Aktuelles | Tagungen

2. - 6. September 2019

The IMS Regional Association for the Study of Music of the Balkans (RASMB) and the National University of Music Bucharest are organizing an international musicological conference on the subject “Musical and Cultural Osmoses in the Balkans.”
 
It will take place at the National University of Music Bucharest from September 2 to 6, 2019.
 
The conference website is now online and can be reached at:
 

6. - 7. September 2019

STRAUSS ON THE RECORD
Karajan and the Legacy of Sound Materiality
SALZBURG, 6-7 SEPTEMBER 2019

Call for Papers

Herbert von Karajan’s recordings of Richard Strauss’s orchestral works shaped the history of modern sound on several notable occasions. In 1947 he made the first recording of the Metamorphosen; in 1968 his Also sprach Zarathustra featured in the first film soundtrack to use exclusively pre-existing music (Stanley Kubrick’s 2001: A Space Odyssey); and in 1980 he selected the Alpine Symphony to present the world’s first Compact Disc. The sonic landscapes of Strauss’s symphonic works, which display bracing post-Wagnerian harmonies, hyper-technologically sensational orchestrations, and shockingly unconventional extra-musical themes, presented Karajan with ideal aesthetic “statements” for developing new sound technologies and listening platforms. But is it purely coincidental that Strauss’s musical legacy intertwined with such modern technological milestones of the late twentieth century? Or might such convergences reveal a previously overlooked aspect of Strauss’s aesthetic, one that privileges the experience of sound as a kind of material object in its own right, perhaps even revealing a latent predisposition to new technological mediums and modes of aural experience?

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5. - 6. September 2019

Musik im Körper - Körper in der Musik. Körper an der Schnittstelle von musikalischer Praxis und Diskurs

Tagung: 5./6.9.2019, Musikwissenschaftliches Seminar der Georg-August-Universität Göttingen

(English version below)

Unser Körper bildet die Basis jeglicher musikalischer Handlung, Äußerung und Erfahrung. Musik wirkt in Form von Schallwellen unmittelbar körperlich; ein Instrument wird erst durch das körperlich-aktive Zutun eines Menschen in Schwingung versetzt; ein Notentext wird erst durch die Körperlichkeit seiner Interpretin zu Musik; ein alter Rock’n’Roll-Klassiker, der uns durch das Radio erreicht, zeigt seine unmittelbare Wirkung auf unseren Körper im Mitwippen unserer Beine und Hüften. Trotz dieser unbestreitbaren Präsenz des Körperlichen in musikproduktiven und -rezeptiven Bereichen wurde der Körper gerade von Seiten der Historischen Musikwissenschaft lange mit Missachtung gestraft – ungeachtet der Aufmerksamkeit, die der Körper als Wissensspeicher und -medium in anderen Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften erfuhr. Zwar spielt Körperlichkeit in musikwissenschaftlichen Annäherungen der Bereiche Affect-, Gender- und Performance-Studies, in denen die Präsenz des Körpers offensichtlich ist, sowie in der Popularmusikforschung seit dem performative turn eine immer wichtigere Rolle, doch mündeten diese Annäherungen bisher nicht in einer umfassenderen theoretischen Grundlegung des Musikbegriffs in seiner unhintergehbaren Körperlichkeit. Die Musikwissenschaft bezieht sich vielfach auf einem autonomieästhetischen Musikbegriff, der wesentlich durch eine „Marginalisierung des Körpers durch die Autonomie des Geistes“ (Traudes 2012) bestimmt ist: Nicht nur der performative Körper gilt hier als transparentes Medium, das lediglich dazu dient, die Geist-geleiteten Intentionen des Komponisten zu transportieren, sondern auch die Hörerschaft soll sich die erklingende Musik idealerweise nicht durch körperliche Reaktionen, sondern durch geistige Reflexionen erschließen – die eigentliche Musik steckt im vom Meister notierten Kunstwerk, das an eine bestimmte ideologisierte Lektüre geknüpft ist. Die Bedeutung dieser Ausklammerung des Körpers für das Denken über Musik gilt es sichtbar zu machen und zu überwinden. Ebenso müssen Konsequenzen, die der Einbezug des Körpers hat oder haben kann, herausgearbeitet, aufgezeigt und diskutiert werden.

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9. - 12. September 2019

[DATE CHANGED]

Magnified and Sanctified: The Music of Jewish Prayer II
The 2nd International Conference on Jewish Liturgical Music
Hannover University of Music, Drama and Media, Germany

Monday 9 to Thursday 12 September 2019

Following the success of the first international conference devoted to the music of Jewish prayer, at the University of Leeds in 2015, papers are invited for the sequel, ‘Magnified and Sanctified II’ to be held at the University of Hannover from Monday 16 to Thursday 19 September 2019.

The conference is presented jointly by the European Centre for Jewish Music, Hannover University of Music, Drama and Media and the Academic Wing of the European Cantors Association. It is supported by the UCLA Lowell Milken Fund for American Jewish Music at the Herb Alpert School of Music, the University of Leeds and the Jewish Music Institute SOAS, University of London.

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10. - 12. September 2019

CALL FOR PAPERS

SysMus 2019 in Berlin, Germany

We are very pleased to host the International Conference of Students of Systematic Musicology (Sys-Mus) at the Department of Media Psychology of the University of Popular Arts (hdpk) from 10-12th September in Berlin, Germany.

The SysMus is a series of international conferences organized by students for students of systematic musicology. This kind of conference offers the opportunity for students to gain first experience in presenting and discussing their own research projects together with international students  and researcher of the field of systematic musicology.

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13. - 14. September 2019

[English version below]

19. Symposium der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft
"Die Schostakowitsch-Rezeption im 21. Jahrhundert"
13. und 14. September 2019
an der HMKW Hochschule
für Medien, Kommunikation und Wirtschaft Berlin

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Musikfreundinnen und –freunde, liebe Studierende der Musik oder Musikwissenschaften,

die Deutsche Schostakowitsch-Gesellschaft (DeSchoG) veranstaltet seit vielen Jahren sehr erfolgreich eine  Symposiumsreihe, die dem Namensgeber unserer Gesellschaft gewidmet ist.

Das 19. Symposium wird am 13. und 14. September 2019 (Fr./Sa.) an der Berliner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) stattfinden. Hiermit  möchten wir Sie herzlich einladen, sich mit einem aktiven Beitrag an diesem Symposium zu beteiligen.

Die DeSchoG stellt jedes Symposium unter das Dach eines speziellen Themas. Dies soll nicht als Einengung, sondern als Einladung verstanden werden, aktuelle Forschungsergebnisse oder Reflexionen zur Musik in Bezug zu diesem Thema zu setzen.

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17. - 20. September 2019

IAML Deutschland-Jahrestagung 17.-20.09.2019 in Augsburg
 
Die Jahrestagung der IAML Ländergruppe Deutschland wird 2019 vom 17. bis 20. September in Augsburg stattfinden. Sie wird ausgerichtet vom Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg und der Stadtbücherei Augsburg.
Augsburg ist die Geburtsstadt Leopold Mozarts (1719  ̶ 1787) und feiert in diesem Jahr dessen 300. Geburtstag.
 
Etwa 200 Bibliothekarinnen und Bibliothekare aus Öffentlichen Musikbibliotheken, Musik­hochschulbibliotheken, Rundfunk- und Orchesterbibliotheken und Musikabteilungen wissenschaftlicher Bibliotheken sowie alle den Themen Interessierte sind eingeladen zum Austausch über neue fachliche Standards, neu erforschte Musikquellen und aktuelle Entwicklungen des Musikmedien- und Musikinformationsmanagements, zur Fortbildung in musikalischen  Urheberrechtsfragen und zur Diskussion über neue Herausforderungen in musikbibliothekarischen Arbeitsfeldern. Das aktuelle Tagungsprogramm ist auf der Website der IAML Ländergruppe Deutschland abrufbar.
 

20. - 22. September 2019

Symposium zu Beethovens „Hammerklaviersonate“ op. 106

1819 erschien Beethovens „Hammerklaviersonate“ op. 106 im Druck. Aus Anlass dieses Jubiläums findet in Siegburg vom 20. bis 22. September 2019 das Symposium „200 Jahre Hammerklaviersonate“ statt, veranstaltet von der Musikwerkstatt Siegburg in Kooperation unter anderem mit dem Beethovenfest Bonn. Neben Werkentstehung und -überlieferung, musikhistorischer Stellung und Rezeptionsgeschichte werden Fragestellungen zu Tempoentschlüsselung, Metronomisierung, Pedalgebrauch, Instrumentarium der Beethovenzeit und Quellen zur Aufführungspraxis beleuchtet. Es referieren Prof. Dr. Christine Siegert, Dr. Beate Angelika Kraus, Prof. Dr. Matthias Henke, Dr. Ingrid Bodsch, Dr. Jochen Reutter, Prof. Heribert Koch, Edwin Beunk, Cord Garben, Prof. Stefan Gottfried, Prof. Sheila Arnold, Prof. Johann Sonnleitner und Dr. Christian Ubber. Ein praktischer Workshop sowie zwei Konzerte mit op. 106 am modernen Flügel (Tomoki Kitamura) und am Hammerflügel (Ronald Brautigam) runden die dreitägige Veranstaltung ab. Informationen zu Ablauf und Teilnahme im Internet unter beethoven.siegburg.de, Kontakt: Esta dirección de correo electrónico está siendo protegida contra los robots de spam. Necesita tener JavaScript habilitado para poder verlo..

 

20. - 22. September 2019

Bach at Dawn of 2020

Reception and Imaginaries in the Digital Era

International Conference

Dresden, 20 – 22 September 2019

 Scientific committee

Prof. Dr. Michael Heinemann (Hochschule für Musik – Dresden)

Prof. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen (University of Zurich)

Dr. Michael Maul (Bach-Archiv – Leipzig, Bach Network)

Maria Borghesi (Hochschule für Musik – Dresden)

 Keynote speaker

 Prof. Emeritus Dr. Ton Koopman (University of Leiden)

Call for paper

The attention dedicated to J. S. Bach seems to be continually growing all over the world. Since decades, the web of Bach-scholars oversteps borders and oceans, offering more and more occasions to meet and discuss about issues related to the German Kantor. Topics related to the reception history of Bach have finally achieved an appropriate relevance in Bach’s companions published in Europe, United States and the East. For example, in Bach und die Nachwelt, Michael Heinemann and Hans-Joachim Hinrichsen collected a series of snapshots describing the history of the composer’s reception from 1750 to 2000. However, except for major initiatives organised for anniversaries (mostly 1950, 1985, and 2000), it lacks an updated discussion on the current reception of Bach.

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25. - 27. September 2019

Call for Papers

»Wo wir hinschauen Ideenausschlachter«.
Die internationale und intermediale Thomas Bernhard-Rezeption

2019 wird sich der Tod von Thomas Bernhard zum dreißigsten Mal jähren. Dieses Gedenkjahr soll den Anlass bieten, die künstlerische Nachwirkung von Bernhards Leben und Werk umfassend zu untersuchen. Diese ist bereits zu Bernhards Lebzeiten, erst recht aber in den drei Jahrzehnten seit  seinem Tod, zu einem leichermaßen internationalen wie intermedialen Phänomen geworden. In seinem Roman Korrektur (1975) lässt Bernhard die Figur Roithammer klagen: »unsere Idee wird aufgegriffen und schamlos ausgenützt, das beobachten wir immer wieder, wie eine Idee aufgegriffen und schamlos ausgenützt wird dann von Hunderten von Nachmachern«1. Bezogen auf die Rezeption des österreichischen Autors scheint diese Tirade nicht einmal eine Bernhard-typische Übertreibung darzustellen, wenngleich sie das produktive Moment der vielfältigen Rezeptionsphänomene  unterschlägt. Diverse deutschsprachige Autoren wie Rainald Goetz, Norbert Gstrein, Elfriede Jelinek, Gert Jonke, Werner Kofler, W.G. Sebald, Birgit Vanderbeke oder Moritz von Uslar standen bereits – so der Titel eines Aufsatzes von Uwe Betz – mit mal mehr, mal weniger eindeutiger Beweislage  ›unter Bernhard-Verdacht‹.2 Die internationale Dimension der Bernhard-Rezeption belegen Texte von Horacio Castellanos Moya, Matias Enard, John Fosse, William Gaddis, Gabriel Josipovici, Imre Kertész, Barbara Markovic, Yasmina Reza oder Gemma Salem.3 Die Geschichte der intermedialen Bernhard-Rezeption setzt bereits mit den Vertonungen des späteren Klägers im Holzfällen-Skandal, Gerhard Lampersberg, ein und setzt sich mit Kompositionen und Improvisationen von beispielsweise Lukas Haselböck oder dem Upper Austrian Jazz Orchestra fort, während im Bereich der Comic- Adaptionen vor allem Nicolas Mahlers Graphic Novels zu nennen sind. Kurz: Der ›Kontinent Bernhard‹, den ein 1995 von Wolfram Bayer herausgegebener Sammelband vermessen hatte,4 ist in den letzten Jahrzehnten zu einem Bernhard-Universum expandiert, dessen genauere Kartierung noch weitgehend ein Forschungsdesiderat darstellt.

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2. - 4. Oktober 2019

[English version below]

CfP: HardWired. Arbeitsgespräche zur Heavy Metal-Forschung VII:

Discipl(in)es of Transgression? Transdisciplinarity and the Study of Popular Culture

Universität Salzburg (Österreich)

02.-04. Oktober 2019

Organisation: Frederic Luftensteiner, Nils Grosch, Sascha Trültzsch-Wijnen, Anna-Lena Mützel (Universität Salzburg; Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät; Fachbereich Kunst-, Musik- und Tanzwissenschaft; Fachbereich Kommunikationswissenschaft; Doktoratskolleg Popular Culture Studies)

Einsendeschluss: 03.06.2019

Metal Musik hat in den letzten Jahren zunehmend die Neugier Forschender geweckt und deren Aufmerksamkeit gebündelt, wie es sich beispielsweise am Begriff der „Metal Studies“ erkennen lässt. Aber auch außerhalb des universitären Wissenschaftsbetriebs stößt die Forschung zu Metal Musik auf reges Interesse. Die Tagung „HardWired VII“ möchte das Verhältnis dieser beiden Bereiche genauer in den Blick nehmen. Wie positionieren sich Forschende im Feld und was bedeutet diese Positionierung für Forschungsfragen, Herangehensweisen und Methodik?

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17. - 19. Oktober 2019

Bearbeitung/Transkription/Arrangement/Interpretation – Transformationsprozesse in der Orgelmusik

Internationales Symposium, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz, 17.-19. Oktober 2019

Call for papers

Orgelmusik lebte jahrhundertelang von Übernahmen komponierter Musik. Seit dem 19. Jahrhundert wandelten sich die usuellen Transformationsprozesse in Richtung bearbeitender Adaptierungen einer größeren Bandbreite musikalischer Gattungen. Der Prozess des Transkribierens erstreckte sich zunächst auf die sinfonische und unterhaltende Musik und weitete sich im 20. Jahrhundert auf alle Stilarten. Damit drangen Orgeln in öffentliche Räume außerhalb der Kirche (Oper, Konzertsaal, Kino u. a.) vor. Bedeutende Komponisten und Organisten wie Franz Liszt, William Thomas Best, Edwin H. Lemare, Max Reger und Sigfrid Karg-Elert hoben werkhafte Orgelbearbeitungen auf eine neue Höhe und entwickelten teils eine personalisierte Transkriptionsästhetik. In der Praxis des „Composer Organ Player“ ergeben sich fließende Übergänge zwischen Interpretation, Aufführungsästhetik, Arrangement und Komposition. Die Erschließung neuen Repertoires und Grenzüberschreitungen werden von unterschiedlichen Orgeltypen (u. a. E-/Digital-Orgel, Hybrid-Orgel, Modul-Orgel) ebenso begünstigt, wie durch unterschiedlichste Aufführungsmodi.

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17. - 19. Oktober 2019

Internationales Arnold Schönberg Symposium
am Arnold Schönberg Center in Wien
17. bis 19. Oktober 2019

Call for Papers

Das Arnold Schönberg Center in Wien veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg und die Wiener Schule am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien von 17. bis 19. Oktober 2019 ein  internationales Symposium.

Themenschwerpunkt des Symposiums ist das Skizzieren in der Wiener Schule. Im Zentrum stehen Kompositionsskizzen von Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton Webern aus der Übergangszeit um 1908/09 sowie der Frühphase der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen in den Jahren 1921 bis 1924.

Für die Sektion »Freie Referate« sind Einreichungen zum Themenschwerpunkt in Eingrenzung auf Kompositionsskizzen von Arnold Schönberg sowie zu Fragen aktueller Schönberg-Forschung willkommen.

Das Symposium bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, Ergebnisse ihrer Forschungen in einem Vortrag von 20 Minuten zu präsentieren. Symposiums-Sprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Publikation ausgewählter Beiträge sowie freier Einreichungen ist für das Journal of the Arnold Schönberg Center 17/2020 vorgesehen.

Referatseinreichungen mit Abstract (ca. 300 Wörter) und Kurzbiographie werden bis 2. Februar 2019 erbeten an:
Esta dirección de correo electrónico está siendo protegida contra los robots de spam. Necesita tener JavaScript habilitado para poder verlo.
Arnold Schönberg Center, Schwarzenbergplatz 6, A-1030 Wien
Über die Annahme der Beiträge wird Anfang März 2019 informiert.

 

18. - 20. Oktober 2019

Performing Arts and Technical Issues in the 19th Century
 
Lucca, Complesso Momumentale di San Micheletto
18-20 October 2019
 
organized by
Centro Studi Opera Omnia Luigi Boccherini (Lucca)
Palazzetto Bru Zane - Centre de musique romantique française (Venice)
 
It is only in recent years that musicology has seriously begun to focus on opera staging, representing as it does a crucial element in our understanding of theatrical production. The visual component is integral to the compositional process of opera; it is already present in the stage directions  contained in scene booklets and scores, before finding its ultimate form in the most comprehensive examples of stage-booklets. Cross-comparison of these books with the score, sets, costumes and press reports, often accompanied by illustrations and photographs of the scenery, can now generate an understanding of the ‘three-dimensionality’ of a particular opera.
 

18. - 20. Oktober 2019

[English version below]
 
XXVI CONVEGNO ANNUALE DELLA SOCIETÀ ITALIANA DI MUSICOLOGIA
 
Matera, Conservatorio di musica “Egidio Romualdo Duni” - Università della Basilicata
 
18-20 ottobre 2019
 
CALL FOR PAPERS
 
Il ventiseiesimo Convegno Annuale della SIdM si svolgerà quest’anno a Matera, Capitale europea della cultura 2019, in collaborazione con il Conservatorio di musica “Egidio Romualdo Duni” e con l’Università della Basilicata, dal 18 al  20 ottobre 2019. Durante il convegno avrà luogo l’assemblea annuale dei soci.
 
Si invitano gli studiosi interessati a presentare proposte di relazione che potranno riguardare qualsiasi argomento di ricerca.
 

18. - 20. Oktober 2019

[English version below]
 
XXVI CONVEGNO ANNUALE DELLA SOCIETÀ ITALIANA DI MUSICOLOGIA
Matera, Conservatorio di musica “Egidio Romualdo Duni” - Università della Basilicata
18-20 ottobre 2019
 
CALL FOR PAPERS
 
Il ventiseiesimo Convegno Annuale della SIdM si svolgerà quest’anno a Matera, Capitale europea della cultura 2019, in collaborazione con il Conservatorio di musica “Egidio Romualdo Duni” e con l’Università della Basilicata, dal 18 al 20 ottobre 2019. Durante il convegno avrà luogo l’assemblea annuale dei soci.
 
Si invitano gli studiosi interessati a presentare proposte di relazione che potranno riguardare qualsiasi argomento di ricerca.
 
L’abstract dovrà recare il titolo della relazione proposta e un testo della lunghezza massima di 30 righe, che indichi l’argomento della ricerca svolta, lo stato attuale delle conoscenze sull’argomento, i contenuti principali della  comunicazione e gli obiettivi della ricerca, gli apporti del proprio contributo rispetto allo stato attuale delle conoscenze.
 

26. Oktober 2019

VI Giornata internazionale di studi
 
Esecutori e studiosi a confronto: le edizioni musicali per flauto
 
International Study Day - Interpreters and Scholars: Musical Flute Editions
 
Genova, Conservatorio “Niccolò Paganini” – 26 ottobre 2019
 
Nel 2013, il flautista e musicologo tedesco Nikolaus Delius ha donato la sua intera biblioteca musicale al Conservatorio “N. Paganini” di Genova. Il Dono Delius racchiude un ricco corpus di materiali attualmente suddivisi nelle seguenti sezioni: Saggistica, Musica a stampa, Copie di manoscritti ed edizioni antiche, Materiali di studio e Collezione di CD. Il catalogo del fondo è consultabile sul sito www.conspaganini.it, sezione  Ricerca – Dono Delius.
 

7. - 9. November 2019

Call for Paper: Jugend, Musik und Film (7. November – 9. November 2019, Hamburg)
in Kooperation mit dem 13. Unerhört-Musikfilmfestival in Hamburg

Musik hat für Jugendliche und ihre Vergemeinschaftungsformen sowohl historisch als auch gegenwärtig einen hohen Stellenwert, der sich vom individuellen und gemein-schaftlichen Musikhören/-ansehen über kollektive musikkulturelle Identifikationspro-zesse in Jugendszenen bis hin zum Selbstmusizieren erstreckt. Musik spielt im Pro-zess des Aufwachsens, der Selbstfindung aber auch des retrospektiven (auto-)biogra-fischen Erinnerns und Selbstvergewisserns eine wichtige Rolle. Es kann daher nicht verwundern, dass Musik sowohl in Filmen über populäre Musikkulturen und -szenen als auch in Jugend- und Coming-of-Age-Filmen genuin thematisch wird.
Wer sich aktuell mit der Frage nach den Spannungsfeldern zwischen Musik, Pop und Jugend auseinandersetzt, wird feststellen, dass vor allem in Musik(spiel)filmen, Musik-dokumentationen und auch Musikvideos Jugend als soziale Gruppe, als kultureller Le-bensstil und als Ort der Erinnerung eine herausragende Position innehat. Insbeson-dere das Bewegtbild hat in den vergangenen Jahren, aber auch aktuell einen entschei-denden Einfluss auf Fragen jugendlicher Identifikation und Lebenswelt genommen. Beispielsweise hat das Musikvideo als medienhistorisches Phänomen einige Genera-tionen sozialisiert und gerade in den letzten fünf Jahren durch Streamingdienste wie Vimeo oder YouTube nochmal eine entscheidende Renaissance erfahren. Der Handy-Konzertfilm stellt ein neueres Phänomen dar. Auf Netflix und Amazon Prime werden unzählige retrospektive Musikdokumentationen von Lady Gaga über Avicii bis hin zu dem mexikanischen Folk-Musiker Sixto Rodriguez gezeigt. Auch in Serien oder im klassischen Spielfilmbereich sind Musik und ihre (historischen wie gegenwärtigen) Kul-turen aus dem Pop- und Rockbereich ein äußerst beliebter Gegenstand der Narration.

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7. - 10. November 2019

Ka-Ching!
Der Klang des Geldes

Studentisches Symposium
7.–10. November 2019, Musikwissenschaftliches Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

»Can you hear it ring, It makes you wanna sing, It’s such a beautiful thing ‒ Ka-Ching!« Wenn Pink Floyd oder Shania Twain das Übel einer kapitalistischen Gesellschaft besingen; wenn Marilyn Monroe im Film Gentlemen Prefer Blondes  ihren besten Freunden, den Diamanten, ein Lied widmet; wenn sich in Wagners Ring, Puccinis La Fanciulla del West oder in Schrekers Schatzgräber die unheilvolle Opernhandlung an mythisch überhöhten Zahlungsmitteln entzündet, dann wird durch Musik die Bedeutung der »belebenden Wirkung des Geldes« (Brecht/Eisler) deutlich. Auch Konzertbetriebe, Musiklabels und -verlage, private wie öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten und nicht zuletzt Künstler*innen erhalten sich durch dieses Zahlungsmittel. Musik und Geld sind auf verschiedenen ökonomischen, sozialen und ästhetischen Ebenen miteinander verknüpft. Das Symposium »Ka-Ching! Der Klang des Geldes« wird diese Ebenen  beleuchten. Es wird gemeinsam mit dem DVSM durchgeführt und richtet sich vor allem an Studierende und Promovierende der Musikwissenschaft.

Weitere Informationen findet ihr auf unserer Website unter www.klangdesgeldes.de. Zur kostenfreien Teilnahme anmelden könnt ihr euch unter https://www.klangdesgeldes.de/teilnehmen/.

8. - 9. November 2019

Institut Théodore Gouvy / Sorbonne Université / IReMus / Université Paris-Diderot / CÉRILAC / Université d’Évry Val d’Essonne – Paris Saclay (SLAM-MI)

Symposium Théodore Gouvy

Paris, 8.–9. November 2019

Nach der Veröffentlichung der ersten Monographie über Gouvy (Klauwell 1902) und einigen wissenschaftlichen Arbeiten seit der 1980er Jahre (Kaltenecker 1987; Auclair 1996; Cieslik 2013) war es hauptsächlich die Aktivität des 1995 in Hombourg-Haut gegründeten Institut Théodore Gouvy, die die Aufarbeitung von Gouvys Biografie und Werk vorangetrieben hat und zugleich eine Rezeption, die über den Kreis der Musikwissenschaft hinausging, ermöglichte. Auf dessen Initiative, und dank der Partnerschaft mit zahlreichen Institutionen (Conseil général de la Moselle, Orchestre national de Lorraine, usw.), sind seit den 1990er Jahren gut fünfzig CDs mit Einspielungen von Gouvys Werken veröffentlicht worden, die ein präzises Bild von seinem symphonischen Werk, einigen seiner Oratorien und vor allem seiner Kammermusik ergeben. Ein Großteil der Partituren ist neu aufgelegt worden und Olivier Schmitt hat den kompletten Werkkatalog erstellt (abrufbar auf der Webseite des Instituts). Der gesamte erhaltene Briefwechsel (758 autographe Briefe Gouvys, sowie 400 an ihn gerichtete) sind digitalisiert worden und nun in den Archives départementales de la Moselle (Metz) einzusehen. Schließlich hat 2013 das Centre de Musique Romantique Française im Palazzetto Bru Zane (Venedig) Gouvy ein Festival gewidmet, das Aufnahmen weiterer Werke ermöglicht hat.

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22. - 23. November 2019

Call for papers

Kongress „Analyse und Interpretation“

Tagung des Instituts für Komposition, Musiktheorie und Hörerziehung der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Tagungstermin: 22. November 2019, 14:30 - 23. November 2019, 18:00 Uhr.

Tagungsort: Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Urbanstr. 25, 70182 Stuttgart

Vorschläge für Beiträge (Vortrag, Lecture-Recital, etc. bis zu einer Länge von 30-35 Minuten) mit einem kurzen abstract erbeten bis 1. März 2019. Die Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache erfolgen.

Zum Thema:

Der Umgang der Fächer Musiktheorie, Musikwissenschaft, sowie aller Formen der Musikvermittlung mit Analyse kann je nach Kontext und Zielsetzung sehr unterschiedlich ausfallen. Vor allem vor dem Hintergrund des „performative turn“ und der Entwicklung der empirischen Interpretationsforschung gewinnt die immer neu zu justierende Verbindung von Praxis und Theorie aktuelle Bedeutung. Die Verbindung von Analyse und Interpretation und deren Vermittlung bildet das zentrale Thema des Kongresses. Welchen Profit kann ein darstellender Musiker aus einer analytischen Betrachtung für seine Arbeit gewinnen? Welche Beispiele lassen sich dafür heranziehen, wie lassen sie sich im Unterricht vermitteln?

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22. - 23. November 2019

[English version below]

Klang der Macht – Macht des Klangs in Gesellschaften und Medien der Vormoderne

26. Jahrestagung des Brackweder Arbeitskreises für Mittelalterforschung

(Jena, 22.–23. November 2019)

Die Beziehungen von Macht und Klang sind vielfältig. Die höchste denkbare Macht, Gott, äußert sich nach biblischer Tradition in lautstarkem Klang (II Sm 22,14; Iob 37,2–5; Apc 1,10) wie auch in Stille (III Rg 19,12); tiefste Ohnmacht geht ebenfalls mit beiden Extremen einher (Mc 15,37; Act 8,32). Jenseits solcher Koordinaten bestehen für Verhältnisse von Klang und Macht zwei, nicht immer konträre, Möglichkeiten: Klang kann der Macht (etwa eines Herrschers) dienstbar ge-macht werden; und Klang kann seinerseits selbst (auch gegen Menschen gerichtete) Macht be-sitzen. Gegenstand der Tagung sind die skizzierten Verhältnismöglichkeiten von Macht und Klang in Vorstellungen vormoderner Gesellschaften, wie sie sich aus materiellen Zeugnissen sowie Schrift- und Bildmedien erschließen lassen. 

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28. - 30. November 2019

Call for papers

Grief and the Arts in the West from the Middle Ages to the 21st Century: An Interdisciplinary Conference

Leuven (Belgium), November 28–30, 2019

From the design of tombs and depictions of the Madonna grieving for her Son to the composition of Requiems and memorialization in grief memoirs and elegies: death and grief have often elicited the response of creativity. These expressions have, in turn, become important topics for investigation in the humanities. Nonetheless, this research often remains within the confines of single disciplines. The present conference aims to create a conversation between disciplines by bringing together research on expressions of grief from different epochs and in different art forms, media, and genres in the West.

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28. - 30. November 2019

AIRDanza (Associazione Italiana per la Ricerca sulla Danza)
aCD (association des Chercheurs en Danse)
and the
Department of Musicology and Dance Studies (Abteilung Musik- und Tanzwissenschaft) at the University of Salzburg

are pleased to announce the International Research Conference
Times for Change: Transnational Migrations and Cultural Crossings in Nineteenth-Century Dance

Salzburg, 28-30 November 2019

Selection Committee: Roberta Albano (Independent Scholar), Irene Brandenburg (Universität Salzburg), Francesca Falcone (formerly at the Accademia Nazionale di Danza, Roma and currently President of AIRDanza), Nicole Haitzinger (Universität Salzburg), Bénédicte Jarrasse (aCD, Labex Obvil Université Paris-Sorbonne), Paologiovanni Maione (Conservatorio San Pietro a Majella, Naples), Bruno Ligore (École Doctorale LASH, Université Côte d’Azur, Nice), and Maria Venuso (Istituto Suor Orsola Benincasa, Naples).
Organizing Committee: Irene Brandenburg, Francesca Falcone, Bruno Ligore, and Anna-Lena Mützel.

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29. November - 1. Dezember 2019

CALL FOR PAPERS
INTERNATIONAL CONFERENCE
“Skalkottas Today”
Music Library “Lilian Voudouri”
Megaron, The Athens Concert Hall, Athens, Greece
November 29 to December 1, 2019
The conference will be held under the auspices of the
International Musicological Society (IMS) and the Hellenic Musicological Society

“A Mozart of our time,” “The voice of a Mediterranean Bartok,” and “A volcanic genius” are just some of the qualities attributed to Nikos Skalkottas (1904–1949), on an international level, regarding his compositions, unfortunately after his  death. Today, Skalkottas is considered one of the most important Greek composers of the 20th century.

 

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4. - 7. Dezember 2019

[English version below]

Austrian Music Studies: Gegenstand – Perspektiven – Konzepte

 Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft

Innsbruck, Haus der Musik 4.–7. Dezember 2019

 

 Organisation und Konzeption: Institut für Musikwissenschaft der Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Doktoratskolleg „Austrian Studies“ der Universität Innsbruck

Österreich ist ein mehrfach politisch, kulturell und historisch aufgeladener Begriff. Semantisch an der Schnittstelle zwischen Habsburgermonarchie und Republik angesiedelt, ist er in jeder historischen Phase auf tiefgreifende Weise zwiespältig. In der Neuzeit löste er sich bald von der ursprünglich topographischen Bestimmung und erhielt eine umfassendere Bedeutung. Seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert wuchs die Spannung zwischen heterogenen Herrschaftsgebieten, Mehrsprachigkeit sowie kulturellen und konfessionellen Differenzen einerseits und zentralistischen Bestrebungen andererseits. Dazu kamen im 19. Jahrhundert nationale Identitätsentwürfe, die dem Vielvölkerstaat entgegentraten und diesen destabilisierten. In der im Vergleich zur Monarchie territorial stark reduzierten Republik manifestierte sich das Bedürfnis einer Selbstbestimmung im Verlauf des hundertjährigen Bestehens in unterschiedlichen Intensitäten und Formen, und zwar von der völligen Aufgabe einer eigenständigen österreichischen zu Gunsten der Idee einer deutschen (Kultur-)Nation bis hin zur bewussten Abgrenzung von Deutschland. Dem durch die Nazis vollzogenen Anschluss hängen heute noch bestimmte politische Lager an. Die Produktion, Rezeption und Pflege von Musik nahm lebhaft an diesen hier nur grob skizzierten Prozessen teil: wurde von diesen mitbestimmt, trug aber andererseits auch bei, diese Prozesse mitzugestalten.

 

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5. - 6. Dezember 2019

CFP: Ästhetischer Konservatismus im Deutschrap, Köln (01.07.2019)

Discussion published by Nicolai Busch on Friday, April 5, 2019
Interdisziplinärer Workshop Organisatoren der Veranstaltung: Nicolai Busch (Universität zu Köln) & Sebastian Berlich (Universität Münster)
Keynote Speaker: Dr. Martin Seeliger (Universität Flensburg) und Dr. Fabian Wolbring (Universität Duisburg-Essen)
Ort: a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne, Aachener Str. 217, 50931 Köln
Zeitraum: 05. und 06. Dezember 2019
Deadline: 01. Juli 2019

Deutschsprachige Rap-Musik beginnt in den 1980er Jahren zweifelsfrei als emanzipativ-progressives Projekt gegen eine dominanzkulturelle Hegemonie. Doch quasi parallel zum subkulturell-subversiven Gründungsmythos des Genres bilden Künstler_innen spätestens seit den 00er Jahren in verschiedenen Abstufungen ebenso konservative bis reaktionäre, allgemeiner gesprochen, politisch-rechte Erzählungen aus. Neben dezidiert neonazistischen Projekten ist in der Szene etwa ein nostalgisches bis patriotisches Spiel mit deutschem Traditionalismus und Nationalismus zu beobachten (etwa in Flers Neue Deutsche Welle (2005) oder Harris’ Nur ein Augenblick (2010)). Stilistische und programmatische Annäherungen an eine ›originär-deutsche‹ Schlagertradition praktizierten Künstler_innen wie Eko Fresh (Jenseits von Eden (2011)) oder Bushido (Für immer jung (2008)). Konzepte hegemonialer Männlichkeit, familiärer Treue und Ehre, materialistische Leitbilder einer spätkapitalistischen Gesellschaft, kombiniert mit (un)eindeutigen politisch rechten Semantiken und religiösen Fundamentalismen unterschiedlichster kultureller Herkunft sind darüber hinaus im Sub-Genre ›Gansta- Rap‹ vielfach zu verzeichnen. Einem Strukturkonservatismus erscheinen Künstler_innen dort zu erliegen, wo von formalem und inhaltlichem ›Fortschritt bzw. Wandel‹ abgesehen werden muss, um den eigenen kommerziellen Erfolg zu ›wahren‹. Der geplante Workshop nimmt sich vor, Phänomene innerhalb dieses Kontextes zu historisieren und mittels des synthetischen Begriffs ›ästhetischer Konservatismus‹ interdisziplinär beschreibbar zu machen. Als ästhetisch-konservativ sollen in diesem Sinne zunächst sämtliche Kunstmittel im Deutschrap begriffen werden, die ein Spannungsverhältnis zwischen Konstanz und Wandel modellieren und dieses Spannungsverhältnis bewerten, indem sie unter Anbindung an historische und/oder aktuelle konservative Diskurse Bestehendes oder (vermeintlich) Verlorenes als etwas zu Erhaltendes oder Wiederherzustellendes imaginieren, verteidigen oder kritisieren. Vor diesem Hintergrund ergeben sich z.B. folgende Fragen, die im Rahmen des Workshops diskutiert werden sollen:

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11. - 13. Dezember 2019

Call for Papers

[English and Italian Version below]

Musik, Performanz, Architektur.

Sakralräume als Klangräume zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit

Internationale und interdisziplinäre Tagung

Deutsches Historisches Institut Rom / Biblioteca Apostolica Vaticana, Vatikanstadt

11.–13. Dezember 2019

Konzeption und Organisation: Klaus Pietschmann und Tobias Weißmann (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) / Deutsches Historisches Institut Rom, Musikgeschichtliche Abteilung

Wissenschaftliches Komitee: Sabine Ehrmann-Herfort, Markus Engelhardt, Teresa Gialdroni, Klaus Pietschmann und Tobias Weißmann

Mit den kompositorischen Entwicklungen zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit ging ein vielfältiger Wandel der Erfordernisse an die musikalische Aufführungspraxis einher, die mit dem Ritus und der Messfrömmigkeit in enger Wechselwirkung stand und die Kirchenarchitektur ebenso wie das Liturgie- und Musikerleben nachhaltig beeinflusste. Markantesten Niederschlag erfuhr diese Entwicklung in der Einrichtung von Sängerkanzeln und Orgelemporen, die die Wirkungsorte oft hochkarätiger Musikerequipes und Organisten bildeten und damit als Bühnen musikalischer Exzellenz fungierten. Die dauerhafte Sichtbarmachung der Musik als Teil des Gottesdienstes avancierte zu einem Kernbereich der Sakralarchitektur, während sich das identifikationsstiftende Potential dieser Orte in zahlreichen Graffiti niederschlug, etwa in der Sängerkanzel der Cappella Sistina. Die von Luca della Robbia und Donatello für den Florentiner Dom geschaffenen cantorie oder Jacopo Sansovinos pergoli im venezianischen Markusdom sind prominente Beispiele für den hohen künstlerischen Wert, der den Sängerkanzeln bereits in der Renaissance beigemessen wurde. Die mehrchörige Musikpraxis, die ausgehend vom Italien des Cinquecento ein im 17. und 18. Jahrhundert europaweites Phänomen darstellt, erforderte die Modifikation altehrwürdiger Sakralräume und die Integration von Musikerräumen in Kirchenneubauten. Das polychorale Experimentieren und insbesondere die großen Festmusiken verlangten zusätzlich die Errichtung ephemerer Musikertribünen, mit denen der Kirchenraum in seinem akustischen und musikalischen Potential ausgeschöpft werden sollte. Seit dem Editto sopra le musiche Alexanders VII. (1665) richteten sich die Päpste vermehrt gegen die architektonische Inszenierung der Musiker, die mit ihrer sicht- und hörbaren Performanz nicht wenige Gläubige vom liturgischen Geschehen ablenkten.

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14. - 16. Dezember 2019

Music in the Disruptive Era: The Digital, the Internet and Beyond
 
Lucca, Complesso Momumentale di San Micheletto
14-16 December 2019
organized by
Centro Studi Opera Omnia Luigi Boccherini (Lucca)
 
Keynotes Speakers:
 
  • Georgina Born (University of Oxford)
  • Christine Hine (University of Surrey)
The conference aims to investigate the role of the Web and how all the tools related to it have changed the way we learn, approach ourselves and experience music. What are the new forms of music production and consumption through the web? And how has the way we learn music changed?  Are new genres and creative processes born? How has the Web influenced the music market? And what are the new types of jobs in music making? Can Music professionalism survive the digital wilderness? Finally, the conference intends to investigate the development of increasingly effective tools useful for musicological research, such as, for instance, the dissemination of historical sources and updated archives, as well as online scientific literature and databases.
 

14. - 15. Dezember 2019

Beethoven bei uns
 
Beethoven wird 250 - rollen Sie für ihn den roten Teppich aus? Zu Beginn des Beethoven-Jubiläumsjahres 2020 initiiert die Beethoven Jubiläums Gesellschaft am 14. und 15. Dezember 2019 mit dem Projekt „Beethoven bei uns" in ganz
Deutschland Hauskonzerte. Jede*r kann mitmachen – als Gastgeber*innen, als Musizierende oder als Abendgäste der gleichzeitig in ganz Deutschland stattfindenden Events.
Das Spektrum von „Beethoven bei uns" soll bunt und vielfältig sein – von der Berufscellistin bis zum Hobbytänzer, vom klassischen Klavierkonzert bis hin zum musikalisch inspirierten Koch-Event ist alles denkbar, so lange der Bezug zu Beethoven gegeben ist. Und auch die Gastgeber*innen können selbst entscheiden, ob sie ihre Gäste bei sich im Wohnzimmer, im eigenen Vereinsraum oder in anderen Räumlichkeiten begrüßen möchten. Wer gern seine künstlerischen Fähigkeiten oder Räumlichkeiten beisteuern möchte, kann sich auf der Website www.beethovenbeiuns.de anmelden.
 
Den Flyer können Sie hier als PDF herunterladen.
 

7. - 9. Februar 2020

Symposiumsreihe „450 Jahre Staatskapelle Berlin – eine Bestandsaufnahme“

Teil V:
Mauerbau und Mauerfall – davor, dazwischen und danach
Die Staatskapelle Berlin von 1955 bis zur Gegenwart

Veranstalter: Staatsoper Unter den Linden;
Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin
Kooperationspartner: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Datum: 7.–9. Februar 2020
Orte: Schloss Charlottenburg, Weißer Saal
Staatsoper Unter den Linden, Apollosaal

Call for Papers

Im Jahr 2020 wird die Staatskapelle Berlin ein besonderes Jubiläum begehen: Vor dann genau 450 Jahren wurde die Kurbrandenburgische Hofkapelle, in deren geschichtlicher Kontinuität das heutige große Opern- und Sinfonieorchester steht, erstmals erwähnt. Seit 2015 ist die Historie des Ensembles in mehreren Etappen im Rahmen einer interdisziplinären Symposiumsreihe beleuchtet und diskutiert worden. Die Staatsoper Unter den Linden veranstaltet nun – erneut in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten – bereits zum fünften Mal eine Tagung, in der die Geschichte der Staatskapelle Berlin thematisiert wird, dieses Mal bezogen auf den Zeitabschnitt von 1955 bis zur Gegenwart.

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10. - 14 Februar 2020

[English version below]

Beethoven-Perspektiven
Internationaler Kongress, 10.–14. Februar 2020 im Beethoven-Haus Bonn
Call for papers
Einsendeschluss: 1. Juni 2019

Seit seiner Gründung im Jahr 1889 ist das Beethoven-Haus Bonn nicht nur Gedächtnisstätte und Museum (untergebracht in Beethovens Geburtshaus) sowie Kulturinstitution, sondern es ist – insbesondere seit Einrichtung der Forschungsabteilung „Beethoven-Archiv“ im Jahr 1927 – auch ein internationales Zentrum der Beethoven-Forschung. Hier wird die wissenschaftliche Neue Gesamtausgabe der Werke Beethovens erarbeitet sowie eine Auswahl der Skizzenbücher ediert. Die umfassend kommentierte Ausgabe des Briefwechsels wird derzeit um die nicht-brieflichen Dokumente ergänzt. Das Beethoven-Archiv richtet regelmäßig internationale Tagungen aus; im haus-eigenen Verlag werden u. a. die Bonner Beethoven-Studien, die Schriften zur Beethoven-Forschung und wissenschaftlich kommentierte Faksimile-Ausgaben von Quellen aus den Sammlungen des Hauses publiziert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt sind regelmäßig im Beethoven- Archiv zu Gast, um ihre Forschungsprojekte zu bearbeiten.

 

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26. - 28. Februar 2020

[English version below]
 
Save the Date / Symposium The Art of Music Education Vol. VII / 26.-28.02.2020
Save the date!
The Art of Music Education Vol. VII
26.-28. February 2020
 
»Verbinden statt vermitteln - neue Rollen für Music Education & Audience Development«
 
heißt das Thema des siebten internationalen Symposium The Art of Music Education.
Welche Institutionen sind in der Lage, Werte zu vermitteln? Wie ist abzuwägen zwischen Meinungsvielfalt und politischer Positionierung?
Und was bedeutet dies mit Blick auf die Musikvermittlung und ihren Stellenwert in der Institution?
 
Weitere Informationen im beiliegenden Save-the-date.
 

26. - 28. März 2020

The University of Innsbruck is pleased to announce the following call for papers:
 
Acts of Musical Writing—Towards a Theory of Musical Notation
 
Department of Music, University of Innsbruck, Austria
 
March 26–28, 2020
 
 
The focus of this conference is an extended comprehension of musical notation, which involves a productive dynamic between fixation and transfer, between outcome and initiator of acts. In this approach, musical writing functions as a coordinator between an actual and a symbolic room, in which acts of musical writing can occur. Albeit writing manifests itself on a two-dimensional plane, it opens a multidimensional space through the movement of the hand and eye,  the writing tool, and mental processes. Scholars from any discipline are invited to discuss music notation from a musicological, writing and image theoretical, performance practice, philosophical, media aesthetical, or philological angle  of view. Relevant topics include but are not limited to
 

27. - 29. März 2020

 
BEETHOVEN THE EUROPEAN
 

LUCCA, , Complesso Monumentale di San Micheletto
27-29 March 2020

 Keynote Speakers:
• Barry Cooper (University of Manchester)
• William Kinderman (University of Illinois at Urbana Champaign)
 
Beethoven’s impact is widely recognised as of seemingly universal, timeless significance; 250 years since his birth his music still communicates with and inspires people across the globe. Nevertheless his iconic, enduring oeuvre  stems from a specific European cultural milieu and historical context. To what extent does the tension between the universality and particularity of Beethoven’s music give rise to a richer understanding of his music and its reception  history? Beethoven’s creative inspiration was nurtured in the European context of revolution and political reshaping, at the aesthetic turning-point from Enlightenment to Romanticism, and at the social turning-point from largely private patronage to a more market-orientated environment for composers.
 
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