Jahrestagung 2018

Die nächste Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung findet vom 25. bis 28. September 2018 im Osnabrücker Schloss als Sitz des Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Osnabrück statt. Die Themenschwerpunkte der Tagung orientieren sich an drei Forschungsschwerpunkten des Instituts:

1. Der Erste Weltkrieg in der musikwissenschaftlichen Forschung

Der Erste Weltkrieg hat in allen beteiligten Ländern einen erheblichen Einfluss auf das Musikleben und –schaffen genommen. Es wurde eine Fülle von Kompositionen mit Bezug auf dieses Ereignis geschaffen und das Konzertrepertoire in erheblichem Maße darauf ausgerichtet. Bis heute ist diese kriegsbezogene Musik kaum erforscht und spielt in der Musikhistoriographie - auch im Vergleich zu Studien über die Musik der Nazi-Zeit - nur eine untergeordnete Rolle. Daran änderte auch das Gedenken an den Krieg 100 Jahre nach seinem Beginn nur wenig. Allerdings wird die Forschung in den kriegsbeteiligten Ländern unterschiedlich intensiv betrieben. Das Symposium stellt einige aktuelle Ansätze vor.

2. Empirische Musikforschung

Den inhaltlichen Rahmen des Symposiums Empirische Musikforschung bilden die Forschungsschwerpunkte der systematischen Musikwissenschaft des Osnabrücker Instituts für Musikwissenschaft und Musikpädagogik. Aus dem inhaltlichen Spektrum von Musik- und Medientechnologie, Musikinformatik, Musikpsychologie und Musiksoziologie sollen dabei insbesondere inhaltliche und methodische Schnittstellen zur Historischen Musikwissenschaft thematisiert werden.  

3. Die Musik der Welt und ihre musikpädagogischen Kontexte

Seit einigen Jahrzehnten ist die Musik der Welt auch ein musikpädagogisches Thema. Von den Anfängen unter dem Oberbegriff einer „außereuropäischen Musik“ im 20. Jahrhundert bis zur gegenwärtigen Rolle der Musik der Welt im Kontext einer Interkulturellen Musikpädagogik in globalisierten Gesellschaften wurde und wird diskutiert, wie pädagogische Annäherungen an unbekannte, vielleicht fremde Musiken stattfinden können. Dabei rücken in den letzten Jahren auch Fragen zum Eigenen und Fremden, zum Konzept von Transkulturalität oder zu kulturellen Identitäten in den Fokus und erhalten angesichts der großen Flüchtlingsbewegungen seit 2016 neue Brisanz und Bedeutsamkeit.

Die drei Symposien werden jeweils einen Vor- oder Nachmittag einnehmen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind eingeladen, sich mit eigenen Beiträgen in freien Symposien, Round Tables sowie mit freien Referaten bzw. Posterpräsentationen an der Tagung zu beteiligen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für diese Beiträge keine finanzielle Unterstützung von Seiten der Tagungsveranstalter zur Verfügung gestellt werden kann. Bewerbungsfrist für alle Präsentationsformen ist der 31. Januar 2018. Nach der Begutachtung durch die Programmkommission erfolgt die Benachrichtigung über Annahme oder Ablehnung zum 15. April 2018. Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, für alle Einreichungen die Hinweise auf der Webseite www.gfm2018.uni-osnabrueck.de zu beachten.

Frist für Beitragseinreichung verlängert bis 11.02.2018! 

 

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