auf Fragen jugendlicher Identifikation und Lebenswelt genommen. Beispielsweise hat das Musikvideo als medienhistorisches Phänomen einige Genera-tionen sozialisiert und gerade in den letzten fünf Jahren durch Streamingdienste wie Vimeo oder YouTube nochmal eine entscheidende Renaissance erfahren. Der Handy-Konzertfilm stellt ein neueres Phänomen dar. Auf Netflix und Amazon Prime werden unzählige retrospektive Musikdokumentationen von Lady Gaga über Avicii bis hin zu dem mexikanischen Folk-Musiker Sixto Rodriguez gezeigt. Auch in Serien oder im klassischen Spielfilmbereich sind Musik und ihre (historischen wie gegenwärtigen) Kul-turen aus dem Pop- und Rockbereich ein äußerst beliebter Gegenstand der Narration.

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7. - 10. November 2019

Ka-Ching!
Der Klang des Geldes

Studentisches Symposium
7.–10. November 2019, Musikwissenschaftliches Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

»Can you hear it ring, It makes you wanna sing, It’s such a beautiful thing ‒ Ka-Ching!« Wenn Pink Floyd oder Shania Twain das Übel einer kapitalistischen Gesellschaft besingen; wenn Marilyn Monroe im Film Gentlemen Prefer Blondes  ihren besten Freunden, den Diamanten, ein Lied widmet; wenn sich in Wagners Ring, Puccinis La Fanciulla del West oder in Schrekers Schatzgräber die unheilvolle Opernhandlung an mythisch überhöhten Zahlungsmitteln entzündet, dann wird durch Musik die Bedeutung der »belebenden Wirkung des Geldes« (Brecht/Eisler) deutlich. Auch Konzertbetriebe, Musiklabels und -verlage, private wie öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten und nicht zuletzt Künstler*innen erhalten sich durch dieses Zahlungsmittel. Musik und Geld sind auf verschiedenen ökonomischen, sozialen und ästhetischen Ebenen miteinander verknüpft. Das Symposium »Ka-Ching! Der Klang des Geldes« wird diese Ebenen  beleuchten. Es wird gemeinsam mit dem DVSM durchgeführt und richtet sich vor allem an Studierende und Promovierende der Musikwissenschaft.

Weitere Informationen findet ihr auf unserer Website unter www.klangdesgeldes.de. Zur kostenfreien Teilnahme anmelden könnt ihr euch unter https://www.klangdesgeldes.de/teilnehmen/.

8. - 9. November 2019

Institut Théodore Gouvy / Sorbonne Université / IReMus / Université Paris-Diderot / CÉRILAC / Université d’Évry Val d’Essonne – Paris Saclay (SLAM-MI)

Symposium Théodore Gouvy

Paris, 8.–9. November 2019

Nach der Veröffentlichung der ersten Monographie über Gouvy (Klauwell 1902) und einigen wissenschaftlichen Arbeiten seit der 1980er Jahre (Kaltenecker 1987; Auclair 1996; Cieslik 2013) war es hauptsächlich die Aktivität des 1995 in Hombourg-Haut gegründeten Institut Théodore Gouvy, die die Aufarbeitung von Gouvys Biografie und Werk vorangetrieben hat und zugleich eine Rezeption, die über den Kreis der Musikwissenschaft hinausging, ermöglichte. Auf dessen Initiative, und dank der Partnerschaft mit zahlreichen Institutionen (Conseil général de la Moselle, Orchestre national de Lorraine, usw.), sind seit den 1990er Jahren gut fünfzig CDs mit Einspielungen von Gouvys Werken veröffentlicht worden, die ein präzises Bild von seinem symphonischen Werk, einigen seiner Oratorien und vor allem seiner Kammermusik ergeben. Ein Großteil der Partituren ist neu aufgelegt worden und Olivier Schmitt hat den kompletten Werkkatalog erstellt (abrufbar auf der Webseite des Instituts). Der gesamte erhaltene Briefwechsel (758 autographe Briefe Gouvys, sowie 400 an ihn gerichtete) sind digitalisiert worden und nun in den Archives départementales de la Moselle (Metz) einzusehen. Schließlich hat 2013 das Centre de Musique Romantique Française im Palazzetto Bru Zane (Venedig) Gouvy ein Festival gewidmet, das Aufnahmen weiterer Werke ermöglicht hat.

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14. - 16. November 2019

„Schubert am Klavier“
Internationales Symposium 14.–16. November 2019 in Tübingen

Vom 14.–16. November veranstaltet die Neue Schubert-Ausgabe in Kooperation mit dem Musikwissenschaftlichen Institut der Eberhard Karls Universität Tübingen das Symposium „Schubert am Klavier“.
Das Hammerklavier begleitet das gesamte Schaffen Franz Schuberts, sowohl als Solo-Instrument als auch als eigene Stimme im Lied und in kammermusikalischen Ensembles. Um Schuberts Verbindung zu und seinen Umgang mit dem Hammerklavier in möglichst vielen Aspekten neu zu untersuchen, treffen sich WissenschaftlerInnen aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Irland und der Schweiz. Die Rolle des Hammerklaviers in der Wiener Gesellschaft wird ebenso beleuchtet wie seine Funktion in kompositorischen Prozessen. Instrumentenkunde, Aufführungspraxis, Klangphänomene, Orchestralität und musikalische Bildersprache, repräsentiert durch verschiedene Gattungen wie Musik für Soloklavier, Lied und Kammermusik, stehen im Zentrum des Symposiums.

Die Teilnahme an dem Symposium ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Ort des Symposiums:
Pfleghofsaal des Musikwissenschaftlichen Instituts, Schulberg 2, 72070 Tübingen

Kontakt:
Jun.-Prof. Dr. Matthew Gardner
このメールアドレスはスパムボットから保護されています。閲覧するにはJavaScriptを有効にする必要があります。
+49 (0)7071 29-74207

Webseite:
https://uni-tuebingen.de/de/160318
https://schubert-ausgabe.de https://uni-tuebingen.de/musik

15. - 16. November 2019

Ausspracheideale auf der Bühne in Geschichte und Gegenwart

Die Abteilung Sprechwissenschaft und Phonetik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg richtet in Kooperation mit Wagner-Lesarten, Freunde von Concerto Köln e.V. und MDVS e.V. die Tagung "Ausspracheideale auf der Bühne in Geschichte und Gegenwart" aus. Die Veranstaltung findet am 15./16. November 2019 am Steintorcampus in Halle (Saale) statt.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.sprechwiss.uni-halle.de/aktuelles/kongresse___tagungen/ausspracheideale/ und im Flyer.

 

21. - 23. November 2019

Symposium "The Modern Musick-Master" – Historischer und historisch-informierter Musikunterricht, 21. - 23. November 2019

Der Unterricht in historischer Musiktheorie und Musikpraxis gehört zum Alltag der Schola Cantorum Basiliensis. Das Symposium richtet nun den Fokus auf historische Unterrichtsmethodiken und ihre sozialen wie institutionellen Kontexte, die bislang mit Ausnahmen wie Generalbass, Partimenti oder Solfeggi nur wenig beachtet wurden.

Es wird die allgemeine Musiklehre wie die instrumentenspezifische Didaktik diachron vom frühen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert betrachtet. Das Befragen der didaktischen Konventionen und des Lehr- und Lernumfeldes bietet Hinweise auf die Voraussetzungen des musikalischen Schaffens, die die heutige künstlerische wie didaktische Praxis im Studium und Beruf positiv beeinflussen können.

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22. - 23. November 2019

Call for papers

Kongress „Analyse und Interpretation“

Tagung des Instituts für Komposition, Musiktheorie und Hörerziehung der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Tagungstermin: 22. November 2019, 14:30 - 23. November 2019, 18:00 Uhr.

Tagungsort: Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Urbanstr. 25, 70182 Stuttgart

Vorschläge für Beiträge (Vortrag, Lecture-Recital, etc. bis zu einer Länge von 30-35 Minuten) mit einem kurzen abstract erbeten bis 1. März 2019. Die Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache erfolgen.

Zum Thema:

Der Umgang der Fächer Musiktheorie, Musikwissenschaft, sowie aller Formen der Musikvermittlung mit Analyse kann je nach Kontext und Zielsetzung sehr unterschiedlich ausfallen. Vor allem vor dem Hintergrund des „performative turn“ und der Entwicklung der empirischen Interpretationsforschung gewinnt die immer neu zu justierende Verbindung von Praxis und Theorie aktuelle Bedeutung. Die Verbindung von Analyse und Interpretation und deren Vermittlung bildet das zentrale Thema des Kongresses. Welchen Profit kann ein darstellender Musiker aus einer analytischen Betrachtung für seine Arbeit gewinnen? Welche Beispiele lassen sich dafür heranziehen, wie lassen sie sich im Unterricht vermitteln?

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22. - 23. November 2019

[English version below]

Klang der Macht – Macht des Klangs in Gesellschaften und Medien der Vormoderne

26. Jahrestagung des Brackweder Arbeitskreises für Mittelalterforschung

(Jena, 22.–23. November 2019)

Die Beziehungen von Macht und Klang sind vielfältig. Die höchste denkbare Macht, Gott, äußert sich nach biblischer Tradition in lautstarkem Klang (II Sm 22,14; Iob 37,2–5; Apc 1,10) wie auch in Stille (III Rg 19,12); tiefste Ohnmacht geht ebenfalls mit beiden Extremen einher (Mc 15,37; Act 8,32). Jenseits solcher Koordinaten bestehen für Verhältnisse von Klang und Macht zwei, nicht immer konträre, Möglichkeiten: Klang kann der Macht (etwa eines Herrschers) dienstbar ge-macht werden; und Klang kann seinerseits selbst (auch gegen Menschen gerichtete) Macht be-sitzen. Gegenstand der Tagung sind die skizzierten Verhältnismöglichkeiten von Macht und Klang in Vorstellungen vormoderner Gesellschaften, wie sie sich aus materiellen Zeugnissen sowie Schrift- und Bildmedien erschließen lassen. 

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28. - 30. November 2019

Call for papers

Grief and the Arts in the West from the Middle Ages to the 21st Century: An Interdisciplinary Conference

Leuven (Belgium), November 28–30, 2019

From the design of tombs and depictions of the Madonna grieving for her Son to the composition of Requiems and memorialization in grief memoirs and elegies: death and grief have often elicited the response of creativity. These expressions have, in turn, become important topics for investigation in the humanities. Nonetheless, this research often remains within the confines of single disciplines. The present conference aims to create a conversation between disciplines by bringing together research on expressions of grief from different epochs and in different art forms, media, and genres in the West.

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28. - 30. November 2019

AIRDanza (Associazione Italiana per la Ricerca sulla Danza)
aCD (association des Chercheurs en Danse)
and the
Department of Musicology and Dance Studies (Abteilung Musik- und Tanzwissenschaft) at the University of Salzburg

are pleased to announce the International Research Conference
Times for Change: Transnational Migrations and Cultural Crossings in Nineteenth-Century Dance

Salzburg, 28-30 November 2019

Selection Committee: Roberta Albano (Independent Scholar), Irene Brandenburg (Universität Salzburg), Francesca Falcone (formerly at the Accademia Nazionale di Danza, Roma and currently President of AIRDanza), Nicole Haitzinger (Universität Salzburg), Bénédicte Jarrasse (aCD, Labex Obvil Université Paris-Sorbonne), Paologiovanni Maione (Conservatorio San Pietro a Majella, Naples), Bruno Ligore (École Doctorale LASH, Université Côte d’Azur, Nice), and Maria Venuso (Istituto Suor Orsola Benincasa, Naples).
Organizing Committee: Irene Brandenburg, Francesca Falcone, Bruno Ligore, and Anna-Lena Mützel.

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29. November - 1. Dezember 2019

CALL FOR PAPERS
INTERNATIONAL CONFERENCE
“Skalkottas Today”
Music Library “Lilian Voudouri”
Megaron, The Athens Concert Hall, Athens, Greece
November 29 to December 1, 2019
The conference will be held under the auspices of the
International Musicological Society (IMS) and the Hellenic Musicological Society

“A Mozart of our time,” “The voice of a Mediterranean Bartok,” and “A volcanic genius” are just some of the qualities attributed to Nikos Skalkottas (1904–1949), on an international level, regarding his compositions, unfortunately after his  death. Today, Skalkottas is considered one of the most important Greek composers of the 20th century.

 

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3. - 5. Dezember 2019

INTERNATIONAL CONFERENCE
“IGNACIO JERUSALEM 250: GALANT MUSICS IN ITALY, THE IBERIAN PENINSULA, AND THE NEW WORLD”

Wednesday, December 3 – Friday, December 5. 2019
Universidad Internacional de Andalucía, Baeza (Spain)

Traditionally seen as a transitional style between the Baroque and Classical periods, the galant style is recognized today, thanks to the work of D. Heartz and R. Gjerdingen, among others, as the principal musical style cultivated in Europe and the Americas between 1720 and 1780. This transnational style of composition and performance, an example of cultural modernity with marked roots in the theater, developed in the conservatories of the Kingdom of Naples and from there it was disseminated to and adapted by different geographies and institutions, initially by Italian musicians, who transformed the musical aesthetics heard in churches, theaters, and aristocratic chambers in a profound  way. Ignacio Jerusalem (Lecce, 1707 – Mexico City, 1769), a progressive Neapolitan musician active in Italy, Spain, and Mexico, actively contributed to the diaspora of the galant style, and through his three musical roles, he  paradigmatically embodies the reception of the new style in the Iberian world: composer for the theater and the church, violinist, and teacher.

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4. - 7. Dezember 2019

[English version below]

Austrian Music Studies: Gegenstand – Perspektiven – Konzepte

 Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft

Innsbruck, Haus der Musik 4.–7. Dezember 2019

 

 Organisation und Konzeption: Institut für Musikwissenschaft der Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Doktoratskolleg „Austrian Studies“ der Universität Innsbruck

Österreich ist ein mehrfach politisch, kulturell und historisch aufgeladener Begriff. Semantisch an der Schnittstelle zwischen Habsburgermonarchie und Republik angesiedelt, ist er in jeder historischen Phase auf tiefgreifende Weise zwiespältig. In der Neuzeit löste er sich bald von der ursprünglich topographischen Bestimmung und erhielt eine umfassendere Bedeutung. Seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert wuchs die Spannung zwischen heterogenen Herrschaftsgebieten, Mehrsprachigkeit sowie kulturellen und konfessionellen Differenzen einerseits und zentralistischen Bestrebungen andererseits. Dazu kamen im 19. Jahrhundert nationale Identitätsentwürfe, die dem Vielvölkerstaat entgegentraten und diesen destabilisierten. In der im Vergleich zur Monarchie territorial stark reduzierten Republik manifestierte sich das Bedürfnis einer Selbstbestimmung im Verlauf des hundertjährigen Bestehens in unterschiedlichen Intensitäten und Formen, und zwar von der völligen Aufgabe einer eigenständigen österreichischen zu Gunsten der Idee einer deutschen (Kultur-)Nation bis hin zur bewussten Abgrenzung von Deutschland. Dem durch die Nazis vollzogenen Anschluss hängen heute noch bestimmte politische Lager an. Die Produktion, Rezeption und Pflege von Musik nahm lebhaft an diesen hier nur grob skizzierten Prozessen teil: wurde von diesen mitbestimmt, trug aber andererseits auch bei, diese Prozesse mitzugestalten.

 

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5. - 6. Dezember 2019

CFP: Ästhetischer Konservatismus im Deutschrap, Köln (01.07.2019)

Discussion published by Nicolai Busch on Friday, April 5, 2019
Interdisziplinärer Workshop Organisatoren der Veranstaltung: Nicolai Busch (Universität zu Köln) & Sebastian Berlich (Universität Münster)
Keynote Speaker: Dr. Martin Seeliger (Universität Flensburg) und Dr. Fabian Wolbring (Universität Duisburg-Essen)
Ort: a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne, Aachener Str. 217, 50931 Köln
Zeitraum: 05. und 06. Dezember 2019
Deadline: 01. Juli 2019

Deutschsprachige Rap-Musik beginnt in den 1980er Jahren zweifelsfrei als emanzipativ-progressives Projekt gegen eine dominanzkulturelle Hegemonie. Doch quasi parallel zum subkulturell-subversiven Gründungsmythos des Genres bilden Künstler_innen spätestens seit den 00er Jahren in verschiedenen Abstufungen ebenso konservative bis reaktionäre, allgemeiner gesprochen, politisch-rechte Erzählungen aus. Neben dezidiert neonazistischen Projekten ist in der Szene etwa ein nostalgisches bis patriotisches Spiel mit deutschem Traditionalismus und Nationalismus zu beobachten (etwa in Flers Neue Deutsche Welle (2005) oder Harris’ Nur ein Augenblick (2010)). Stilistische und programmatische Annäherungen an eine ›originär-deutsche‹ Schlagertradition praktizierten Künstler_innen wie Eko Fresh (Jenseits von Eden (2011)) oder Bushido (Für immer jung (2008)). Konzepte hegemonialer Männlichkeit, familiärer Treue und Ehre, materialistische Leitbilder einer spätkapitalistischen Gesellschaft, kombiniert mit (un)eindeutigen politisch rechten Semantiken und religiösen Fundamentalismen unterschiedlichster kultureller Herkunft sind darüber hinaus im Sub-Genre ›Gansta- Rap‹ vielfach zu verzeichnen. Einem Strukturkonservatismus erscheinen Künstler_innen dort zu erliegen, wo von formalem und inhaltlichem ›Fortschritt bzw. Wandel‹ abgesehen werden muss, um den eigenen kommerziellen Erfolg zu ›wahren‹. Der geplante Workshop nimmt sich vor, Phänomene innerhalb dieses Kontextes zu historisieren und mittels des synthetischen Begriffs ›ästhetischer Konservatismus‹ interdisziplinär beschreibbar zu machen. Als ästhetisch-konservativ sollen in diesem Sinne zunächst sämtliche Kunstmittel im Deutschrap begriffen werden, die ein Spannungsverhältnis zwischen Konstanz und Wandel modellieren und dieses Spannungsverhältnis bewerten, indem sie unter Anbindung an historische und/oder aktuelle konservative Diskurse Bestehendes oder (vermeintlich) Verlorenes als etwas zu Erhaltendes oder Wiederherzustellendes imaginieren, verteidigen oder kritisieren. Vor diesem Hintergrund ergeben sich z.B. folgende Fragen, die im Rahmen des Workshops diskutiert werden sollen:

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11. - 13. Dezember 2019

Call for Papers

[English and Italian Version below]

Musik, Performanz, Architektur.

Sakralräume als Klangräume zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit

Internationale und interdisziplinäre Tagung

Deutsches Historisches Institut Rom / Biblioteca Apostolica Vaticana, Vatikanstadt

11.–13. Dezember 2019

Konzeption und Organisation: Klaus Pietschmann und Tobias Weißmann (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) / Deutsches Historisches Institut Rom, Musikgeschichtliche Abteilung

Wissenschaftliches Komitee: Sabine Ehrmann-Herfort, Markus Engelhardt, Teresa Gialdroni, Klaus Pietschmann und Tobias Weißmann

Mit den kompositorischen Entwicklungen zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit ging ein vielfältiger Wandel der Erfordernisse an die musikalische Aufführungspraxis einher, die mit dem Ritus und der Messfrömmigkeit in enger Wechselwirkung stand und die Kirchenarchitektur ebenso wie das Liturgie- und Musikerleben nachhaltig beeinflusste. Markantesten Niederschlag erfuhr diese Entwicklung in der Einrichtung von Sängerkanzeln und Orgelemporen, die die Wirkungsorte oft hochkarätiger Musikerequipes und Organisten bildeten und damit als Bühnen musikalischer Exzellenz fungierten. Die dauerhafte Sichtbarmachung der Musik als Teil des Gottesdienstes avancierte zu einem Kernbereich der Sakralarchitektur, während sich das identifikationsstiftende Potential dieser Orte in zahlreichen Graffiti niederschlug, etwa in der Sängerkanzel der Cappella Sistina. Die von Luca della Robbia und Donatello für den Florentiner Dom geschaffenen cantorie oder Jacopo Sansovinos pergoli im venezianischen Markusdom sind prominente Beispiele für den hohen künstlerischen Wert, der den Sängerkanzeln bereits in der Renaissance beigemessen wurde. Die mehrchörige Musikpraxis, die ausgehend vom Italien des Cinquecento ein im 17. und 18. Jahrhundert europaweites Phänomen darstellt, erforderte die Modifikation altehrwürdiger Sakralräume und die Integration von Musikerräumen in Kirchenneubauten. Das polychorale Experimentieren und insbesondere die großen Festmusiken verlangten zusätzlich die Errichtung ephemerer Musikertribünen, mit denen der Kirchenraum in seinem akustischen und musikalischen Potential ausgeschöpft werden sollte. Seit dem Editto sopra le musiche Alexanders VII. (1665) richteten sich die Päpste vermehrt gegen die architektonische Inszenierung der Musiker, die mit ihrer sicht- und hörbaren Performanz nicht wenige Gläubige vom liturgischen Geschehen ablenkten.

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12. - 13. Dezember 2019

Call for Papers

Interdisziplinäre Tagung „Netzwerke – Performanz – Kultur“

Veranstalter: Arbeitskreis Netzwerke und Kultur der Deutschen Gesellschaft für Netzwerkforschung (DGNet) in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Musiktheater (fimt)

Datum, Ort: 12. + 13. Dezember 2019, Schloss Thurnau bei Bayreuth

Deadline: 02. September 2019

Spätestens seit der kulturellen Wende in der Netzwerkforschung besteht mehr oder weniger Konsens darüber, dass Netzwerke und Kultur in einem starken Abhängigkeitsverhältnis zueinanderstehen. Aus unterschiedlichen Forschungsperspektiven wird die Beziehung zwischen Netzwerken und Kultur seither auf theoretische wie methodische Implikationen geprüft, in unterschiedlichem Ausmaß problematisiert und analysiert. So vielfältig die damit verknüpften Forschungsansätze und Untersuchungsgegenstände sind, so vage bleibt das Begriffspaar mitunter. Als zentrale Analysekategorie kann Performanz mit ihren Dimensionen Handlung und Wirkung dazu beitragen, das komplexe Verhältnis zwischen Netzwerken und Kultur genauer auszuloten, zu konzeptualisieren und etwaige Leerstellen zu identifizieren.

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14. - 16. Dezember 2019

Music in the Disruptive Era: The Digital, the Internet and Beyond
 
Lucca, Complesso Momumentale di San Micheletto
14-16 December 2019
organized by
Centro Studi Opera Omnia Luigi Boccherini (Lucca)
 
Keynotes Speakers:
 
  • Georgina Born (University of Oxford)
  • Christine Hine (University of Surrey)
The conference aims to investigate the role of the Web and how all the tools related to it have changed the way we learn, approach ourselves and experience music. What are the new forms of music production and consumption through the web? And how has the way we learn music changed?  Are new genres and creative processes born? How has the Web influenced the music market? And what are the new types of jobs in music making? Can Music professionalism survive the digital wilderness? Finally, the conference intends to investigate the development of increasingly effective tools useful for musicological research, such as, for instance, the dissemination of historical sources and updated archives, as well as online scientific literature and databases.
 

14. - 15. Dezember 2019

Beethoven bei uns
 
Beethoven wird 250 - rollen Sie für ihn den roten Teppich aus? Zu Beginn des Beethoven-Jubiläumsjahres 2020 initiiert die Beethoven Jubiläums Gesellschaft am 14. und 15. Dezember 2019 mit dem Projekt „Beethoven bei uns" in ganz
Deutschland Hauskonzerte. Jede*r kann mitmachen – als Gastgeber*innen, als Musizierende oder als Abendgäste der gleichzeitig in ganz Deutschland stattfindenden Events.
Das Spektrum von „Beethoven bei uns" soll bunt und vielfältig sein – von der Berufscellistin bis zum Hobbytänzer, vom klassischen Klavierkonzert bis hin zum musikalisch inspirierten Koch-Event ist alles denkbar, so lange der Bezug zu Beethoven gegeben ist. Und auch die Gastgeber*innen können selbst entscheiden, ob sie ihre Gäste bei sich im Wohnzimmer, im eigenen Vereinsraum oder in anderen Räumlichkeiten begrüßen möchten. Wer gern seine künstlerischen Fähigkeiten oder Räumlichkeiten beisteuern möchte, kann sich auf der Website www.beethovenbeiuns.de anmelden.
 
Den Flyer können Sie hier als PDF herunterladen.
 

7. - 9. Februar 2020

Symposiumsreihe „450 Jahre Staatskapelle Berlin – eine Bestandsaufnahme“

Teil V:
Mauerbau und Mauerfall – davor, dazwischen und danach
Die Staatskapelle Berlin von 1955 bis zur Gegenwart

Veranstalter: Staatsoper Unter den Linden;
Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin
Kooperationspartner: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Datum: 7.–9. Februar 2020
Orte: Schloss Charlottenburg, Weißer Saal
Staatsoper Unter den Linden, Apollosaal

Call for Papers

Im Jahr 2020 wird die Staatskapelle Berlin ein besonderes Jubiläum begehen: Vor dann genau 450 Jahren wurde die Kurbrandenburgische Hofkapelle, in deren geschichtlicher Kontinuität das heutige große Opern- und Sinfonieorchester steht, erstmals erwähnt. Seit 2015 ist die Historie des Ensembles in mehreren Etappen im Rahmen einer interdisziplinären Symposiumsreihe beleuchtet und diskutiert worden. Die Staatsoper Unter den Linden veranstaltet nun – erneut in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten – bereits zum fünften Mal eine Tagung, in der die Geschichte der Staatskapelle Berlin thematisiert wird, dieses Mal bezogen auf den Zeitabschnitt von 1955 bis zur Gegenwart.

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10. - 14 Februar 2020

[English version below]

Beethoven-Perspektiven
Internationaler Kongress, 10.–14. Februar 2020 im Beethoven-Haus Bonn
Call for papers
Einsendeschluss: 1. Juni 2019

Seit seiner Gründung im Jahr 1889 ist das Beethoven-Haus Bonn nicht nur Gedächtnisstätte und Museum (untergebracht in Beethovens Geburtshaus) sowie Kulturinstitution, sondern es ist – insbesondere seit Einrichtung der Forschungsabteilung „Beethoven-Archiv“ im Jahr 1927 – auch ein internationales Zentrum der Beethoven-Forschung. Hier wird die wissenschaftliche Neue Gesamtausgabe der Werke Beethovens erarbeitet sowie eine Auswahl der Skizzenbücher ediert. Die umfassend kommentierte Ausgabe des Briefwechsels wird derzeit um die nicht-brieflichen Dokumente ergänzt. Das Beethoven-Archiv richtet regelmäßig internationale Tagungen aus; im haus-eigenen Verlag werden u. a. die Bonner Beethoven-Studien, die Schriften zur Beethoven-Forschung und wissenschaftlich kommentierte Faksimile-Ausgaben von Quellen aus den Sammlungen des Hauses publiziert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt sind regelmäßig im Beethoven- Archiv zu Gast, um ihre Forschungsprojekte zu bearbeiten.

 

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26. - 28. Februar 2020

[English version below]
 
Save the Date / Symposium The Art of Music Education Vol. VII / 26.-28.02.2020
Save the date!
The Art of Music Education Vol. VII
26.-28. February 2020
 
»Verbinden statt vermitteln - neue Rollen für Music Education & Audience Development«
 
heißt das Thema des siebten internationalen Symposium The Art of Music Education.
Welche Institutionen sind in der Lage, Werte zu vermitteln? Wie ist abzuwägen zwischen Meinungsvielfalt und politischer Positionierung?
Und was bedeutet dies mit Blick auf die Musikvermittlung und ihren Stellenwert in der Institution?
 
Weitere Informationen im beiliegenden Save-the-date.
 

26. - 28. März 2020

The University of Innsbruck is pleased to announce the following call for papers:
 
Acts of Musical Writing—Towards a Theory of Musical Notation
 
Department of Music, University of Innsbruck, Austria
 
March 26–28, 2020
 
 
The focus of this conference is an extended comprehension of musical notation, which involves a productive dynamic between fixation and transfer, between outcome and initiator of acts. In this approach, musical writing functions as a coordinator between an actual and a symbolic room, in which acts of musical writing can occur. Albeit writing manifests itself on a two-dimensional plane, it opens a multidimensional space through the movement of the hand and eye,  the writing tool, and mental processes. Scholars from any discipline are invited to discuss music notation from a musicological, writing and image theoretical, performance practice, philosophical, media aesthetical, or philological angle  of view. Relevant topics include but are not limited to
 

27. - 29. März 2020

 
BEETHOVEN THE EUROPEAN
 

LUCCA, , Complesso Monumentale di San Micheletto
27-29 March 2020

 Keynote Speakers:
• Barry Cooper (University of Manchester)
• William Kinderman (University of Illinois at Urbana Champaign)
 
Beethoven’s impact is widely recognised as of seemingly universal, timeless significance; 250 years since his birth his music still communicates with and inspires people across the globe. Nevertheless his iconic, enduring oeuvre  stems from a specific European cultural milieu and historical context. To what extent does the tension between the universality and particularity of Beethoven’s music give rise to a richer understanding of his music and its reception  history? Beethoven’s creative inspiration was nurtured in the European context of revolution and political reshaping, at the aesthetic turning-point from Enlightenment to Romanticism, and at the social turning-point from largely private patronage to a more market-orientated environment for composers.
 

18. - 20. Juni 2020

Call for Papers

50+ Years of Creative Music:
Anthony Braxton – Komponist, Multiinstrumentalist, Musiktheoretiker

Internationale Tagung
18. Juni bis 20. Juni 2020

Institut für Historische Musikwissenschaft der Universität Hamburg Neue Rabenstr. 13, 20354 Hamburg

Im Juni 2020 feiert Anthony Braxton seinen 75. Geburtstag. Seit über einem halben Jahrhundert gehört er als Komponist, Multiinstrumentalist, Musiktheoretiker, Pädagoge, Mentor und Visionär zu den Schlüsselfiguren der zeitgenössischen, avantgardistischen Musik. Braxton selbst nennt seine Musik transidiomatisch: "creative music", die gleichermaßen aus dem Jazz, der europäischen Kunstmusik und der Musik unterschiedlicher Weltkulturen Anregungen bezieht. In der ersten internationalen Tagung, die sich seinem umfangreichen Werk widmet, sollen vom 18. bis 20. Juni 2020 an der Universität Hamburg Forschungsergebnisse diskutiert werden, die die kompositorischen Verfahren Braxtons, den Instrumentalisten und seine musikphilosophischen Ansichten beleuchten.

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