Aktuelles | Tagungen & Kongresse

Hier finden Sie aktuelle musikwissenschaftliche Call for papers, Ankündigungen für Tagungen und Kongressen sowie die Tagungsberichte vergangener Veranstaltungen:

 

Die Tagungsankündigungen können Sie auch direkt unter dem Link: http://tagungen.musikforschung.de abrufen.


Die drei neuesten Tagungsankündigungen:

 

11. - 14. Dezember 2019

Music, Performance, Architecture.
Sacred Spaces as Sound Spaces in the Early Modern Period

International and interdisciplinary conference

11–14 December 2019

Conference venues:
German Historical Institute in Rome (12 December, 13 December morning)
Biblioteca Vallicelliana (11 December afternoon)
Biblioteca Apostolica Vaticana (13 December afternoon)
S. Maria in Vallicella (11 December evening)
Apostolic Palace (14 December morning)

Concept and scientific organisation:
Klaus Pietschmann and Tobias C. Weißmann (Research Project “CANTORIA – Music and Sacred Architecture”, Johannes Gutenberg University Mainz) | German Historical Institute in Rome, Department of Music History Read more ...

Moskau, 7. bis 9. Oktober 2019

Muzykal’naja kompozicija i novye metody gumanitarych issledovanij/Music Composition and New Methods of Humanitarian Researches

von Sergej Nikiforov, Moskau, und Gesine Schröder, Leipzig/Wien

Die Konferenz über neue Methoden der geisteswissenschaftlichen Forschung wurde anlässlich der Feier des 70. Geburtstags von Aleksandr Sokolov ausgerichtet. Sokolov leitet die zur historisch-theoretischen Fakultät des Čajkovskij-Konservatoriums Moskau gehörige Theorie-Abteilung, er ist Rektor des Konservatoriums und Autor einer zuerst 1992 erschienenen, auch ins Spanische übersetzten Monographie über Komponieren im 20. Jahrhundert. Die Organisation der Konferenz lag maßgeblich in den Händen eines Teams aus dem kunstwissenschaftlichen Zentrum für Gegenwartsmusik des Konservatoriums. Der Komponist Vladimir Tarnopolʼskij (*1955), künstlerischer Vorstand des Zentrums, referierte auch selbst (über die Bedeutung soziologisch-kultureller Ausbildung der Musikstudierenden, insbesondere wenn sie sich neuerer Musik widmen), und ein im Zentrum angesiedeltes Ensemble für Neue Musik bestritt eines der beiden Konzerte, die man der Konferenz beigegeben hatte. Zu hören waren unter anderem Tarnopolʼskijs 1991, im Umfeld des spätsowjetischen Putsches jenes Jahres geschriebenes und als Exemplifikation seines Vortrags wirkendes Ensemblestück Kassandra sowie eine drei Jahre alte, in Kooperation mit dem Videokünstler Aleksandr Pettaj entstandene multimediale Komposition für zwei Klaviere, Elektronik und Video von Igorʼ Kefalidi (*1941), der in der bislang eher mager ausgestatteten Elektroakustischen Abteilung des Konservatoriums tätig ist. Dass er mit 78 Jahren noch lehrt, ist symptomatisch für das russische Hochschulwesen: Im Normalfall behält man seine berufliche Position bis ans Lebensende und begibt sich nicht in den Ruhestand. Zu den nicht wenigen weit über siebzigjährigen Vortragenden gehörten Galina Grigor’eva und Irina Koženova. Die eine arbeitete heraus, auf welche Weise Sergej Taneev bei seiner Vertonung symbolistischer Gedichte von Konstantin Balʼmont seine Chormusik um 1910 mit Eigenschaften instrumentaler Formen ausgestattet hatte; die andere sprach davon, dass Balladeskes bei Edvard Grieg immer wieder auf Balladen Chopins zurückgreift, die als Modelle gewirkt haben dürften. Indes wurde bei der Konferenz Musik, die vor mehr als einem halben Jahrhundert entstand, kaum thematisiert, auch der Musik sowjetischer oder russischer Komponisten waren nur wenige der insgesamt 35 Vorträge gewidmet. Read more ...

26. - 28. Februar 2020

The Art of Music Education Vol. VII, 26.-28. Februar 2020
»Was die Gesellschaft zusammenhält – Neue Aufgaben und Chancen für Musikvermittlung und ihre Institutionen«

»Versöhnen statt spalten«: Das Motto des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau ist heute mit Blick auf die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt aktueller denn je. Der globalisierte Kapitalismus, verbunden mit der permanenten Datenflut weltumspannender Kommunikation und der Ausbildung partikularer »Blasen«, hat eine »Gesellschaft der Singularitäten« (Reckwitz) entstehen lassen, die den gesellschaftlichen Konsens, der bislang in den westlichen Demokratien galt, auszuhöhlen droht. Das Gefühl, auf andere angewiesen zu sein, gemeinschaftliche Ziele zu definieren und sie auch gemeinsam erreichen zu können, ist ein stückweit verloren gegangen – und mit ihm ein wesentliches Element der pluralistischen Gesellschaft. Read more ...

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