Aktuelles | Call for papers

Deadline 30. April 2021

Grenzen des Autorbegriffs im 19. Jahrhundert – Call for Papers
Eckdaten
Wann: 08.-10. Juli 2021
Format: Online-Workshop
Für wen: Nachwuchswissenschaftler
Organisation: Marlène Duhr, Forschungsgruppe Musikwissenschaft, Institut für Geschichte, Universität Luxemburg.

Das im Rahmen der Gesamtausgabe des luxemburgischen Komponisten Laurent Menager (1835-1902) durchgeführte Promotionsprojekt über dessen blasmusikalische Werke ergibt ein neues Verständnis für das Gesamtwerk des Komponisten. Die Einordnung der Stücke für Blasmusik in ihren musikhistorischen und -kulturellen Kontext zeigt, dass der bisher an die Urtext-Idee angegliederte Werkbegriff der Gesamtausgabe erweitert werden muss.
Die Quellenlage zum blasmusikalischen Werk Menagers lässt erkennen, dass am Entstehungsprozess eines Stückes neben dem Komponisten noch weitere Personen beteiligt waren. Die Kopisten, Verleger und Dirigenten, die in Menagers Umfeld tätig waren, beeinflussen nicht nur kleinere redaktionelle Eingriffe in den Notentext, wie etwa die Ausbesserung von Schreibfehlern oder des harmonischen Satzes, sondern lassen auch tiefgreifendere kompositorische Entscheidungen erkennen, wie zum Beispiel in der Besetzung und bei der Länge und sogar Gattung des Stückes. In der Tat zeigt die Flexibilität, mit der Menager beispielsweise die Instrumentierung in seinen Partituren notierte, dass er sich seines soziokulturellen Kontextes und dessen konkrete Auswirkung auf den Notentext bewusst war. Die Faktur der Blasmusikwerke ermöglichte es Laienmusikvereinen trotz geringer musikalischer Bildung an wichtigen Festlichkeiten in Luxemburg teilzunehmen. Diese Forschungsansätze zeigen sich nicht nur für Laurent Menager relevant, sondern können auf alle Komponisten ausgeweitet werden. Das Ziel dieses Workshops besteht darin, den editionsphilologischen Aspekt und die kulturell-partizipative Werkgenese zu beleuchten und unterschiedliche Herangehensweisen an diese Themen zusammenzutragen.

Vorschläge für Beiträge sind in folgenden Themenfeldern willkommen:
- Werkbegriff
- Komposition und kulturelle Partizipation
- Kollaboratives Arbeiten
- Dezentralisierung der Autorschaft
- Werkgenese und Fremdeinwirkung
- Soziokulturelles Umfeld und dessen Einfluss auf die Quellenlage
- Erweiterter Werkbegriff und Musikedition

Die Abstracts (max. 2000 Zeichen) und ein kurzer Lebenslauf (max. 500 Zeichen) für Einzelvorträge von max. 20 Minuten können in deutscher und englischer Sprache eingereicht werden bis spätestens den 30. April 2021. Eine Rückmeldung über die Auswahl der Vortragenden erfolgt bis spätestens Mitte Mai.
Der Workshop findet am 8.-10. Juli 2021 online statt. Interessierte erhalten den Webex-Link bei Voranmeldung an unten angegebene Email-Adresse. Für Rückfragen und weitere Informationen senden Sie eine E-Mail an die Organisation:

Marlène Duhr
Forschungsgruppe Musikwissenschaft, Institut für Geschichte, Universität Luxemburg
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Deadline: 31. März 2021

Internationale Tagung (SFB 1391 „Andere Ästhetik“)

Ästhetisches Aushandeln. Normen und Praktiken in der Vormoderne

Tübingen, 11. – 13. November 2021

Der Tübinger Sonderforschungsbereich 1391 „Andere Ästhetik“ untersucht ästhetische Phänomene der Vormoderne. Dabei wird kein emphatisches Verständnis von Kunst im Sinne der Autonomieästhetik vorausgesetzt; vielmehr wird davon ausgegangen, dass vormoderne Artefakte in einem dynamischen Spannungsfeld von Autologie und Heterologie zu verorten sind. Die autologische Dimension meint die technisch-artistischen Eigenlogiken der Artefakte, ihr oft implizites Formwissen oder ihre gestalterischen Traditionen, während in heterologischer Dimension die funktionale Einbindung von Artefakten in pragmatisch-historische Alltags- oder Diskurslogiken oder in soziale Praktiken in den Blick tritt. In den spannungsreichen Aushandlungsprozessen zwischen beiden Dimensionen wird nach Koordinaten eines vormodernen ästhetischen Selbstverständnisses gesucht. Als solche Koordinaten, denen über einen längeren Zeitraum hinweg maßgebliche Ausstrahlungskraft zukam, haben die Querschnittsbereiche des Sonderforschungsbereichs verschiedene Leitaspekte – meist in Begriffspaaren angeordnet – identifiziert, von denen sie sich besondere Aufschlusskraft erhoffen. Die Tagung soll den interdisziplinären Dialog des Querschnittsbereichs „Norm und Diversität“ fortführen und ihn in einem bewusst breiten Fächerspektrum wie den Literatur-, Sprach-, Bild- und Geschichtswissenschaften, der Soziologie, Musikwissenschaft, Theologie, Philosophie sowie den Digital Humanities vertiefen.

Als richtungsweisender Ansatz wird dabei gewählt, dass Normen im Diskussionskontext der Tagung nicht nur auf die technisch-artistische Eigenlogik bezogen, sondern in ihrem dynamischen Austausch mit der pragmatisch-historischen Alltagslogik, der sozialen Funktion von Akten und Artefakten analysiert werden sollen. Zentral ist damit weniger das in der Forschung vielfach bearbeitete Phänomen von Norm und Abweichung, bezogen lediglich auf Artefakte. Vielmehr geht es darum, die dynamische Situation eines ästhetischen Aushandelns und eines Aushandelns des Ästhetischen zugleich in den Blick zu rücken: Zwar zielt jede Formulierung einer Norm auf Allgemeingültigkeit, zugleich existiert aber einerseits eine Pluralität der Normen, die sich gegenüberstehen, andererseits wird der Geltungsanspruch von Normen durch eine vielfältige Praxis reflektiert und immer wieder neu zur Diskussion gestellt. Damit möchte die Tagung dem noch immer wirkungsmächtigen Forschungsnarrativ begegnen, das vormoderne Artefakte in normativen Vorstellungen gegründet sieht, ohne dabei den Konterpart der Diversität ausreichend in Rechnung zu stellen.

Aus den Vorüberlegungen zur Tagung ergeben sich vier Fragenbereiche bzw. Beobachtungslinien, welche als Anregung für Beitragsvorschläge dienen können:

1. Implizite und explizite Normen

Zentral ist in diesem ersten Bereich die Frage, ob und wie sich aus dem Spannungsfeld von Autologischem und Heterologischem Normen entwickeln können. Wo es in der Vormoderne ausformulierte Normen gibt, wie explizit diese sind und wie man implizit bleibende Normen erkennt, ist ein zentrales, gar klassisches Feld der Vormoderne-Forschung. Dieses Feld aus der Perspektive zu begehen, dass Normenentstehungen komplexe Aushandlungsprozesse zwischen autologischer und heterologischer Dimension darstellen, verspricht neue Erkenntnisse.

Mögliche Fragestellungen: Wie hängen explizite mit impliziten Normen zusammen? Was bedeutet es, wenn die Formulierung ästhetischer Normen in ästhetischer Gestalt erfolgt? Lösen die Artefakte die Normen ein, die sie selbst vertreten? Welche Wege führen von Deskription und Präskription zur Kanonbildung? Wie lassen sich aus Artefakten die Normen ableiten, die ihnen zugrunde liegen, und zwar auch unter Verwendung quantitativer oder formaler Verfahren? Warum entsteht ästhetischer Genuss aus der Normerfüllung? Wie ergibt sich gerade aus dem Normbruch ein Reflexionsraum ästhetischer Gestaltung? Wie gestaltet sich das Verhältnis von Norm und Praxis, wie werden unter heterologischer Perspektive Normen umgesetzt?

2. Dynamiken von Norm und Diversität

In einem weiteren Beobachtungsbereich rücken die Prozesse selbst in den Vordergrund und die damit verbundene zentrale Frage, wie sich die Dynamiken von Norm und Diversität oder Pluralität ausagieren bzw. wie sie als ,Spielregeln‘ von Normwandel beschreibbar werden. Der Begriff der Diversität bezieht sich dabei auf konkrete Manifestationen in ästhetischen Akten und Artefakten, aber ebenso in politisch-gesellschaftlichen Handlungen und Praktiken. Diversität zeigt sich somit in ganz unterschiedlichen Anwendungsbereichen: in der sprachlichen Praxis, in sprachtheoretischen Ausführungen, poetischen wie bildkünstlerischen Artefakten, aber auch in politisch-gesellschaftlichen und ökonomischen Praktiken.

Mögliche Fragestellungen: Wie kann aus einzelnen Manifestationen, die abseits einer präskriptiv aufgefassten Norm oder auch gezielt gegen diese entstehen, eine Latenz der Normbildung resultieren? Kann sich aus dieser über Wiederholung und Reflexion ein neuer Normalfall etablieren und sich in der Konsequenz eine explizite, zunächst einmal deskriptiv aufgefasste Norm ergeben? Oder aber: Ist die Dynamik von Norm und Diversität in der Regel mit einer zyklischen Bewegung verbunden? Beginnt diese etwa bei der Kritik an Abweichungen von der selegierten Norm, des als ästhetischer Maßstab geltenden Ideals, weist dann ein wachsendes Interesse für die Diversität auf (z.B. für Anwendungsvarianten), führt schließlich zu Toleranz gegenüber dem Neuen (oft gerade als Instrument der Emanzipation von einer Norm) und in einem weiteren Schritt zu dessen Anerkennung?

3. Ästhetische Norm(en) in der sozialen Praxis

Grundlegend für die dritte Beobachtungslinie ist die Frage nach dem Wechselbezug von Normen auf autologischer und heterologischer Seite und nach ihrer Einbindung in eine soziale und politische Praxis. Normen haben eine gemeinschafts- und traditionsbildende Funktion, sind Ergebnis einer sozialen Verständigungsleistung und können so Zugehörigkeit vermitteln, auch wenn oder gerade weil sie häufig mit Ausschluss, Negation und Ablehnung operieren. In ihrer identitätsstiftenden Funktion wirken Normen etwa in der Sprache, der Literatur, der Musik oder der bildenden Kunst, wobei hier Schnittpunkte oder ähnliche Funktionsweisen beobachtet werden können. Normen sind zunächst einmal durch ihre Festigkeit charakterisiert, allerdings werden sie durch Manifestationen in der konkreten ästhetischen, aber auch politischen und gesellschaftlichen Praxis immer wieder neu reflektiert und auch transformiert.

Mögliche Fragestellungen: Wie wirken sich politische und gesellschaftliche Normen auf Darstellungskonventionen aus, und wie beeinflussen bzw. begründen diese ästhetische Normen? Wie werden Normen bei sozialen und politischen Umstrukturierungen disponibel? Wie wirken sich Phänomene der Reproduktion, Retextualisierung oder Remedialisierung hierbei aus? Wie explizit oder implizit wird auf Normen in den Akten und Artefakten referiert? Wie gestaltet sich die Beziehung zwischen lokal begrenzt gültiger Norm und universaler Norm? Welche Szenarien gibt es, in denen Entwürfe aus den spezifischen Bedingungen einer ästhetischen Praxis ohne Bezug auf eine feste Norm entstehen, dann aber selbst normbildend werden?

4. Methodik und Modellierung von Norm und Diversität

Ein vierter Fragenbereich beschäftigt sich mit methodischen Fragen, die sich insbesondere, aber nicht nur im Feld der Digital Humanities stellen. Auch quantitativ und formal können Diversität und Abweichung nur durch das (Voraus-)Setzen einer Norm sichtbar gemacht werden. Dies hat Auswirkungen auf die Modellierungspraxis bei digitalen Sammlungen, da Abweichungen nur dann (in einem Modell der Digital Humanities ≈ in einer Norm) darstellbar sind, wenn ihre Möglichkeit bereits beim Erstellen des Modells berücksichtigt wurde.

Mögliche Fragestellungen: Welche Auswirkungen hat das oben skizzierte Spannungsverhältnis aus Norm und Diversität auf formale Modellierungen ästhetischer Artefakte etwa bei Editions- oder Archivierungsprojekten? Welche best practices lassen sich formulieren, um Modelle einerseits flexibel genug zu halten für (koexistierende oder womöglich erst in Zukunft auftretende) Diversität, und um sie andererseits nicht durch zu große Flexibilität unüberschaubar oder in Anwendungen der Digital Humanities unwartbar zu machen? Können nicht-triviale Modelle formal oder automatisch aus (Sammlungen von) Artefakten abgeleitet werden? Wie lässt sich eine Trennlinie zwischen Normabweichung und Normbruch methodisch gesichert festmachen? Wie kann eine solche ermittelt und validiert werden?

Vorschläge für Vorträge oder alternative Präsentationsformen (Diskussionsrunden, Postersessions usw.) werden mit aussagekräftigem Exposé (insgesamt max. 300 Wörter, auf Deutsch oder Englisch) und einem Kurz-CV in einer PDF-Datei bis zum 31.3.2021 erbeten an: Esta dirección de correo electrónico está siendo protegida contra los robots de spam. Necesita tener JavaScript habilitado para poder verlo. und Esta dirección de correo electrónico está siendo protegida contra los robots de spam. Necesita tener JavaScript habilitado para poder verlo. (bitte immer an beide Adressen).

Die Beiträge werden in einem Tagungsband publiziert. Die Tagung wird, falls es die Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt, als Präsenzveranstaltung mit entsprechendem Hygienekonzept durchgeführt, aber es sind auch hybride Lösungen möglich. Das Tagungsteam bemüht sich, in diesem Punkt besonders flexibel auf die Wünsche und Bedürfnisse der Tagungsteilnehmenden zu reagieren.

Deadline: 15. März 2021

Musik und Medizin. Musikwissenschaftliche und medizinhistorische Zugänge

Jahrestagung 2021 des Vereins für Sozialgeschichte der Medizin – Geschichte(n) von Gesundheit und Krankheit

Ort der Tagung: Haus der Musik, Innsbruck

Zeitraum: 04.-06.11.2021

Veranstaltende Organisationen: Verein für Sozialgeschichte der Medizin / Universität Innsbruck: Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie; Institut für Musikwissenschaft / Forschungszentrum Medical Humanities / Musiksammlung der Tiroler Landesmuseen

Organisation und Tagungsleitung: Maria Heidegger (Universität Innsbruck), Milijana Pavlović (Universität Innsbruck)

[Please scroll down for the English version]

Seit den letzten zehn Jahren verdichtet sich insbesondere im angloamerikanischen Raum die Zusammenarbeit zwischen Musik- und Geschichtswissenschaften. Als besonders produktiv erweisen sich dafür kulturwissenschaftliche Zugänge in der Körper- und Emotionengeschichte. In Bezug auf die Medizinhistoriographie gibt es allerdings deutlichen Aufholbedarf. Zwar war Musik bereits in der älteren Medizingeschichte ein beliebtes Thema, nicht zuletzt wegen der Passion seitens mancher Vertreter*innen der Medizin sowohl für Musik und berühmte Komponisten (insbesondere von klassischen, bürgerlichen Musikwerken) als auch für die Geschichte. Von den sozialgeschichtlichen Perspektiven in der Medizingeschichte im Zeichen des patient*innengeschichtlichen Turns seit den späten 1990er Jahren haben Musikwissenschaft und Musikhistoriographie jedoch kaum profitiert, umgekehrt wurden jüngere methodologische und konzeptionelle Überlegungen innerhalb der Musikwissenschaften und multidisziplinären Sound Studies auch für die jüngere kulturwissenschaftlich orientierte Medizingeschichte bisher noch kaum fruchtbar gemacht.

Hier setzt die Jahrestagung 2021 des Vereins für Sozialgeschichte der Medizin an. Sie möchte Raum und Ort geben für einen Dialog von Beiträger*innen aus den Feldern der Medizingeschichte und an historischen Fragestellungen interessierten Musikwissenschaft. Im Besonderen ist auch der wissenschaftliche Nachwuchs herzlich eingeladen, sich mit eigenen Papers zu bewerben.

Besonders willkommen sind Beiträge mit einem patient*innenorientierten und genderkritischen Fokus. Idealerweise wird jedes Panel dialogisch besetzt, damit die beteiligten Wissenschaftler*innen verschiedener Disziplinen besser ins Gespräch kommen. Beispielsweise sollen musikanalytische Beiträge neues Licht auf medizinhistorische Zugänge werfen, und umgekehrt in medizinhistorischer Sicht Patient*innen sowohl als Musikhörende als auch als Musikproduzierende in den Blick gerückt werden. Der zeitliche Rahmen wird weit gespannt: Beiträge zu verschiedenen Epochen von der Antike bis in die jüngste Vergangenheit sind möglich. Erwünscht sind Einreichungen zu folgenden Themenfeldern, wobei gern auch „Variationen“ zu diesen Themen entwickelt werden können.

• Musik und Körper / Gemüt / Psyche / Nerven / Emotion: anthropologische Vorstellungen über die Resonanzen von Musik und Körper; wissenshistorische Beiträge über Neurologie und Musik; Beiträge zu musikalischen Metaphern in der Versinnbildlichung der menschlichen Physiologie; zur Musikanalyse von Klangerlebnissen; Beiträge mit Fokus auf psychologische Aspekte von Kreativität (Stichworte environmental psychology und stress reduction);
• Das historische Ohr und die Musik: Beiträge, die das Hören selbst historisieren bzw. das historische Hören von musikalischen Klängen;
• Musik und Therapie: Geschichte, Räume, Akteur*innen, Institutionalisierung und Formen von Musiktherapie; wie wurde Musik von der Medizin eingesetzt? Und wie wurde – auf der anderen Seite – Musik als Therapie gehört?
• Musik und Trauma / Gewalt: Instrumentalisierung von Musik und Musikschaffenden durch Medizin und Biopolitiken; Musik als Folter; Musik als Gewalt über Körper und Psyche; Musik als Gehirnwäsche; verstörende und verletzende musikalische Klänge; Musik als Begleiterin von Gewalt;
• Musik in medikalen Räumen / Soundscapes von medizinischen Räumen: Performanz von Musik in Kurorten und Psychiatrien; Patient*innen als Publikum und/oder Aufführende;
• Musiker*innen als Patient*innen/Patient*innen als Musikschaffende: Arbeitsmedizinische Aspekte für professionelle Musiker*innen; Pathogenese von sogenannten „Musikerkrankheiten“; Komponieren und Aufführen als musikalische Ausdrucksformen von Schmerz und Krankheit; Vertonungen/zu Klang bringen von Krankheitserfahrungen;
• Musik und Pandemie: Von Fanny Hensels Cholera-Kantate bis zu den Balkonkonzerten 2020: Musikalische Artikulationsformen von Epidemie-Erfahrungen;
Bitte senden Sie Vorschläge für Einzelvorträge mit Abstracts von maximal 350 Wörtern und einen kurzen CV bis zum 15.3.2021 per E-Mail an Maria Heidegger und Milijana Pavlović: Esta dirección de correo electrónico está siendo protegida contra los robots de spam. Necesita tener JavaScript habilitado para poder verlo.; Esta dirección de correo electrónico está siendo protegida contra los robots de spam. Necesita tener JavaScript habilitado para poder verlo.

Eine Zu- oder Absage erfolgt bis 15.5.2021, die Aussendung des vorläufigen Tagungsprogramms bis Ende Juni 2021.

Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch.

Ausgewählte Tagungsbeiträge werden nach einem Peer-Review-Verfahren in der Zeitschrift Virus: Beiträge zur Sozialgeschichte der Medizin veröffentlich (print und open access).

Die Tagungsgebühr beträgt 100 Euro und deckt anfallende Kosten für das Rahmenprogramm, Getränke, Imbisse und Kaffeepausen ab. Studierenden wird die Tagungsgebühr erlassen, für Nachwuchswissenschaftler*innen ohne institutionelle Anbindung sind Beihilfen möglich. Selbstverständlich sind auch alle medizin- und musikhistorisch Interessierten, die keinen eigenen Vortrag halten, bereits jetzt herzlich zur Teilnahme eingeladen. Für das Publikum besteht die Möglichkeit, bei verminderter Tagungsgebühr einzelne Tage/Panels zu besuchen.

Die Keynote hält Morag Josephine Grant, University of Edinburgh.

Den Schlusskommentar hält Daniel Morat, Freie Universität Berlin.

Kontakte:
Dr. Maria Heidegger
Universität Innsbruck
Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie
Innrain 52d
6020 Innsbruck
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Dr. Milijana Pavlović
Universität Innsbruck
Institut für Musikwissenschaften
Haus der Musik
Universitätsstraße 1
6020 Innsbruck
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Music and Medicine. Musicological and medical-historical approaches

2021 Annual Conference of the Association for the Social History of Medicine – (Hi)stories of Health and Disease

Conference Venue: Haus der Musik, Innsbruck

Date: 4-6 November 2021

Organising Institutitons: Association for the Social History of Medicine / University of Innsbruck: Department of History and European Ethnology; Department of Music / Research Centre Medical Humanities / Music Collection of the Tyrolean State Museums Conference Organisation: Maria Heidegger (Universität Innsbruck), Milijana Pavlović (Universität Innsbruck)

In the last ten years, the collaboration between music and history has intensified, especially in the Anglo-American part of the world. Cultural studies approaches in the history of the body and of emotions have proven to be particularly productive. In terms of medical historiography, however, there is a clear need to catch up. Music was already a popular topic in the earlier medical history, not least because of the passion of some representatives of medicine for music and famous composers (especially of classical, bourgeois musical works) as well as for history. However, musicology and music historiography have hardly benefited from the socio-historical perspectives in medical history under the sign of the patient history turn since the late 1990s, and more recent methodological and conceptual considerations within musicology and multidisciplinary sound studies have so far hardly been noticed, even in the cultural historically oriented fields of medical history.
This is where the 2021 annual conference of the Association for the Social History of Medicine begins. It would like to provide space and place for a dialogue between contributors from the fields of medical history and musicology interested in historical questions. In particular, young academics are cordially invited to apply with their own papers.
Contributions with a patient-oriented and gender-critical focus are particularly welcome. Ideally, each panel will create a dialogue so that the participating scholars from different disciplines can better engage in conversation. For example, music-analytical contributions should shed new light on approaches to medical history and, conversely, from a medical history perspective, patients should be brought into focus both as listeners and as music-producing individuals. The timeframe is broad: contributions related to different epochs from Antiquity to the recent past are possible. We call for contributions in the following subject areas, but "variations" are also welcome:
• Music and body / mind / psyche / nerves / emotion: anthropological ideas about the resonances of music and body; articles on the history of knowledge on neurology and music; musical metaphors in the symbolisation of human physiology; music analysis of sound experiences; contributions with a focus on the psychological aspects of creativity (keywords environmental psychology and stress reduction);
• The historical ear and music: contributions that historicise hearing itself or historical hearing of musical sounds;
• Music and therapy: history, spaces, actors, institutionalisation and forms of music therapy; how has music been used by medicine? And how was music - on the other hand - heard as therapy?
• Music and trauma / violence: instrumentalisation of music and musicians/composers through medicine and bio-politics; music as torture; music as violence against body and psyche; music as brainwashing; disturbing and hurtful musical sounds; music as a companion to violence;
• Music in medical spaces / soundscapes of medical environments: performance of music in health resorts and psychiatric hospitals; patients as audience and/or performers; • Musicians as patients / patients as musicians: occupational health aspects for professional musicians; pathogenesis of so-called "musician's diseases"; composing and performing as musical expressions of pain and illness; setting to music / making sound of experiences of illness;
• Music and pandemics: from Fanny Hensel's Cholera Cantata to the 2020 balcony concerts: musical forms of articulation of epidemic experiences;
Please send proposals for individual presentations with abstracts of a maximum of 350 words and a short CV by 15 March 2021 by email to Maria Heidegger and Milijana Pavlović: Esta dirección de correo electrónico está siendo protegida contra los robots de spam. Necesita tener JavaScript habilitado para poder verlo. ; Esta dirección de correo electrónico está siendo protegida contra los robots de spam. Necesita tener JavaScript habilitado para poder verlo.
Notification of acceptance/rejection will be sent by 15 May 2021 and the preliminary conference programme by the end of June 2021.
The conference languages are German and English.
Select conference contributions will be published in the journal “Virus. Beiträge zur Sozialgeschichte der Medizin” (print and open access) after a peer-review process. The conference fee amounts to €100 and covers the costs incurred for the supporting programme, drinks, snacks and coffee breaks. Students are exempted from the conference fee and grants are available for a limited number of young academics without institutional affiliation.

Of course, all those interested in medicine and music history who will not be giving a paper of their own are cordially invited to attend and participate in discussions. The public has the opportunity to visit individual days / panels with a reduced conference fee. The keynote address will be given by Morag Josephine Grant, University of Edinburgh. The closing commentary will be given by Daniel Morat, Freie Universität Berlin.

Contact:
Dr. Maria Heidegger
Universität Innsbruck
Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie
Innrain 52d
6020 Innsbruck
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Dr. Milijana Pavlović
Universität Innsbruck
Institut für Musikwissenschaft
Haus der Musik
Universitätsstraße 1
6020 Innsbruck
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Deadline: 1. März 2021

Call for Contributions: „Musik in Krisenzeiten“, Schweizer Jahrbuch für Musikwissenschaft (SJM) 2021

Für die erste Neuauflage des digitalen Schweizer Jahrbuchs für Musikwissenschaft (https://www.smg-ssm.ch/smg-ssm/forschungs-publikationen/editionen/schweizer-jahrbuch-fuer-musikwissenschaft/) ruft das Herausgeberinnen-Team zur Einreichung von Beitragsvorschlägen mit dem Schwerpunkt „Musik in Krisenzeiten“ sowie Miniartikeln zu aktuellen Schweizer Forschungsprojekten abseits des Oberthemas auf.

Krisenzeiten und -situationen gehören zu den wesentlichen menschlichen, gesellschaftlichen, wissenschaftlichen und künstlerischen Erfahrungen. Obwohl sie Ausnahmesituationen darstellen, sind sie dennoch permanent vorhanden und dies nicht nur in Gebieten, die ständig von Hunger, Krieg und Krankheiten heimgesucht werden, sondern auch in Überflussgesellschaften. Krisen zeigen sich dabei in unterschiedlichsten Ausformungen, werden auf verschiedene Weisen wahrgenommen und verarbeitet. Angesichts der fundamentalen Wesenhaftigkeit von Krisen ist es nur folgerichtig nach ihren Beziehungen zur Musik zu fragen. Bereits die grundsätzliche gesellschaftliche Bedingtheit der beiden Phänomene Musik und Krise lässt die Behauptung zu: Musik und Krise stehen in einem komplexen wechselseitigen Verhältnis. Vorausgesetzt wird ein weitgefasster Krisenbegriff, der sowohl globale und gesellschaftliche Problemsituationen unterschiedlicher Lebensbereiche, die von Krieg, religiösen, wirtschaftlichen oder ökologischen Krisen bis zu Pandemien und gesellschaftlichen Umbruchprozessen reichen. Diese global, national oder lokal hervorgerufenen Krisen können im Grossen wie im Kleinen untersucht werden. Gleichzeitig geht es aber um persönliche Krisen, die nicht unbedingt einem bestimmten übergeordneten gesellschaftlichen Vorgang entspringen müssen, die Personen mit sich selbst oder anderen ausfechten, z.B. Schaffenskrisen, psychische Krisen oder bestimmte Krankheiten. Gefragt wird danach, in welcher Form Musik und Krise zueinanderstehen, akustische Phänomene Ausdruck von Krisen sein können, wie sie im Klang wahrgenommen, in Musik komponiert oder verarbeitet werden können. Evident ist, die Folgen von Wirtschafts-, Gesellschafts- und Gesundheitskrisen betreffen sowohl Musizierende als auch ganze Musikszenen und -branchen und wirken sich auf das musikalische Schaffen aus.

Musik soll dabei nicht im engeren, sondern im weiteren Sinne diskutiert werden. Dazu gehören bewusst und unbewusst hervorgerufene Klänge, die natürlich oder technisch motiviert sein können. Diese schliessen sowohl komponierte oder improvisierte Musik, „Community Music“ oder Klangperformanz, als auch akustische Geräusche jeglicher Art ein, sei es, dass sie bewusst im Rahmen einer Aufführung, einer Komposition oder einem sozialen Setting verankert sind, sei es, dass sie als Umweltgeräusche existieren (z.B. Soundscapes), die die Natur oder verschiedene Gesellschaften bewusst oder unbewusst produzieren.

Der Call for Contributions richtet sich an Nachwuchs- und an etablierte Wissenschaftler*innen. Gewünscht sind umfangreichere Artikel mit dem Höchstlimit von 40.000 Zeichen sowie kleinere Beiträge der Rubrik „Zeitzeugen“ mit bis zu 10.000 Zeichen. Letztere können ganz unterschiedliche Formate aufweisen, z.B. einen der Thematik passenden Quellentext in Schrift, Bild oder Ton vorstellen oder als Interview gestaltet sein. Die Artikel werden einem Peer-Review-Verfahren unterstellt.

Gleichzeitig ruft das HerausgeberInnen-Team Nachwuchswissenschaftler*innen dazu auf, im Bereich „Werkstatt-CH“ ihre Forschungen in kleineren Artikeln mit bis zu 10.000 Zeichen, Postern oder auch anderen Formaten kurz vorzustellen. Dabei geht es nicht darum, abgeschlossene Projekte zu präsentieren, sondern auf die aktuellen Forschungen an Schweizer Institutionen aufmerksam zu machen und interessante Forschungsfragen aufzuzeigen. Dieser Bereich untersteht nicht dem Oberthema des Jahrbuchs.

Beitragsvorschläge mit einem Umfang von max. 300 Wörtern (in deutscher, italienischer, französischer, rätoromanischer oder englischer Sprache) sind bis zum 1. März 2021 an Esta dirección de correo electrónico está siendo protegida contra los robots de spam. Necesita tener JavaScript habilitado para poder verlo. zu senden. Die Rückmeldung mit der Entscheidung über die Aufnahme erfolgt voraussichtlich Anfang April 2021, die Abgabe der fertigen Beiträge wird bis zum 15. Juli 2021 erbeten.

Das Schweizer Jahrbuch für Musikwissenschaft ist ein frei zugängliches Publikationsorgan, das sowohl die aktuellen Tendenzen der internationalen musikwissenschaftlichen Forschungen als auch der Schweizer Forschungslandschaft widerspiegelt und Forschende weltweit ansprechen möchte. Ausgangspunkt bilden nicht nur die traditionellen Bereiche der historischen Musikwissenschaft, sondern genauso die Felder von Anthropologie, Systematik und künstlerisch-angewandter Forschung. Das Jahrbuch ist zudem interdisziplinär ausgerichtet, bezieht musikrelevante Forschungen anderer Fächer ein, fördert disziplinenübergreifende Zusammenarbeit und Zugangsweisen. Zur Disposition stehen unterschiedlichste Publikationsformate, die vom „klassischen Artikel“ bis zu Interview und Podcast reichen.

Deadline: 31. Januar 2021

Aspekte softwaregestützter Interpretationsforschung: Grundsätze, Desiderate und Grenzen

Zoom-Konferenz
09. und 10. April 2021

Das Format der Zoom-Konferenz hat sich in der Corona-Pandemie an vielen Stellen des Wissenschaftsbetriebes als tragfähig erwiesen. Es soll hier für den Austausch und die Weiterentwicklung von Forschungswissen im Bereich der empirischen Interpretationsforschung sowie insbesondere der softwaregestützten Tempo- und Klanganalyse eingesetzt werden. Zielsetzung der Konferenz ist eine Zusammenfassung und Weiterentwicklung des Wissenspools zur Forschung vor allem mit dem „Sonic Visualiser“; die einzelnen Referate sollen im Idealfall die Analysewege gleichsam vom Anfangspunkt (Erstellung der Datenpunkte) bis zum Endresultat (Verschriftlichung bzw. Präsentation der Ergebnisse) dokumentieren. Hoch willkommen wären zudem eine Thematisierung von verschiedenen Messverfahren für gleiche Parameter und von tauglichen Plugins sowie eine Debatte über den Sinn und Unsinn von statistischen Auswertungsverfahren für ästhetische Gegenstände – im Sinne einer ergebnisoffenen Tagung, die allen Beteiligten vor allem auch Anregungen zur eigenen (Weiter-)Arbeit auf diesem Gebiet vermitteln möchte.

Für die Konferenz würden wir uns über Beiträge vor allem zu den folgenden Themen freuen:

1. Analyse der musikalischen Interpretation:
• Musikalische Zeitgestaltung
: Legitimität und Problematik der Fokussierung auf Fragen des „Tempos“ in der heutigen Interpretationsforschung; Umgang mit großen Datensätzen und einzelnen Stichproben. Vor- und Nachteile verschiedener Formen der grafischen und visuellen Aufbereitung.
• Weitere Einzelaspekte im Fokus: Messung von Dynamik (Lautstärke), Artikulation, expressiven Gesten (Vibrato, Portamento), Geräuschhaftigkeit und Timbre (Spektralanalysen, Stimmanalysen)
• Forschungsdesiderate: Was möchten wir gerne wissen, aber können es noch nicht messen?

2. Datenaufbereitung und -verwertung:
• Quellen der Interpretationsforschung
: Quellenkritik bei Tondokumenten; Transferstrategien; Relevanz von Audioformat und -qualität (Konvertierung, Kompression, Re-Mastering etc.); Potenziale der technischen Klangmanipulation im Vorfeld der Analyse (etwa Hervorhebung bestimmter Register durch Unterdrückung der anderen Frequenzbereiche)
• Austausch, Kontrolle und Veröffentlichung von Daten: Vorstellung oder Konzeption von Datenbanken, Repositorien etc.; Diskussion verbleibender Unschärfen, Redundanzen oder Fehleranfälligkeiten in den Datensätzen
• Statistik und empirische Datenaufbereitung: Optionen des Datenabgleichs, des Umgangs mit quantitativen Datensätzen sowie der univariaten und multivariaten Statistik

3. Vorstellung von Einzelprojekten: Dokumentation der eigenen methodischen und inhaltlichen Zugangswege an konkreten Beispielen

4. Weitere Anwendungsbereiche und Tools:
• Neue Anwendungsbereiche
: Anwendung der Software-Forschung in Musikanalyse und Musiktheorie; Ausweitung auf verschiedenste Musikgenres und Medienformen (Analyse nicht-professioneller Einspielungen, von Arrangements für Film, Video etc.)
• Software-Pädagogik: Vermittlungswege der Grundfunktionen und Konzepte zur Online- Präsentation von Lösungswegen
• Alternative Tools: Vorstellung von Interpretationsanalysen mit anderen Software- Anwendungen (etwa LARA, Praat, Auto-Tune)

Selbstverständlich können einzelne Themenvorschläge auch mehrere dieser genannten Gebiete abdecken. Wir planen eine Vortragszeit von 30 Minuten, um ausführliche Präsentationen auch von Detaillösungen unter Einbezug der Software zu ermöglichen; daran soll sich eine Diskussionszeit von 15 Minuten anschließen. Je nach Themengebiet und geplanter Umsetzung sind aber auch kürzere Vortragsdauern für Impulsreferate möglich.

Die Vorführung einzelner Tools am geteilten PC-Bildschirm sowie eine direkte Diskussion unter Einbezug der Software ist für die „virtuellen“ Vorträge ausdrücklich erwünscht. Ebenso ist eine vorherige Bereitstellung von grafischen Aufbereitungen und Klangbeispielen denkbar, die an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschickt würden.

Eine Publikation der Ergebnisse in Form eines Online-Handbuchs ist geplant, die genaue Form dieses und weiterer Publikationsvorhaben soll im Rahmen der Konferenz diskutiert werden. Wenn Sie einen eigenen Beitrag vorschlagen möchten, bitten wir um Zusendung eines Arbeitstitels, eines kurzen Abstracts (ca. 1000 Zeichen) sowie einer Kurzbiographie an eine der unten genannten Mailadressen. Bei Interesse an einer passiven Teilnahme an der Konferenz ohne eigenen Beitrag wird eine kurze, formlose Anmeldung erbeten.

Wir bitten um eine Rückmeldung bis zum 31. Januar 2021 an eine der folgenden Adressen:
Julian Caskel (Esta dirección de correo electrónico está siendo protegida contra los robots de spam. Necesita tener JavaScript habilitado para poder verlo.)
Frithjof Vollmer (Esta dirección de correo electrónico está siendo protegida contra los robots de spam. Necesita tener JavaScript habilitado para poder verlo.)
Thomas Wozonig (Esta dirección de correo electrónico está siendo protegida contra los robots de spam. Necesita tener JavaScript habilitado para poder verlo.)

Deadline: 15. Januar 2021

Junior Scholar Opera Conference
Bayreuth, June 24–25, 2021

Call for Papers: Junior Scholar Opera Conference

Due to the Corona pandemic the tosc@bayreuth conference will be postponed to June 2022. The
Call for Papers will be reopened in July 2021. In order to allow junior scholars to be able to present
their work in 2021 we introduce the Junior Scholar Opera Conference, taking place on June 24 and
June 25, 2021 as a video conference (synchronous presentations and discussion via Zoom). This
conference will be also hosted by the University of Bayreuth.

The Programme Committee welcomes proposals for individual papers (20 minutes long, with 10
minutes for discussion) from junior scholars who started their doctoral research in 2011 or later.
We invite submission on any subject related to opera and other forms of musical and music
theatre. Presentations which integrate performative aspects, or other atypical formats, are
welcome. Methodologies may be varied, traversing disciplines and perspectives: verbal text,
music, drama, performance, interpretation, declamation, painting, scenography, dance, staging,
stage technology, cinema, photography, video, television, radio, digital arts, as well as reception,
historiography, economics, ecology, opera and society, opera and the media, opera and the other
arts, etc.

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Deadline: 14. März 2021

ITALIAN FILM MUSIC, 1950s-1970s: Between Tradition, Innovation, and Internationalisation

Lucca, Complesso Monumentale di San Micheletto

15-17 October 2021

The Centro Studi Opera Omnia Luigi Boccherini of Lucca is pleased to invite submissions of proposals for the symposium «Italian Film Music, 1950s-1970s: Between Tradition, Innovation, and Internationalisation», to be held in Lucca, Complesso Monumentale di San Micheletto, from Friday 15 until Sunday 17 October 2021.

Because of the continuing uncertainties arising from the COVID-19 pandemic, the organisers of this conference will make contingency plans for an online event, in case an in-person gathering is not possible.

The end of the Fascist era and WWii marked a watershed for Italian cinema. Gone were the well-polished style of the ‘telefoni bianchi’ melodramas, the apolitical levity of Mario Camerini’s Italianate screwball comedies, or the magniloquence of Alessandro Blasetti’s epics. The series of neorealist films that bridged the last years of WWii with the first of the postwar period brought a fracture with the style, themes, and topics of the previous cinema. Everyday life and outdoor locations were preferred over artfully arranged studio settings; regional dialects and vernacular speech patterns supplanted the artificial ‘received pronunciation’ and the literary eloquence of most of the past cinema’s dialogue; the themes indigence and underdevelopment, political struggles, and social injustice that would be silenced in the Fascist cinema gained a foregrounded position. Though neorealism per se was more successful at festivals and in film critics’ circles than with the general public, the innovations it introduced spilled all over the 1950s lighter and more popular genres – e.g. the sentimental comedies set in lower-class environments of the ‘neorealismo rosa’ – and sowed the seed for the more radical innovations of the 1960s auteur cinema. Film music too was caught in this change of tide.

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Deadline: 28. März 2021

The Figured Bass Accompaniment in Europe

Brescia, Scuola Diocesana di Musica ‘Santa Cecilia’

10-12 September 2021

The Centro StudiOpera Omnia Luigi Boccherini of Lucca, theResearch Group Palma Choralis® andthe Dipartimento di Musica Antica ‘Città diBrescia’ – are pleased to invite submissions ofproposals for the symposium «The Figured BassAccompaniment in Europe», to be held from 10 to12 September 2021.

Because of the continuing uncertainties arisingfrom the COVID-19 pandemic, the organisers ofthis conference will make contingency plans foran online event, in case an in-person gatheringis not possible.

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