Aktuelles | Tagungen

6. - 7. März 2020

Call for Papers (Conference)

Imperfection as an Aesthetic Idea in Music: Perspectives from Musicology and Artistic Research

Venue: University for Music and the Performing Arts, Graz, Austria (Kunstuniversität Graz)

Dates: May 6 and 7th, 2020

Languages: English and German

Keynote Speaker: Prof. Seth Brodsky (University of Chicago)

When we look to music, are we looking for perfection? Or does imperfection ultimately have more aesthetic value for us as practitioners and researchers? Historically, perfection has been treated with suspicion as an aesthetic idea in general. Already in the 1757 On the Sublime and the Beautiful, Edmund Burke mused that “beauty in distress is the most affecting beauty”; Heinrich Kleist, in his 1810 On the Marionette Theater, further suggested that perfection in art only resided beyond the domain of the properly human. In recent discussions of aesthetics in the more specific realm of music, however, the issue of imperfection has most often been discussed with primary reference to musical improvisation, although additional topics have sometimes been part of the discourse in musicology and artistic research.

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3. - 4. April 2020

Call for Papers and Poster Presentations
Paris Lodron University Salzburg, 3 to 4 April 2020
Deadline for submission of abstracts: 15 September 2019

Life-World and Musical Form – Concepts, Models, and Analogies

“It is by no means certain what form in music is, and any attempt to formulate rules would provoke nothing but derision”. Despite Dahlhaus’ habitually pessimistic insight, music scholars and musicians have developed manifold concepts of form that were usually applied to more than one musical work. In doing so, they were influenced by life-world [lebensweltlich] concepts, models and analogies: in the musical rhetorical tradition, Mattheson understood musical form as the sequence of sentences (principal and subordinate clauses). Marx established an architectural model encoding the individual modules with letters. Around the turn of the 20th century Schenker and Kurth implicitly drew on evolutionary theory and theories from the field of thermodynamics for their models of musical form. In the late 20th century, after the scholarly community had come to terms with the hyper-individuality of contemporary and especially avant-garde music, Caplin initiated a new trend in musical-form analysis, which shifted the priority from the composition’s wholeness to its elements. While his approach was functional and taxonomic, Hepokoski and Darcy proposed the established dichotomy between ‘general/normative’ vs. ‘particular/deviant/innovative’ to musical form. Most recently, Greenberg, Diergarten and Neuwirth described form of the classical era as an effect of the type case or toy block principle according to which the composers combined modules more or less freely. In sum, the history of music theory points to the constitutive role that life-world experiences, visualizations and metaphors have played in the development of diverse concepts of musical form.

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23. - 25. April 2020

Eröffnungspräsentation und Symposium

„Wissenschaft.Kunst.Gesellschaft“

Der Interuniversitäre Forschungsverbund Elfriede Jelinek lädt herzlich ein!

Unter dem Titel „Wissenschaft.Kunst.Gesellschaft“ veranstaltet der Interuniversitäre Forschungsverbund Elfriede Jelinek der Universität Wien und der Kunst und Musik Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) von 23. bis 25. April eine multimediale Eröffnungspräsentation und ein interdisziplinäres Eröffnungssymposium im Tanzquartier Wien, in der Universität Wien und in der MUK.

Wir ersuchen Sie um Ankündigung, Verbreitung und Berichterstattung.

Der am 1. Februar gegründete Interuniversitäre Forschungsverbund Elfriede Jelinek etabliert eine noch nie dagewesene Zusammenarbeit einer Wissenschafts- (Universität Wien) und einer Kunstuniversität (MUK).

Anspruch des Forschungsverbunds ist es, mit Expert*innen der Universität Wien und der MUK sowie in Zusammenarbeit mit internationalen Wissenschaftler*innen, Kunstinstitutionen und Künstler*innen Wissenschaft und Kunst miteinander zu vernetzen sowie neue Formen und Formate wissenschaftlich-künstlerischer Forschung zu entwickeln. Elfriede Jelinek und ihr Werk geben die Impulse für Schwerpunkte zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen und zu ästhetischen Fragen.

Der Forschungsverbund baut dabei auf den Arbeiten des 2013-19 an der Universität Wien bestehenden Forschungsplattform Elfriede Jelinek auf.

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16. - 19. Juni

Call for Proposals

TWELFTH INTERNATIONAL DOCTORAL WORKSHOP IN ETHNOMUSICOLOGY
16th – 19th June 2020

The Center for World Music at the University of Hildesheim and Hanover University of Music, Drama and Media are pleased to announce thetwelfth annual workshop for PhD candidates in ethnomusicology. Through paper presentations, discussion and working groups, the workshop offers a unique environment for 16 doctoral students at the writing stage for their PhD dissertations to engage in international dialogue andexchange, and expand critical debate on recent research within the discipline. The workshop will be directed by Prof. Dr. Philip V. Bohlman (Chicago/Hanover), Dr. Michael Fuhr (Hildesheim), Dr. Cornelia Gruber (Vienna/Hanover) and Prof. Dr. Raimund Vogels (Hildesheim/Hanover).

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18. - 20. Juni 2020

Call for Papers

50+ Years of Creative Music:
Anthony Braxton – Komponist, Multiinstrumentalist, Musiktheoretiker

Internationale Tagung
18. Juni bis 20. Juni 2020

Institut für Historische Musikwissenschaft der Universität Hamburg Neue Rabenstr. 13, 20354 Hamburg

Im Juni 2020 feiert Anthony Braxton seinen 75. Geburtstag. Seit über einem halben Jahrhundert gehört er als Komponist, Multiinstrumentalist, Musiktheoretiker, Pädagoge, Mentor und Visionär zu den Schlüsselfiguren der zeitgenössischen, avantgardistischen Musik. Braxton selbst nennt seine Musik transidiomatisch: "creative music", die gleichermaßen aus dem Jazz, der europäischen Kunstmusik und der Musik unterschiedlicher Weltkulturen Anregungen bezieht. In der ersten internationalen Tagung, die sich seinem umfangreichen Werk widmet, sollen vom 18. bis 20. Juni 2020 an der Universität Hamburg Forschungsergebnisse diskutiert werden, die die kompositorischen Verfahren Braxtons, den Instrumentalisten und seine musikphilosophischen Ansichten beleuchten.

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19. und 20. Juni 2020

CfP

Gesund und krank durch Musik?
Kulturelle Konzepte der Wirkung von Musik seit 1950

Tagung in Freiburg, 19. und 20. Juni 2020

Seit der Antike wird über die Wirkung von Musik auf das Wohlbefinden der Menschen nachgedacht. Vielstimmig sind die Äußerungen, die auf positive gesundheitliche Effekte abheben, seien sie körperlicher, seelischer oder geistiger Natur. Andere Autorinnen und Autoren problematisieren die Musikwirkungen und sehen eher negative Folgen, etwa eine akustische Umweltverschmutzung, die Beeinträchtigung des Gehörs durch Lärm oder eine Schädigung der Psyche, insbesondere bei jungen Menschen. Eine eigene „Pathologie“ der Musik wird hierbei diskutiert, zuweilen spielt in der Debatte auch die gezielte Schädigung von Menschen durch Musik (Terror, Folter) eine Rolle.

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11. Juli 2020

Samstag, 11. Juli 2020, 14 – 18 Uhr
Kolleg St. Blasien, Habsburgersaal
Musikwissenschaftliches Symposion
„Der Komponist und Wissenschaftler Martin Gerbert“

Prof. Dr. Inga Behrendt (Rottenburg):
"De Cantu et Musica Sacra - Abt Gerberts
Aussagen zur Bedeutung des Gesangs in der Liturgie"

Prof. Dr. Matthew Gardner (Tübingen):
"Zwischen Musikgeschichte und Aufführungspraxis: Die
Bedeutung von Martin Gerberts Schriften für das Verständnis von
älterer Musik im 18. Jahrhundert”

Prof. Dr. Florian Vogt (Basel):
"Aspekte der Satztechnik in Gerberts Offertorien"

Prof. Dr. Christian Berger (Freiburg):
"Vom Offertorium zur Missa. Martin Gerberts Weg vom triumphalen
Lobgesang zum Historismus"

 

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16.-19. September 2020

[English version below]

Musikwissenschaft nach Beethoven
XVII. Internationaler Kongress der Gesellschaft für Musikforschung
16.–19. September 2020

Auf Einladung der Abteilung für Musikwissenschaft/Sound Studies der Universität Bonn und des Beethoven- Archivs des Beethoven-Hauses Bonn findet der vierjährlich abgehaltene Internationale Kongress der Gesellschaft für Musikforschung 2020 vom 16. bis 19. September in Bonn statt. Zwei Hauptsymposien widmen sich den Themen „Neue Aufgaben der Beethoven-Forschung“ und „Ästhetische Normativität in der Musik“.

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5. und 16. Oktober 2020

Internationales musikwissenschaftliches Symposion
„Kurt Schwertsik und der Begriff der Moderne im Wandel“
Donau-Universität Krems, 15. und 16. Oktober 2020

Kurt Schwertsik gehört zu den Pionieren der neuen Musik in Österreich. Seine zugängliche, denTrends der jeweiligen Avantgarde mit individuellen Mitteln begegnende Tonsprache und seine sanfteIronie lassen ihn seit Jahrzehnten als einen der populärsten Komponisten Österreichs erscheinen.

Ich entzog mich dem angemuteten Verdrängungs- und Anpassungseffekt. Mit Leibes- undGeisteskräften wehrte ich mich dagegen, vom lethargischen Einverständnis der Gesellschaft erdrücktzu werden. Ich nahm mir das Recht, einen frischen Blick auf alle geheiligten Werke unserer Kultur zutun. Ich warne jedermann, die eigenen Grenzen zu erkennen.“ (Kurt Schwertsik)

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14. - 16. Oktober

[English version below]

JOHANNES VON NEPOMUK: KULT – KÜNSTE – KOMMUNIKATION
TAGUNG 14.–16. OKTOBER 2020, WIEN, ÖSTERREICHISCHE AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN
CALL FOR PAPERS

Anlässlich der bevorstehenden Jubiläen der Selig- bzw. Heiligsprechung (1721/1729) des Heiligen Johannes von Nepomuk (~1350–1393) soll im Rahmen einer internationalen Tagung der (bereits vor der offiziellen Kanonisierung einsetzende und europaweit expandierende) Kult um diesen böhmisch-habsburgischen Heiligen diskutiert werden. Der Fokus liegt dabei auf bildlichen, architektonischen, musikalischen und textlichen Manifestationen seiner Verehrung in den Habsburgerländern vom späten 17. bis in das frühe 19. Jahrhundert.
Im Zentrum der interdisziplinären Tagung stehen übergreifende Fragestellungen wie Kontextualisierungen und Ausformungen des Kultes, Art der Vermittlung von Vita und Tugenden des Heiligen, kommunikative Funktionen sowie Intentionalität der Künste bzw. Medien.
Ausgehend vom rhetorischen Konzept von delectare, docere und movere und der Rhetorisierung der Künste stellt sich die zentrale Frage nach deren Wirkungspotential: In welchem Verhältnis stehen Bild, Architektur, Musik und Sprache zueinander? Diesbezüglich sind der Nepomuk-Kult und seine groß angelegten Feiern auf Funktion und Integration der Künste zu untersuchen, wobei auch den medienspezifischen Symbolisierungen und Darstellungsformen (Tugenden, vor allem das Schweigen als Negation von Sprache und Ton) nachgegangen werden soll.
Hauptziel der Tagung ist eine interdisziplinäre (methodische) Diskussion unterschiedlicher Herangehensweisen an einen reichen Materialbestand und dessen Auswertung. Deshalb sollten die Beiträge den Fokus weniger auf umfassende Quellendarstellungen als auf gezielte analytische Auswertungen und Kontextualisierungen der jeweiligen Dokumente legen und sich an folgenden vier Themenfeldern orientieren.

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4. - 6. November 2020

Beethoven and the Piano: Philology, Context and Performance Practice

Conference in Lugano, Conservatorio della Svizzera Italiana

Wednesday 4 to Friday 6 November 2020

Organised by the Bern University of the Arts (HKB) and the Conservatorio della Svizzera Italiana, Lugano

With the scientific support of the Beethoven-Haus, Bonn, and of the Italian Musicological Society Conference website: www.hkb-interpretation.ch/beethoven2020

Keynote speakers

Christine Siegert (Beethoven-Archiv, Bonn)
Barry Cooper (University of Manchester)
Tom Beghin (Orpheus Instituut, Gent)
Clive Brown (professor emeritus, University of Leeds)
Michael Ladenburger (former head of the museum and custodian of the collections, Beethoven-Haus, Bonn)

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18. - 19. Dezember 2020

SIMM-posium 5: Brussels (18-19 December 2020)

On behalf of Dinko Fabris, IMS Immediate Past President, we would like to bring to your kind attention the call for papers for the Fifth Research Symposium on Social Impact of Making Music (SIMM-posium 5), which will take place in Brussels, Belgium, from December 18 to 19, 2020.

Please see the following link for further details:

https://simm-platform.eu/simm-posium-5-brussels-18-19-december-2020

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