Aktuelles | Tagungen & Kongresse

Hier finden Sie aktuelle musikwissenschaftliche Call for papers, Ankündigungen für Tagungen und Kongressen sowie die Tagungsberichte vergangener Veranstaltungen:

 

Die Tagungsankündigungen können Sie auch direkt unter dem Link: http://tagungen.musikforschung.de abrufen.


Die drei neuesten Tagungsankündigungen:

 

21. - 23. November 2019

Symposium "The Modern Musick-Master" – Historischer und historisch-informierter Musikunterricht, 21. - 23. November 2019

Der Unterricht in historischer Musiktheorie und Musikpraxis gehört zum Alltag der Schola Cantorum Basiliensis. Das Symposium richtet nun den Fokus auf historische Unterrichtsmethodiken und ihre sozialen wie institutionellen Kontexte, die bislang mit Ausnahmen wie Generalbass, Partimenti oder Solfeggi nur wenig beachtet wurden.

Es wird die allgemeine Musiklehre wie die instrumentenspezifische Didaktik diachron vom frühen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert betrachtet. Das Befragen der didaktischen Konventionen und des Lehr- und Lernumfeldes bietet Hinweise auf die Voraussetzungen des musikalischen Schaffens, die die heutige künstlerische wie didaktische Praxis im Studium und Beruf positiv beeinflussen können.

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30. Oktober - 1. November 2019

Internationale Tagung «Wissen und Ganzheit: Das 18. Jahrhundert und sein Nachleben»

Eine Kooperation des Deutschen Seminars der Universität Zürich mit der Professur für Literatur-und Kulturwissenschaften an der Universität Luzern und dem Lehrstuhl für Medizingeschichte der Universität Zürich

30.10.–1.11.2019

Konzeption & Organisation: Sophie Witt, Laure Spaltenstein, Leander Diener, Marie Louise Herzfeld-Schild
Infos: www.ds.uzh.ch, This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

«Der Körper ist nicht wieder zurückzuverwandeln in den Leib. Er bleibt die Leiche, auch wenn er noch so sehr ertüchtigt wird», so klingt der bekannte Abgesang der Dialektik der Aufklärung auf den Körper und auf unsere Möglichkeit, diesen (und: mit diesem) zu denken. Adorno und Horkheimer sind nur ein Beispiel für jene Narrative, die dem 18. Jahrhundert die (politisch katastrophalen) Folgen einer Ausdifferenzierung der Wissenssphären zuschreiben, die bis heute in ‹Natur› und ‹Kultur› sowie in Natur- und Geisteswissenschaften trennt. Der Resistenz der ‹Trennungsgeschichte› zum Trotz aber arbeitet sich bereits das 18. Jahrhundert in unterschiedlichen wissensgeschichtlichen Formationen kritisch und produktiv an der Descartes bis heute immer wieder zugeschriebenen Trennung in res extensa und res cogitans ab und entwickelt Konzepte von ‹Ganzheit›, die Natur-und Kulturbegriffe zu konstellieren suchen: etwa in den psychophysischen Konzepten der verschiedenen ‹ästhetischen Materialismen› oder (literarischen) Anthropologien, im Zusammenschluss der Künste mit der Physiologie und der Medizin u.v.m. Die geplante Tagung fragt aus verschiedenen disziplinären Perspektiven nach einem solchen Wissen von Ganzheit.

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28. - 29. Oktober 2019

Musikerinnen in der Region – Handlungsräume und ihre Akteurinnen in der Steiermark

Kunstuniversität Graz, 28./29. Oktober 2019

Bei der Konferenz wird die Frage nach der Geschichte und Bedeutung von Musikerinnen in Graz und in der Steiermark ins Zentrum gestellt. Dabei wird die Region als sozio-kultureller Handlungsraum für Musikerinnen verstanden, in dem spezifische Möglichkeiten und Ressourcen für Künstlerinnen aus dem Musikbereich (Komponistinnen, Musikerinnen, Musiklehrerinnen, Musikstudentinnen etc.) bestehen. Es stellt sich die Frage, welche beruflichen oder künstlerischen Chancen genutzt wurden, ob und wie die Steiermark als Kunstregion und Graz als kulturelles Zentrum wahrgenommen und gerade durch Musikerinnen auch ausgebaut wurde. Dabei wird auch die Thematik der Mobilität eine große Rolle spielen, ebenso wie die Frage nach der nationalen und internationalen Vernetzung von Musikerinnen (im 19. bis 21. Jahrhundert). Bei der Konferenz werden demnach moderne Ansätze der Regionalismusforschung als Ausgangsbasis begriffen, um die Geschichte und Bedeutung von Musikerinnen in der Steiermark in einem interdisziplinären Kontext untersuchen zu können.

Das Programm können Sie hier als PDF herunterladen.

 

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