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Sacred Sound – Musikalische Manifestationen des Sakralen zwischen Theorie und Praxis. Internationale und interdisziplinäre Tagung

Musikwissenschaftliches Institut der Eberhard Karls Universität Tübingen Exploration Full Fund Sacred Sound (Exzellenzinitiative und –strategie) 04. – 06. März 2021

Für Religionen bildet die musikalische Dimension des Klingenden einen wesenhaften Bestandteil. Damit geht ebenso oft eine Sakralisierung des Klanglichen einher. Die Untersuchung von musikalischen Manifestationen des Sakralen innerhalb des Forschungsprojekts konzentriert sich auf drei exemplarische Wirkungsfelder:

Kontinuität und Wandel Liturgie – Kommunikation – Transzendenz Sacred Sound – Sacred Space

Differenziert erschlossen werden soll das Gemeinsame ebenso wie das Trennende, jenseits vorschneller Postulate von Gemeinsamkeiten oder Unvereinbarkeiten. Der Diskurs über das Verhältnis der Religionen zu Musik und Kunst in Geschichte und Gegenwart kann dabei eine Ebene auch zum interreligiösen Dialog öffnen.

Principal Investigators: Prof. Dr. Stefan Morent (Sprecher der Initiative) Prof. Dr. Robert Horres Prof. Dr. Volker Leppin Prof. Dr. Heike Oberlin Prof. Dr. Johanna Rahner Prof. Dr. Thomas Schipperges

Die Tagung findet online statt. Anmeldungen bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch.

Kontakt (Koordination): Jörg Büchler M. A. Schulberg 2 (Pfleghof) 72070 Tübingen +49 (0)7071 29-74021 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen: https://uni-tuebingen.de/de/138433

20. Januar, 27. Januar, 3. Februar 2021

EINLADUNG zu drei Online-Vorträgen: Vortragsreihe „Musik & Medizin"

WIE WIRKT MUSIK?
GUNTER KREUTZ, Universität Oldenburg (D)
Mittwoch, 20. Jänner 2021, 18:00, Online

Musikhören, Singen, Tanzen und das Spielen von Musikinstrumenten sind die wohl am meist verbreitetsten, regelmäßig ausgeübten musikalischen Aktivitäten. Die Auswirkungen dieser vielgestaltigen Beschäftigungen auf Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität sind Gegenstände einer wachsenden Zahl empirischer Untersuchungen. Vor dem Hintergrund ausgewählter Studien finden Untersuchungen zu einer Reihe von Fragen statt, inwieweit von musikalischen Aktivitäten spezifische Wirkungen ausgehen, welche psychischen, körperlichen und sozialen Veränderungen mit langfristiger Ausübung verbunden sind und welche Mechanismen für die Entstehung musikbezogener Wirkungszusammenhänge verantwortlich zeichnen. Der Vortrag schließt mit einer kritischen Betrachtung des Forschungsfeldes, welches auf dezidierte Förderprogramme dringend angewiesen erscheint.

Gunter Kreutz ist Professor am Institut für Musik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Im Vordergrund seiner Forschungsinteressen stehen psychologische, körperliche und soziale Bedeutungen von Musizieren, Singen und Tanzen unter Laien.

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MUSIC, ENTRAINMENT AND THE MIND–BODY CONNECTION: IMPLICATIONS FOR HEALTH AND PHYSICAL ACTIVITY COSTAS KARAGEORGHIS, Brunel University London (GB)
Mittwoch, 27. Jänner 2021, 18:00, Online, in englischer Sprache

From the very dawn of human civilization, ancient cultures sought to combine sounds in a manner that influenced the human psyche. Given the recent advances in digital technologies, music applications have rapidly become de rigueur in the realm of exercise and physical activity. Ergonomically-designed personal listening devices are considered by runners to be as essential as their running shoes, and music programmes are routinely streamed into public gymnasia by use of complex algorithms. The presenter will explore the structured and systematic use of music as a means by which to enhance the exercise experience and promote public health. Following an outline of theoretical evolution in this field, a theoretical model (Karageorghis, 2016) that is heuristic in nature will serve as the lodestar for a series of recent scientific studies and associated music-related applications. Moreover, the cerebral mechanisms underlying the effects of music will be expounded with reference to recent findings from the domain of exercise science. This interactive lecture will be peppered with examples from the presenter’s applied work at the intersection of exercise science and psychomusicology.

Costas Karageorghis is Professor and Divisional Lead for Sport, Health & Exercise Sciences, Department of Life Sciences at Brunel University London. His expertise lies in psychomusicolog. He has spent the last 25 years conducting research into the psychological and psychophysiological effects of music in the domain of exercise and sport.

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CHORSINGEN IN ZEITEN VON CORONA
DIRK MÜRBE, Charité Universitätsmedizin Berlin
Mittwoch, 3. Februar 2021, 18:00, Online

Gemeinsames Singen in geschlossenen Räumen ist während der SARS-CoV-2 Pandemie mit erheblichen Einschränkungen verbunden. Ein wesentlicher Grund liegt in der beim Singen verstärkten Bildung von Aerosolen, die als wesentliche Überträger von SARS-CoV-2-Viren angesehen werden. Die wissenschaftliche Beurteilung dieses Übertragungsweges ist Grundlage eines optimalen Risikomanagements für die verschiedenen Konstellationen gemeinsamen Singens. Eine Balance von Infektionsschutz und gesellschaftlicher Teilhabe ist auf Grund der hohen gesellschaftlichen Relevanz für das Singen von besonderer Bedeutung, wobei im Bereich der Kinder- und Jugendchöre zudem der Bildungsaspekt des gemeinsamen Musizierens zu beachten ist.

Prof. Dr. med. Dirk Mürbe ist Professor für Phoniatrie und Audiologie und Direktor der gleichnamigen Klinik der Charité Universitätsmedizin Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind morphologische und funktionelle Charakteristika professioneller Stimmen sowie die Objektivierung des Hör- und Spracherwerbs. Der Universität Mozarteum Salzburg ist er langjährig als Lehrender für Stimmkunde für Sänger*innen verbunden.

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Die neue Salzburger Vortragsreihe Musik & Medizin präsentiert wissenschaftliche und künstlerische Beiträge internationaler Expert*innen verschiedener Disziplinen, um die Wechselwirkungen und Mechanismen zwischen Erfahrung, Verarbeitung und psychophysiologischen Auswirkungen von Musik auf den Menschen zu untersuchen und gleichzeitig zu verstehen, wie Musik Gesundheit und Wohlbefinden fördern kann.

Eine Veranstaltung des Programmbereichs "(Inter)Mediation" in Kooperation mit dem Fachbereich Biowissenschaften der Universität Salzburg und der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Christian Doppler Klinik, Paracelsus Medizinische Universität Salzburg

Kontakt & Information: TEILNAHME KOSTENLOS
Mag. Ingeborg Schrems
Tel. +43 (0)662 8044 2380
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22.–24. Januar 2021

Internationale Online-Tagung „Einbürgerung der Klänge: Wie Instrumentalmusik national (gemacht) wird“

Das Institut für Musikwissenschaft der Universität Regensburg veranstaltet vom 22. bis 24. Januar 2021 die internationale musikwissenschaftliche Tagung „Einbürgerung der Klänge: Wie Instrumentalmusik national (gemacht) wird“ / „Naturalising Sounds: How Instrumental Music Is (Made) National“. Die Tagung wird vollständig online stattfinden. Im Zentrum der Tagung steht die Frage, wie es konkret in musikbegleitenden Texten, in Schriften der Musiktheorie und der Musikgeschichtsschreibung und nicht zuletzt in der Presse vor sich geht, wenn Musik – oftmals vor dem Hintergrund eines nationalistisch aufgeladenen gesellschaftlich-politischen Klimas – zu einer nationalen Sache gemacht wird. Die Tagung bringt hierzu Referent*innen aus drei Kontinenten zusammen und fächert in den Vorträgen verschiedene geographisch konzentrierte oder internationale Perspektiven auf, die einen Bogen vom 18. bis ins 21. Jahrhundert aufspannen. Allen Interessierten ist die Teilnahme an der Tagung nach vorheriger Anmeldung per Mail möglich. Informationen dazu sowie Details zu Ablauf und Programm sind auf der Tagungswebsite zu finden (https://www.uni-regensburg.de/philosophie-kunst-geschichte-gesellschaft/musikwissenschaft/forschung/tagungen/-einbuergerung-der-klaenge-2021/index.html (https://www.uni-regensburg.de/philosophie-kunst-geschichte-gesellschaft/musikwissenschaft/forschung/tagungen/-einbuergerung-der-klaenge-2021/index.html

 

21. - 23. Januar 2021

Mainz, 16. Dezember 2020 (lei)

 

PRESSEMITTEILUNG

Wechselspiel von Sakralarchitektur, Ritus und Musik – JGU lädt zur interdisziplinären Online-Tagung ein

Fachtagung vom 21. bis 23. Januar 2021 befasst sich mit dem Zusammenwirken von liturgischer und musikalischer Praxis mit dem sakralen Raum in Byzanz und dem Westen

In der byzantinischen Ost- und der lateinischen Westkirche waren Ritus und Messfrömmigkeit von der Spätantike bis zum Spätmittelalter von dem Zusammenwirken der liturgischen und musikalischen Praxis mit dem sakralen Raum geprägt. Insbesondere in der Architektur und der Ausstattung mit monumentalen Goldgrundmosaiken übte Byzanz einen nachhaltigen Einfluss auf Kirchenbauten im Westen aus – von der Cappella Palatina in Palermo, dem Markusdom in Venedig, der Kathedrale Saint-Front in Périgueux bis zum Hohen Dom zu Aachen. Das Verhältnis von byzantinischem zum altrömischen und gregorianischen Choral und die spätere Entwicklung der vokalen Kirchenmusik in Ost und West rückte in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus der Forschung. Wie jüngere Studien gezeigt haben, reagierten byzantinische Sakralbauten nicht nur auf liturgische, zeremonielle und musikalische Anforderungen, sondern auch umgekehrt beeinflussten architektonische Innovationen den Ritus und die Kirchenmusik. Auch für den lateinischen Westen sind solche Phänomene an diversen Sakralräumen im Mittelmeerraum herausgestellt worden.

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15. - 18. April 2021

Forschungsstelle Camille Saint-Saëns
Institut für Musik und Musikwissenschaft, TU Dortmund / Fakultät 16
in Zusammenarbeit mit:
Société Camille Saint-Saëns
IReMus (Institut de Recherche en Musicologie / CNRS)

Konzerthaus & Theater Dortmund

Orchesterzentrum NRW

Internationales Symposion

Call for Papers / Appel à communication

Camille Saint-Saëns (1835-1921)

Vergangenheit und Zukunft – Le passé et l’avenir

Dortmund, 15. – 18. April 2021

Orchesterzentrum NRW

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21. - 23. September 2021

Die Stiftung Händel-Haus in Halle (Saale) bietet Studierenden der Musikwissenschaft und der Musik in der Zeit vom 21. bis 23. September 2021 einen Studienkurs zum Schwerpunktthema „Messiah – Händels berühmtes Meisterwerk“ an. Die Teilnehmer haben Gelegenheit, die Sammlungsbestände der Stiftung Händel-Haus näher kennen zu lernen, ihre Kenntnisse der Instrumentenkunde zu vertiefen und sich am Beispiel von Händels Messiah mit Fragen der Editions- und Aufführungspraxis und der Rezeptionsgeschichte auseinanderzusetzen. Als Gastdozenten sind eingeladen: Junior-Prof. Dr. Matthew Gardner, Tübingen, Dr. Martin Elste, Berlin, Petra Burmann, Halle und Dr. Ulrich Etscheit, Kassel.

Weitere Informationen, auch zu den Teilnahmebedingungen, unter www.haendelhaus.de.

Die Teilnahme ist gebührenfrei, Übernachtungen werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bewerbungen werden bis zum 30. April 2021 von der Stiftung Händel-Haus, Große Nikolaistraße 5, 06108 Halle entgegengenommen.

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ansprechpartnerin: Dr. Konstanze Musketa
Tel. +49 (0) 345 / 500 90 251

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