Aktuelles | Tagungen

15.09. bis 18.09.2020

Hybride Jahrestagung der deutschen Musikbibliothekare in Bonn vom 15.09. bis 18.09.2020

Einmal im Jahr trifft sich die Ländergruppe Deutschland der Internationalen Vereinigung der Musikbibliotheken, Musikarchive und Dokumentationszentren zur Fortbildung und zum Erfahrungsaustausch. Der Verein hat über 200 Mitglieder und vertritt Musikabteilungen in Öffentlichen Bibliotheken, in Wissenschaftlichen Bibliotheken, Bibliotheken von Musikhochschulen, Rundfunk- und Orchesterbibliotheken und Bibliotheken von Forschungseinrichtungen im Bereich Musik.

Die Bibliothek des Beethoven-Hauses nimmt das Beethovenjahr zum Anlass, die IAML-Ländergruppe zur Jahrestagung einzuladen, die vom 15. bis 18. September 2020 im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses stattfindet. Weitere beteiligte Institutionen sind die Universitäts- und Landesbibliothek und die Städtische Musikbibliothek im Schumannhaus .

Aufgrund der Coronapandemie wird die Tagung erstmals in hybrider Form stattfinden. Rund 70 Personen sind für die Präsenzteilnahme angemeldet, dazu kommen ebenso viele Teilnehmende, die sich in die gleichzeitig als Videokonferenz stattfindenden Veranstaltungen zum Zuhören und zur aktiven Teilnahme einwählen können.

In diesem Jahr stehen u.a. folgende Inhalte auf dem Programm: nach der Eröffnungssitzung mit regionalen Themen wie den pädagogischen und digitalen Angeboten des Beethoven-Hauses geht es um aktuelle Entwicklungen des Musikmedien- und Musikinformationsmanagements, neue fachliche Standards und neu erschlossene Musikquellen.

Das aktuelle Tagungsprogramm ist auf der Website der IAML-Ländergruppe Deutschland abrufbar.


Besonderer Hinweis auf die gemeinsam mit der GfM geplanten Podiumsdiskussion:

Donnerstag, 17.09.2020

16.00-17.30 Uhr

Podiumsdiskussion: Organisation und Bereitstellung digitaler Informationen in der Musikforschung als Herausforderung und Chance

(Mit Impulsbeiträgen zum NFDI4Culture von Professor Torsten Schrade (Mainz) und Prof. Dr. B. Wiermann (Dresden) sowie zum Thema Lizenzproblematik in Hochschulen und Erwerbungskooperation auf Landesebene von Prof. Dr. Nicole Schwindt (Trossingen)


Eine Anmeldung ist notwendig, um die Zugangsdaten zu erhalten.

E-Mail: sekretaer@iaml-deutschland.

14. - 16. Oktober

[English version below]

JOHANNES VON NEPOMUK: KULT – KÜNSTE – KOMMUNIKATION
TAGUNG 14.–16. OKTOBER 2020, WIEN, ÖSTERREICHISCHE AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN
CALL FOR PAPERS

Anlässlich der bevorstehenden Jubiläen der Selig- bzw. Heiligsprechung (1721/1729) des Heiligen Johannes von Nepomuk (~1350–1393) soll im Rahmen einer internationalen Tagung der (bereits vor der offiziellen Kanonisierung einsetzende und europaweit expandierende) Kult um diesen böhmisch-habsburgischen Heiligen diskutiert werden. Der Fokus liegt dabei auf bildlichen, architektonischen, musikalischen und textlichen Manifestationen seiner Verehrung in den Habsburgerländern vom späten 17. bis in das frühe 19. Jahrhundert.
Im Zentrum der interdisziplinären Tagung stehen übergreifende Fragestellungen wie Kontextualisierungen und Ausformungen des Kultes, Art der Vermittlung von Vita und Tugenden des Heiligen, kommunikative Funktionen sowie Intentionalität der Künste bzw. Medien.
Ausgehend vom rhetorischen Konzept von delectare, docere und movere und der Rhetorisierung der Künste stellt sich die zentrale Frage nach deren Wirkungspotential: In welchem Verhältnis stehen Bild, Architektur, Musik und Sprache zueinander? Diesbezüglich sind der Nepomuk-Kult und seine groß angelegten Feiern auf Funktion und Integration der Künste zu untersuchen, wobei auch den medienspezifischen Symbolisierungen und Darstellungsformen (Tugenden, vor allem das Schweigen als Negation von Sprache und Ton) nachgegangen werden soll.
Hauptziel der Tagung ist eine interdisziplinäre (methodische) Diskussion unterschiedlicher Herangehensweisen an einen reichen Materialbestand und dessen Auswertung. Deshalb sollten die Beiträge den Fokus weniger auf umfassende Quellendarstellungen als auf gezielte analytische Auswertungen und Kontextualisierungen der jeweiligen Dokumente legen und sich an folgenden vier Themenfeldern orientieren.

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21. Oktober 2020

EINLADUNG zu Vortrag in Präsenz und online:

Gesundheitsfördernde Effekte von Musikhören – die Rolle des psychobiologischen Stresssystems

URS NATER, Universität Wien

Vortragsreihe „Musik & Medizin"

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 18:00, Atelier im KunstQuartier (Bergstraße. 12a, 5020)

Abhaltung auch als Webex-Meeting

Im "Music & Health Lab“ an der Universität Wien werden die potentiell positiven Effekte von Musik auf Gesundheit und Krankheit untersucht. Dabei interessiert insbesondere die Rolle des Musikhörens, das richtig eingesetzt, zu einer Stressreduktion führen kann, die wiederum gesundheitsförderliche Effekte auslösen kann. Im Rahmen von experimentellen Studien und methodischen Ansätzen im Alltag der Versuchsperson werden die Zusammenhänge von Musikhören, psychologischen und biologischen Parametern (insb. endokrine Stressachse) sowie Gesundheitsparametern (ins. Immunsystem) untersucht.

Der Vortrag gibt einen Überblick über abgeschlossene, laufende und in Planung befindliche Studien.

Urs Nater ist Univ.-Professor für Klinische Psychologie des Erwachsenenalters am Institut für Klinische und Gesundheitspsychologie an der Universität Wien.

Die interdisziplinäre Reihe widmet sich künstlerischen und wissenschaftlichen Perspektiven von Musik & Mathematik. Expertinnen und Experten aus den Bereichen Mathematik, Statistik, Computerwissenschaften, Komposition und Musikforschung eröffnen Einblicke in aktuelle Fragestellungen und Entwicklungen in den Grenzbereichen zwischen den Wissenschafts- bzw. Kunstsparten.

Eine Veranstaltung des Programmbereichs "(Inter)Mediation" in Kooperation mit dem Fachbereich Biowissenschaften der Universität Salzburg und der Kinder- und Jugendpsychiatrie, Christian Doppler Klinik, Paracelsus Medizinische Universität Salzburg

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22. - 24. Oktober 2020

MUSIC–MUSICOLOGY–INTERPRETATION
XV International Conference of the Department of Musicology,
University of Arts in Belgrade, Faculty of Music
Belgrade, 22 to 24 October 2020

The Department of Musicology of the Faculty of Music, University of Arts in Belgrade, is pleased to announce its Fifteenth International Conference on the topic Music–Musicology–Interpretation.
The subject of the conference Music-Musicology-Interpretation focuses on the complex and multifaceted relationships between the constituent concepts. It proposes to re-examine these multiple relations by thematizing, from the point of view of interpretation, music as language, discourse, work of art and text, the performance of music and the discourse on music – musicology itself.
Musical hermeneutics as a discipline is today the focus of musicological interest. During the last three decades of the 20th century, it developed in parallel with research into musical semiotics and, as the influence of “pure” structural analysis was waning, it became an important current of thought about music at the beginning of the 21st century. Its renewal in relation to the legacy of the 19th century was partly due to interpretive criticism in Anglo-Saxon literature but also to the works of Carl Dahlhaus in the 1970s and 1980s. Next come researchers into hermeneutics and interpretive criticism and analysis, each with a different orientation in their individual pathways and objects of study, most of whom are still active today: Joseph Kerman, Nicholas Cook, Leo Treitler, Lawrence Kramer, Robert Hatten, Eero Tarasti, Jean-Jacques Nattiez, Michel Imberty, Bernard Vecchione, Christian Hauer, Makis Solomos...
In his Peri Hermeneias, Aristotle established an equality between “sounds emitted by the voice” and symbolic language, that is, meaningful language: “The sounds emitted by the voice are the symbols of the states of the soul, and the written words the symbols of words emitted by the voice” (Peri Hermeneias, 1 / 16a /). Being symbolic, signifying language is thus equated with interpretive language, mediating the relation of the transmitter “of the voice” to the things of the world, with the written language then constituted as a double mediation: of the spoken language and the things themselves. This chain of consecutive “interpretations-appropriations” (Ricoeur, From Text to Action, 1986) thus recalls a chain of musical interpretations: the things of the world (the world of life, being-in-the-world) – the music (discourse, work of art, text) – the performance of music – the discourse on music, projecting, through the hermeneutical arc, into a new being-in-the-world, as an understanding of oneself in front of signs (Ricoeur, ibid).

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23. - 24. Oktober 2020

Symposium on Archiving and Re-Performing Electroacoustic Music AREM2020

Dresden/via Zoom, 23.-24.10.2020

AREM2020’s theme is ARCHIVING.

Archiving music that involves digital technologies causes new challenges for institutions, libraries and archives, ranging from providing server facilities and maintaining hard- and software to questions of systematizing the now divers, partly digital sources. How can and should these new sources be preserved and archived? Who selects the sources that are maintained? Who takes care about maintaining the accessibility of the archived sources? How is archiving digital media influenced by legal issues? How do other research fields such as media studies, film studies or game studies deal with those questions? And how is archiving music related to the new developments in digital music editions?

AREM2020 will bring together international researchers from different fields and backgrounds to discuss questions concerning archiving and re-performing electro-acousticmusic, computer music and digitized music, as well as share approaches and knowledge on preserving digitalmedia.

In response to COVID-19, this year’s second edition of AREM was transformedinto a hybrid format, taking place simultaneously in Dresden and online on Zoom.

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25. Oktober 2020

Die Franz Liszt Akademie Raiding ist eine Arbeits- gemeinschaft im Rahmen des Franz Liszt-Vereins Raiding, die in Zusammenarbeit mit führenden Institutionen, WissenschaftlerInnen und KünstlerInnen Beiträge zur künstlerischen, kulturvermittelnden und wissenschaftlichen Nutzung des Schaffens Franz Liszts liefern möchte.
Mit einem jährlichen Symposion, mit Präsentationen, Seminaren und Publikationen sollen bisher wenig bekannte Facetten des Schaffens Liszts vorgestellt werden.
Die Liszt Akademie wird von Martin Haselböck, der sich seit Jahrzehnten als Interpret, Wissenschaftler, Herausgeber und Lehrer um das Oeuvre Liszts verdient gemacht hat, gemeinsam mit den Universitätsprofessoren Klaus Aringer und Hermann Ebner geleitet und von einem wissenschaftlichen Beirat unterstützt.
Das erste Symposion der Liszt Akademie beschäftigt sich mit der faszinierenden Welt der Musikautomaten.

Das Programm können Sie hier als PDF herunterladen.

 

4. - 6. November 2020

Beethoven and the Piano: Philology, Context and Performance Practice

Conference in Lugano, Conservatorio della Svizzera Italiana

Wednesday 4 to Friday 6 November 2020

Organised by the Bern University of the Arts (HKB) and the Conservatorio della Svizzera Italiana, Lugano

With the scientific support of the Beethoven-Haus, Bonn, and of the Italian Musicological Society Conference website: www.hkb-interpretation.ch/beethoven2020

Keynote speakers

Christine Siegert (Beethoven-Archiv, Bonn)
Barry Cooper (University of Manchester)
Tom Beghin (Orpheus Instituut, Gent)
Clive Brown (professor emeritus, University of Leeds)
Michael Ladenburger (former head of the museum and custodian of the collections, Beethoven-Haus, Bonn)

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25. November 2020

Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) und die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) informieren auf einem virtuellen Fachtag am 25. November 2020 über ausgewählte Angebote, Services und  Dienstleistungen im Rahmen von musiconn, dem Fachinformationsdienst (FID) Musikwissenschaft.

Die Veranstaltung richtet sich an die Fachreferent*innen aus dem Bereich Musikwissenschaft, Musikbibliothekar*innen sowie generell an Interessierte aus Forschung, Lehre und Studium. Der Fachtag findet in Kooperation mit dem Verein Deutscher Bibliothekarinnen und Bibliothekare e. V. (VDB) statt.

Auf unserer Tagungsseite http://www.musiconn.de/fachtag finden Sie das vollständige Programm und weitere Informationen.

 

18. - 19. Dezember 2020

SIMM-posium 5: Brussels (18-19 December 2020)

On behalf of Dinko Fabris, IMS Immediate Past President, we would like to bring to your kind attention the call for papers for the Fifth Research Symposium on Social Impact of Making Music (SIMM-posium 5), which will take place in Brussels, Belgium, from December 18 to 19, 2020.

Please see the following link for further details:

https://simm-platform.eu/simm-posium-5-brussels-18-19-december-2020

15. - 18. April 2021

Forschungsstelle Camille Saint-Saëns
Institut für Musik und Musikwissenschaft, TU Dortmund / Fakultät 16
in Zusammenarbeit mit:
Société Camille Saint-Saëns
IReMus (Institut de Recherche en Musicologie / CNRS)

Konzerthaus & Theater Dortmund

Orchesterzentrum NRW

Internationales Symposion

Call for Papers / Appel à communication

Camille Saint-Saëns (1835-1921)

Vergangenheit und Zukunft – Le passé et l’avenir

Dortmund, 15. – 18. April 2021

Orchesterzentrum NRW

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