Aktuelles | Tagungen

14. - 16. September 2020

Musik als Experimentierfeld für Bewegung · Music as an Experimental Field for Movement

Symposium vom 14.–16. September 2020,
im Bundesinstitut für Erwachsenenbildung (bifeb) in Strobl am Wolfgangsee,
(die Teilnahme ist ebenso über remote-access möglich, s. unten)
Organisation: PD Dr. Stephanie Schroedter
im Rahmen des DFG-Projekts „Körper und Klänge in Bewegung“,
durchgeführt am Musikwissenschaftliches Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg,
in Kooperation mit der „Music and Dance Study Group“ der American Musicological Society (AMS)
sowie dem „Institute of Dance Arts“ (IDA) der Anton Bruckner Privatuniversität Linz
Konferenzsprachen: Deutsch und Englisch · Conference languages: German and English

Auf Entwicklungen im zeitgenössischen Musik-/Tanztheater und in aktuellen Musik-/Tanz-Performances reagierend besteht ein wesentliches Anliegen dieses Symposiums darin, sich Beziehungsgeflechten von Musik/Klängen und (Körper-)Bewegungen – audiovisuell-kinästhetische Sensationen auch jenseits kausal-logisch konzipierter narrativer Intentionen – analytisch zu nähern. Leitend sind dabei Fragestellungen nach den Relationen zwischen den hör- und sichtbaren Bewegungsgestaltungen: Wie werden Musik/Klänge und (Körper-)Bewegungen in künstlerischen (Proben-)Prozessen miteinander in Beziehung gesetzt? Welche Modelle lassen sich diesbezüglich eruieren und mit welchen wirkungsästhetischen Intentionen korrespondieren sie? Welche Konsequenzen können hieraus für die Wahrnehmung, d.h. das Hören und Sehen von Bewegungen sowie deren Analyse resultieren?
         Von solchen Fragestellungen ausgehend wird ein dezidiert weites Spektrum insbesondere von sparten-, genre- und stilübergreifenden Produktionen – bühnenentgrenzende Genres wie Installationen oder Videoproduktionen eingeschlossen – in den Blick bzw. „in das Ohr“ genommen. Es gilt das Verhältnis von Musik und Körpern, aber auch der Körperlichkeit von Musik selbst, sowie von Musik und Bewegung (als implizite/nicht sichtbare, jedoch hörbare Bewegung, oder auf der Basis expliziter, insbesondere choreographischer/performativer Bewegungsgestaltungen) zu untersuchen. Dabei wird auch die Frage aufgeworfen, ob und inwiefern sich diese Verfahren auf Errungenschaften der künstlerischen Avantgarden seit dem frühen 20. Jahrhundert zurückführen lassen. Welche Modelle lassen sich eruieren, die ungeachtet ihrer spezifischen Ausprägungen vergleichbare Grundstrukturen bzw. mediale Anordnungen aufweisen?
         Methodisch werden sowohl quellenphilologisch als auch inszenierungs- und aufführungsanalytisch orientierte Untersuchungen oder auch deren Kombination vorgestellt. Ziel ist es, eine multiperspektivisch und kritisch anregende Diskussion über Musik/Klänge in Bezug zu Körpern/Körperlichkeit und Bewegungsgestaltungen in szenischen Gefügen anzustoßen, die inter-/transdisziplinäre Horizonte eröffnet – ohne deshalb aus dem eigenen künstlerischen/disziplinären „Zentrum“ geraten zu müssen.

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15. - 18. September 2020

Einladung zur IAML Deutschland-Jahrestagung in Bonn, 15.-18. September 2020

Zu ihrer Jahrestagung vom 15. bis 18. September 2020 lädt die IAML-Ländergruppe Deutschland in die Beethoven-Stadt Bonn ein. Gastgeberin ist die Bibliothek des Beethoven-Hauses, weitere beteiligte Institutionen sind die Universitäts- und Landesbibliothek und die Städtische Musikbibliothek im Schumannhaus.

Etwa 200 Bibliothekar*innen aus Öffentlichen Musikbibliotheken, Musikhochschulbibliotheken, Rundfunk- und Orchesterbibliotheken und Musikabteilungen wissenschaftlicher Bibliotheken treffen sich zum Austausch über neue fachliche Standards, neu erforschte Musikquellen und aktuelle Entwicklungen des Musikmedien- und Musikinformationsmanagements, zur Fortbildung in Projektmanagement und Katalogisierung und zur Diskussion über neue Herausforderungen in musikbibliothekarischen Arbeitsfeldern. Das aktuelle Tagungsprogramm ist auf der Website der IAML-Ländergruppe Deutschland und des Beethoven-Hauses abrufbar.

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16.-19. September 2020

[English version below]

Musikwissenschaft nach Beethoven
XVII. Internationaler Kongress der Gesellschaft für Musikforschung
16.–19. September 2020

Auf Einladung der Abteilung für Musikwissenschaft/Sound Studies der Universität Bonn und des Beethoven- Archivs des Beethoven-Hauses Bonn findet der vierjährlich abgehaltene Internationale Kongress der Gesellschaft für Musikforschung 2020 vom 16. bis 19. September in Bonn statt. Zwei Hauptsymposien widmen sich den Themen „Neue Aufgaben der Beethoven-Forschung“ und „Ästhetische Normativität in der Musik“.

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5. und 16. Oktober 2020

Internationales musikwissenschaftliches Symposion
„Kurt Schwertsik und der Begriff der Moderne im Wandel“
Donau-Universität Krems, 15. und 16. Oktober 2020

Kurt Schwertsik gehört zu den Pionieren der neuen Musik in Österreich. Seine zugängliche, denTrends der jeweiligen Avantgarde mit individuellen Mitteln begegnende Tonsprache und seine sanfteIronie lassen ihn seit Jahrzehnten als einen der populärsten Komponisten Österreichs erscheinen.

Ich entzog mich dem angemuteten Verdrängungs- und Anpassungseffekt. Mit Leibes- undGeisteskräften wehrte ich mich dagegen, vom lethargischen Einverständnis der Gesellschaft erdrücktzu werden. Ich nahm mir das Recht, einen frischen Blick auf alle geheiligten Werke unserer Kultur zutun. Ich warne jedermann, die eigenen Grenzen zu erkennen.“ (Kurt Schwertsik)

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14. - 16. Oktober

[English version below]

JOHANNES VON NEPOMUK: KULT – KÜNSTE – KOMMUNIKATION
TAGUNG 14.–16. OKTOBER 2020, WIEN, ÖSTERREICHISCHE AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN
CALL FOR PAPERS

Anlässlich der bevorstehenden Jubiläen der Selig- bzw. Heiligsprechung (1721/1729) des Heiligen Johannes von Nepomuk (~1350–1393) soll im Rahmen einer internationalen Tagung der (bereits vor der offiziellen Kanonisierung einsetzende und europaweit expandierende) Kult um diesen böhmisch-habsburgischen Heiligen diskutiert werden. Der Fokus liegt dabei auf bildlichen, architektonischen, musikalischen und textlichen Manifestationen seiner Verehrung in den Habsburgerländern vom späten 17. bis in das frühe 19. Jahrhundert.
Im Zentrum der interdisziplinären Tagung stehen übergreifende Fragestellungen wie Kontextualisierungen und Ausformungen des Kultes, Art der Vermittlung von Vita und Tugenden des Heiligen, kommunikative Funktionen sowie Intentionalität der Künste bzw. Medien.
Ausgehend vom rhetorischen Konzept von delectare, docere und movere und der Rhetorisierung der Künste stellt sich die zentrale Frage nach deren Wirkungspotential: In welchem Verhältnis stehen Bild, Architektur, Musik und Sprache zueinander? Diesbezüglich sind der Nepomuk-Kult und seine groß angelegten Feiern auf Funktion und Integration der Künste zu untersuchen, wobei auch den medienspezifischen Symbolisierungen und Darstellungsformen (Tugenden, vor allem das Schweigen als Negation von Sprache und Ton) nachgegangen werden soll.
Hauptziel der Tagung ist eine interdisziplinäre (methodische) Diskussion unterschiedlicher Herangehensweisen an einen reichen Materialbestand und dessen Auswertung. Deshalb sollten die Beiträge den Fokus weniger auf umfassende Quellendarstellungen als auf gezielte analytische Auswertungen und Kontextualisierungen der jeweiligen Dokumente legen und sich an folgenden vier Themenfeldern orientieren.

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22. - 24. Oktober 2020

MUSIC–MUSICOLOGY–INTERPRETATION
XV International Conference of the Department of Musicology,
University of Arts in Belgrade, Faculty of Music
Belgrade, 22 to 24 October 2020

The Department of Musicology of the Faculty of Music, University of Arts in Belgrade, is pleased to announce its Fifteenth International Conference on the topic Music–Musicology–Interpretation.
The subject of the conference Music-Musicology-Interpretation focuses on the complex and multifaceted relationships between the constituent concepts. It proposes to re-examine these multiple relations by thematizing, from the point of view of interpretation, music as language, discourse, work of art and text, the performance of music and the discourse on music – musicology itself.
Musical hermeneutics as a discipline is today the focus of musicological interest. During the last three decades of the 20th century, it developed in parallel with research into musical semiotics and, as the influence of “pure” structural analysis was waning, it became an important current of thought about music at the beginning of the 21st century. Its renewal in relation to the legacy of the 19th century was partly due to interpretive criticism in Anglo-Saxon literature but also to the works of Carl Dahlhaus in the 1970s and 1980s. Next come researchers into hermeneutics and interpretive criticism and analysis, each with a different orientation in their individual pathways and objects of study, most of whom are still active today: Joseph Kerman, Nicholas Cook, Leo Treitler, Lawrence Kramer, Robert Hatten, Eero Tarasti, Jean-Jacques Nattiez, Michel Imberty, Bernard Vecchione, Christian Hauer, Makis Solomos...
In his Peri Hermeneias, Aristotle established an equality between “sounds emitted by the voice” and symbolic language, that is, meaningful language: “The sounds emitted by the voice are the symbols of the states of the soul, and the written words the symbols of words emitted by the voice” (Peri Hermeneias, 1 / 16a /). Being symbolic, signifying language is thus equated with interpretive language, mediating the relation of the transmitter “of the voice” to the things of the world, with the written language then constituted as a double mediation: of the spoken language and the things themselves. This chain of consecutive “interpretations-appropriations” (Ricoeur, From Text to Action, 1986) thus recalls a chain of musical interpretations: the things of the world (the world of life, being-in-the-world) – the music (discourse, work of art, text) – the performance of music – the discourse on music, projecting, through the hermeneutical arc, into a new being-in-the-world, as an understanding of oneself in front of signs (Ricoeur, ibid).

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4. - 6. November 2020

Beethoven and the Piano: Philology, Context and Performance Practice

Conference in Lugano, Conservatorio della Svizzera Italiana

Wednesday 4 to Friday 6 November 2020

Organised by the Bern University of the Arts (HKB) and the Conservatorio della Svizzera Italiana, Lugano

With the scientific support of the Beethoven-Haus, Bonn, and of the Italian Musicological Society Conference website: www.hkb-interpretation.ch/beethoven2020

Keynote speakers

Christine Siegert (Beethoven-Archiv, Bonn)
Barry Cooper (University of Manchester)
Tom Beghin (Orpheus Instituut, Gent)
Clive Brown (professor emeritus, University of Leeds)
Michael Ladenburger (former head of the museum and custodian of the collections, Beethoven-Haus, Bonn)

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18. - 19. Dezember 2020

SIMM-posium 5: Brussels (18-19 December 2020)

On behalf of Dinko Fabris, IMS Immediate Past President, we would like to bring to your kind attention the call for papers for the Fifth Research Symposium on Social Impact of Making Music (SIMM-posium 5), which will take place in Brussels, Belgium, from December 18 to 19, 2020.

Please see the following link for further details:

https://simm-platform.eu/simm-posium-5-brussels-18-19-december-2020

15. - 18. April 2021

Forschungsstelle Camille Saint-Saëns
Institut für Musik und Musikwissenschaft, TU Dortmund / Fakultät 16
in Zusammenarbeit mit:
Société Camille Saint-Saëns
IReMus (Institut de Recherche en Musicologie / CNRS)

Konzerthaus & Theater Dortmund

Orchesterzentrum NRW

Internationales Symposion

Call for Papers / Appel à communication

Camille Saint-Saëns (1835-1921)

Vergangenheit und Zukunft – Le passé et l’avenir

Dortmund, 15. – 18. April 2021

Orchesterzentrum NRW

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