Aktuelles | Tagungen

21. - 23. November 2019

Symposium "The Modern Musick-Master" – Historischer und historisch-informierter Musikunterricht, 21. - 23. November 2019

Der Unterricht in historischer Musiktheorie und Musikpraxis gehört zum Alltag der Schola Cantorum Basiliensis. Das Symposium richtet nun den Fokus auf historische Unterrichtsmethodiken und ihre sozialen wie institutionellen Kontexte, die bislang mit Ausnahmen wie Generalbass, Partimenti oder Solfeggi nur wenig beachtet wurden.

Es wird die allgemeine Musiklehre wie die instrumentenspezifische Didaktik diachron vom frühen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert betrachtet. Das Befragen der didaktischen Konventionen und des Lehr- und Lernumfeldes bietet Hinweise auf die Voraussetzungen des musikalischen Schaffens, die die heutige künstlerische wie didaktische Praxis im Studium und Beruf positiv beeinflussen können.

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22. - 23. November 2019

Call for papers

Kongress „Analyse und Interpretation“

Tagung des Instituts für Komposition, Musiktheorie und Hörerziehung der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Tagungstermin: 22. November 2019, 14:30 - 23. November 2019, 18:00 Uhr.

Tagungsort: Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Urbanstr. 25, 70182 Stuttgart

Vorschläge für Beiträge (Vortrag, Lecture-Recital, etc. bis zu einer Länge von 30-35 Minuten) mit einem kurzen abstract erbeten bis 1. März 2019. Die Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache erfolgen.

Zum Thema:

Der Umgang der Fächer Musiktheorie, Musikwissenschaft, sowie aller Formen der Musikvermittlung mit Analyse kann je nach Kontext und Zielsetzung sehr unterschiedlich ausfallen. Vor allem vor dem Hintergrund des „performative turn“ und der Entwicklung der empirischen Interpretationsforschung gewinnt die immer neu zu justierende Verbindung von Praxis und Theorie aktuelle Bedeutung. Die Verbindung von Analyse und Interpretation und deren Vermittlung bildet das zentrale Thema des Kongresses. Welchen Profit kann ein darstellender Musiker aus einer analytischen Betrachtung für seine Arbeit gewinnen? Welche Beispiele lassen sich dafür heranziehen, wie lassen sie sich im Unterricht vermitteln?

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22. - 23. November 2019

[English version below]

Klang der Macht – Macht des Klangs in Gesellschaften und Medien der Vormoderne

26. Jahrestagung des Brackweder Arbeitskreises für Mittelalterforschung

(Jena, 22.–23. November 2019)

Die Beziehungen von Macht und Klang sind vielfältig. Die höchste denkbare Macht, Gott, äußert sich nach biblischer Tradition in lautstarkem Klang (II Sm 22,14; Iob 37,2–5; Apc 1,10) wie auch in Stille (III Rg 19,12); tiefste Ohnmacht geht ebenfalls mit beiden Extremen einher (Mc 15,37; Act 8,32). Jenseits solcher Koordinaten bestehen für Verhältnisse von Klang und Macht zwei, nicht immer konträre, Möglichkeiten: Klang kann der Macht (etwa eines Herrschers) dienstbar ge-macht werden; und Klang kann seinerseits selbst (auch gegen Menschen gerichtete) Macht be-sitzen. Gegenstand der Tagung sind die skizzierten Verhältnismöglichkeiten von Macht und Klang in Vorstellungen vormoderner Gesellschaften, wie sie sich aus materiellen Zeugnissen sowie Schrift- und Bildmedien erschließen lassen. 

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28. - 30. November 2019

Call for papers

Grief and the Arts in the West from the Middle Ages to the 21st Century: An Interdisciplinary Conference

Leuven (Belgium), November 28–30, 2019

From the design of tombs and depictions of the Madonna grieving for her Son to the composition of Requiems and memorialization in grief memoirs and elegies: death and grief have often elicited the response of creativity. These expressions have, in turn, become important topics for investigation in the humanities. Nonetheless, this research often remains within the confines of single disciplines. The present conference aims to create a conversation between disciplines by bringing together research on expressions of grief from different epochs and in different art forms, media, and genres in the West.

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28. - 30. November 2019

AIRDanza (Associazione Italiana per la Ricerca sulla Danza)
aCD (association des Chercheurs en Danse)
and the
Department of Musicology and Dance Studies (Abteilung Musik- und Tanzwissenschaft) at the University of Salzburg

are pleased to announce the International Research Conference
Times for Change: Transnational Migrations and Cultural Crossings in Nineteenth-Century Dance

Salzburg, 28-30 November 2019

Selection Committee: Roberta Albano (Independent Scholar), Irene Brandenburg (Universität Salzburg), Francesca Falcone (formerly at the Accademia Nazionale di Danza, Roma and currently President of AIRDanza), Nicole Haitzinger (Universität Salzburg), Bénédicte Jarrasse (aCD, Labex Obvil Université Paris-Sorbonne), Paologiovanni Maione (Conservatorio San Pietro a Majella, Naples), Bruno Ligore (École Doctorale LASH, Université Côte d’Azur, Nice), and Maria Venuso (Istituto Suor Orsola Benincasa, Naples).
Organizing Committee: Irene Brandenburg, Francesca Falcone, Bruno Ligore, and Anna-Lena Mützel.

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29. November - 1. Dezember 2019

CALL FOR PAPERS
INTERNATIONAL CONFERENCE
“Skalkottas Today”
Music Library “Lilian Voudouri”
Megaron, The Athens Concert Hall, Athens, Greece
November 29 to December 1, 2019
The conference will be held under the auspices of the
International Musicological Society (IMS) and the Hellenic Musicological Society

“A Mozart of our time,” “The voice of a Mediterranean Bartok,” and “A volcanic genius” are just some of the qualities attributed to Nikos Skalkottas (1904–1949), on an international level, regarding his compositions, unfortunately after his  death. Today, Skalkottas is considered one of the most important Greek composers of the 20th century.

 

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3. - 5. Dezember 2019

INTERNATIONAL CONFERENCE
“IGNACIO JERUSALEM 250: GALANT MUSICS IN ITALY, THE IBERIAN PENINSULA, AND THE NEW WORLD”

Wednesday, December 3 – Friday, December 5. 2019
Universidad Internacional de Andalucía, Baeza (Spain)

Traditionally seen as a transitional style between the Baroque and Classical periods, the galant style is recognized today, thanks to the work of D. Heartz and R. Gjerdingen, among others, as the principal musical style cultivated in Europe and the Americas between 1720 and 1780. This transnational style of composition and performance, an example of cultural modernity with marked roots in the theater, developed in the conservatories of the Kingdom of Naples and from there it was disseminated to and adapted by different geographies and institutions, initially by Italian musicians, who transformed the musical aesthetics heard in churches, theaters, and aristocratic chambers in a profound  way. Ignacio Jerusalem (Lecce, 1707 – Mexico City, 1769), a progressive Neapolitan musician active in Italy, Spain, and Mexico, actively contributed to the diaspora of the galant style, and through his three musical roles, he  paradigmatically embodies the reception of the new style in the Iberian world: composer for the theater and the church, violinist, and teacher.

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4. - 7. Dezember 2019

[English version below]

Austrian Music Studies: Gegenstand – Perspektiven – Konzepte

 Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft

Innsbruck, Haus der Musik 4.–7. Dezember 2019

 

 Organisation und Konzeption: Institut für Musikwissenschaft der Universität Innsbruck in Kooperation mit dem Doktoratskolleg „Austrian Studies“ der Universität Innsbruck

Österreich ist ein mehrfach politisch, kulturell und historisch aufgeladener Begriff. Semantisch an der Schnittstelle zwischen Habsburgermonarchie und Republik angesiedelt, ist er in jeder historischen Phase auf tiefgreifende Weise zwiespältig. In der Neuzeit löste er sich bald von der ursprünglich topographischen Bestimmung und erhielt eine umfassendere Bedeutung. Seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert wuchs die Spannung zwischen heterogenen Herrschaftsgebieten, Mehrsprachigkeit sowie kulturellen und konfessionellen Differenzen einerseits und zentralistischen Bestrebungen andererseits. Dazu kamen im 19. Jahrhundert nationale Identitätsentwürfe, die dem Vielvölkerstaat entgegentraten und diesen destabilisierten. In der im Vergleich zur Monarchie territorial stark reduzierten Republik manifestierte sich das Bedürfnis einer Selbstbestimmung im Verlauf des hundertjährigen Bestehens in unterschiedlichen Intensitäten und Formen, und zwar von der völligen Aufgabe einer eigenständigen österreichischen zu Gunsten der Idee einer deutschen (Kultur-)Nation bis hin zur bewussten Abgrenzung von Deutschland. Dem durch die Nazis vollzogenen Anschluss hängen heute noch bestimmte politische Lager an. Die Produktion, Rezeption und Pflege von Musik nahm lebhaft an diesen hier nur grob skizzierten Prozessen teil: wurde von diesen mitbestimmt, trug aber andererseits auch bei, diese Prozesse mitzugestalten.

 

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5. - 6. Dezember 2019

CFP: Ästhetischer Konservatismus im Deutschrap, Köln (01.07.2019)

Discussion published by Nicolai Busch on Friday, April 5, 2019
Interdisziplinärer Workshop Organisatoren der Veranstaltung: Nicolai Busch (Universität zu Köln) & Sebastian Berlich (Universität Münster)
Keynote Speaker: Dr. Martin Seeliger (Universität Flensburg) und Dr. Fabian Wolbring (Universität Duisburg-Essen)
Ort: a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne, Aachener Str. 217, 50931 Köln
Zeitraum: 05. und 06. Dezember 2019
Deadline: 01. Juli 2019

Deutschsprachige Rap-Musik beginnt in den 1980er Jahren zweifelsfrei als emanzipativ-progressives Projekt gegen eine dominanzkulturelle Hegemonie. Doch quasi parallel zum subkulturell-subversiven Gründungsmythos des Genres bilden Künstler_innen spätestens seit den 00er Jahren in verschiedenen Abstufungen ebenso konservative bis reaktionäre, allgemeiner gesprochen, politisch-rechte Erzählungen aus. Neben dezidiert neonazistischen Projekten ist in der Szene etwa ein nostalgisches bis patriotisches Spiel mit deutschem Traditionalismus und Nationalismus zu beobachten (etwa in Flers Neue Deutsche Welle (2005) oder Harris’ Nur ein Augenblick (2010)). Stilistische und programmatische Annäherungen an eine ›originär-deutsche‹ Schlagertradition praktizierten Künstler_innen wie Eko Fresh (Jenseits von Eden (2011)) oder Bushido (Für immer jung (2008)). Konzepte hegemonialer Männlichkeit, familiärer Treue und Ehre, materialistische Leitbilder einer spätkapitalistischen Gesellschaft, kombiniert mit (un)eindeutigen politisch rechten Semantiken und religiösen Fundamentalismen unterschiedlichster kultureller Herkunft sind darüber hinaus im Sub-Genre ›Gansta- Rap‹ vielfach zu verzeichnen. Einem Strukturkonservatismus erscheinen Künstler_innen dort zu erliegen, wo von formalem und inhaltlichem ›Fortschritt bzw. Wandel‹ abgesehen werden muss, um den eigenen kommerziellen Erfolg zu ›wahren‹. Der geplante Workshop nimmt sich vor, Phänomene innerhalb dieses Kontextes zu historisieren und mittels des synthetischen Begriffs ›ästhetischer Konservatismus‹ interdisziplinär beschreibbar zu machen. Als ästhetisch-konservativ sollen in diesem Sinne zunächst sämtliche Kunstmittel im Deutschrap begriffen werden, die ein Spannungsverhältnis zwischen Konstanz und Wandel modellieren und dieses Spannungsverhältnis bewerten, indem sie unter Anbindung an historische und/oder aktuelle konservative Diskurse Bestehendes oder (vermeintlich) Verlorenes als etwas zu Erhaltendes oder Wiederherzustellendes imaginieren, verteidigen oder kritisieren. Vor diesem Hintergrund ergeben sich z.B. folgende Fragen, die im Rahmen des Workshops diskutiert werden sollen:

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11. - 13. Dezember 2019

Call for Papers

[English and Italian Version below]

Musik, Performanz, Architektur.

Sakralräume als Klangräume zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit

Internationale und interdisziplinäre Tagung

Deutsches Historisches Institut Rom / Biblioteca Apostolica Vaticana, Vatikanstadt

11.–13. Dezember 2019

Konzeption und Organisation: Klaus Pietschmann und Tobias Weißmann (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) / Deutsches Historisches Institut Rom, Musikgeschichtliche Abteilung

Wissenschaftliches Komitee: Sabine Ehrmann-Herfort, Markus Engelhardt, Teresa Gialdroni, Klaus Pietschmann und Tobias Weißmann

Mit den kompositorischen Entwicklungen zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit ging ein vielfältiger Wandel der Erfordernisse an die musikalische Aufführungspraxis einher, die mit dem Ritus und der Messfrömmigkeit in enger Wechselwirkung stand und die Kirchenarchitektur ebenso wie das Liturgie- und Musikerleben nachhaltig beeinflusste. Markantesten Niederschlag erfuhr diese Entwicklung in der Einrichtung von Sängerkanzeln und Orgelemporen, die die Wirkungsorte oft hochkarätiger Musikerequipes und Organisten bildeten und damit als Bühnen musikalischer Exzellenz fungierten. Die dauerhafte Sichtbarmachung der Musik als Teil des Gottesdienstes avancierte zu einem Kernbereich der Sakralarchitektur, während sich das identifikationsstiftende Potential dieser Orte in zahlreichen Graffiti niederschlug, etwa in der Sängerkanzel der Cappella Sistina. Die von Luca della Robbia und Donatello für den Florentiner Dom geschaffenen cantorie oder Jacopo Sansovinos pergoli im venezianischen Markusdom sind prominente Beispiele für den hohen künstlerischen Wert, der den Sängerkanzeln bereits in der Renaissance beigemessen wurde. Die mehrchörige Musikpraxis, die ausgehend vom Italien des Cinquecento ein im 17. und 18. Jahrhundert europaweites Phänomen darstellt, erforderte die Modifikation altehrwürdiger Sakralräume und die Integration von Musikerräumen in Kirchenneubauten. Das polychorale Experimentieren und insbesondere die großen Festmusiken verlangten zusätzlich die Errichtung ephemerer Musikertribünen, mit denen der Kirchenraum in seinem akustischen und musikalischen Potential ausgeschöpft werden sollte. Seit dem Editto sopra le musiche Alexanders VII. (1665) richteten sich die Päpste vermehrt gegen die architektonische Inszenierung der Musiker, die mit ihrer sicht- und hörbaren Performanz nicht wenige Gläubige vom liturgischen Geschehen ablenkten.

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12. - 13. Dezember 2019

Call for Papers

Interdisziplinäre Tagung „Netzwerke – Performanz – Kultur“

Veranstalter: Arbeitskreis Netzwerke und Kultur der Deutschen Gesellschaft für Netzwerkforschung (DGNet) in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Musiktheater (fimt)

Datum, Ort: 12. + 13. Dezember 2019, Schloss Thurnau bei Bayreuth

Deadline: 02. September 2019

Spätestens seit der kulturellen Wende in der Netzwerkforschung besteht mehr oder weniger Konsens darüber, dass Netzwerke und Kultur in einem starken Abhängigkeitsverhältnis zueinanderstehen. Aus unterschiedlichen Forschungsperspektiven wird die Beziehung zwischen Netzwerken und Kultur seither auf theoretische wie methodische Implikationen geprüft, in unterschiedlichem Ausmaß problematisiert und analysiert. So vielfältig die damit verknüpften Forschungsansätze und Untersuchungsgegenstände sind, so vage bleibt das Begriffspaar mitunter. Als zentrale Analysekategorie kann Performanz mit ihren Dimensionen Handlung und Wirkung dazu beitragen, das komplexe Verhältnis zwischen Netzwerken und Kultur genauer auszuloten, zu konzeptualisieren und etwaige Leerstellen zu identifizieren.

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14. - 16. Dezember 2019

Music in the Disruptive Era: The Digital, the Internet and Beyond
 
Lucca, Complesso Momumentale di San Micheletto
14-16 December 2019
organized by
Centro Studi Opera Omnia Luigi Boccherini (Lucca)
 
Keynotes Speakers:
 
  • Georgina Born (University of Oxford)
  • Christine Hine (University of Surrey)
The conference aims to investigate the role of the Web and how all the tools related to it have changed the way we learn, approach ourselves and experience music. What are the new forms of music production and consumption through the web? And how has the way we learn music changed?  Are new genres and creative processes born? How has the Web influenced the music market? And what are the new types of jobs in music making? Can Music professionalism survive the digital wilderness? Finally, the conference intends to investigate the development of increasingly effective tools useful for musicological research, such as, for instance, the dissemination of historical sources and updated archives, as well as online scientific literature and databases.
 

14. - 15. Dezember 2019

Beethoven bei uns
 
Beethoven wird 250 - rollen Sie für ihn den roten Teppich aus? Zu Beginn des Beethoven-Jubiläumsjahres 2020 initiiert die Beethoven Jubiläums Gesellschaft am 14. und 15. Dezember 2019 mit dem Projekt „Beethoven bei uns" in ganz
Deutschland Hauskonzerte. Jede*r kann mitmachen – als Gastgeber*innen, als Musizierende oder als Abendgäste der gleichzeitig in ganz Deutschland stattfindenden Events.
Das Spektrum von „Beethoven bei uns" soll bunt und vielfältig sein – von der Berufscellistin bis zum Hobbytänzer, vom klassischen Klavierkonzert bis hin zum musikalisch inspirierten Koch-Event ist alles denkbar, so lange der Bezug zu Beethoven gegeben ist. Und auch die Gastgeber*innen können selbst entscheiden, ob sie ihre Gäste bei sich im Wohnzimmer, im eigenen Vereinsraum oder in anderen Räumlichkeiten begrüßen möchten. Wer gern seine künstlerischen Fähigkeiten oder Räumlichkeiten beisteuern möchte, kann sich auf der Website www.beethovenbeiuns.de anmelden.
 
Den Flyer können Sie hier als PDF herunterladen.
 

30. Januar - 1. Februar 2020

Call for Papers: Jahrestagung der AG Auditive Kultur und Sound Studies der Gesellschaft für Medienwissenschaft
(GfM) vom 30.1. bis 1.2.2020 in Düsseldorf.

((((A.I.2020))))
ACOUSTIC INTELLIGENCE – HÖREN UND GEHORCHEN

„Acoustic intelligence“, auch ACINT oder ACOUSTINT genannt, ist ein Begriff der militärischen Überwachung
und beschreibt den Informationsgewinn durch das Speichern und Prozessieren akustischer
Phänomene. Während der Begriff im militärischen Gebrauch vor allem die hydroakustische Erfassung
submariner Bewegungsaktivität bezeichnet, soll „acoustic intelligence“ bei der Jahrestagung der AG
Auditive Kultur und Sound Studies 2020 in einem weiteren, technoakustischen Sinne des (Ab‐)Hörens
und Gehorchens verstanden werden.

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30. Januar - 1. Februar 2020

[English version below]

Call for Papers: Jahrestagung der AG Auditive Kultur und Sound Studies der Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) vom 30.1. bis 1.2.2020 in Düsseldorf.

((((A.I.2020))))
ACOUSTIC INTELLIGENCE – HÖREN UND GEHORCHEN

„Acoustic intelligence“, auch ACINT oder ACOUSTINT genannt, ist ein Begriff der militärischen Überwachung und beschreibt den Informationsgewinn durch das Speichern und Prozessieren akus-tischer Phänomene. Während der Begriff im militärischen Gebrauch vor allem die hydroakustische Erfassung submariner Bewegungsaktivität bezeichnet, soll „acoustic intelligence“ bei der Jahrestagung der AG Auditive Kultur und Sound Studies 2020 in einem weiteren, technoakustischen Sinne des (Ab-)Hörens und Gehorchens verstanden werden.

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7. - 9. Februar 2020

Symposiumsreihe „450 Jahre Staatskapelle Berlin – eine Bestandsaufnahme“

Teil V:
Mauerbau und Mauerfall – davor, dazwischen und danach
Die Staatskapelle Berlin von 1955 bis zur Gegenwart

Veranstalter: Staatsoper Unter den Linden;
Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin
Kooperationspartner: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Datum: 7.–9. Februar 2020
Orte: Schloss Charlottenburg, Weißer Saal
Staatsoper Unter den Linden, Apollosaal

Call for Papers

Im Jahr 2020 wird die Staatskapelle Berlin ein besonderes Jubiläum begehen: Vor dann genau 450 Jahren wurde die Kurbrandenburgische Hofkapelle, in deren geschichtlicher Kontinuität das heutige große Opern- und Sinfonieorchester steht, erstmals erwähnt. Seit 2015 ist die Historie des Ensembles in mehreren Etappen im Rahmen einer interdisziplinären Symposiumsreihe beleuchtet und diskutiert worden. Die Staatsoper Unter den Linden veranstaltet nun – erneut in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten – bereits zum fünften Mal eine Tagung, in der die Geschichte der Staatskapelle Berlin thematisiert wird, dieses Mal bezogen auf den Zeitabschnitt von 1955 bis zur Gegenwart.

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10. - 14 Februar 2020

[English version below]

Beethoven-Perspektiven
Internationaler Kongress, 10.–14. Februar 2020 im Beethoven-Haus Bonn
Call for papers
Einsendeschluss: 1. Juni 2019

Seit seiner Gründung im Jahr 1889 ist das Beethoven-Haus Bonn nicht nur Gedächtnisstätte und Museum (untergebracht in Beethovens Geburtshaus) sowie Kulturinstitution, sondern es ist – insbesondere seit Einrichtung der Forschungsabteilung „Beethoven-Archiv“ im Jahr 1927 – auch ein internationales Zentrum der Beethoven-Forschung. Hier wird die wissenschaftliche Neue Gesamtausgabe der Werke Beethovens erarbeitet sowie eine Auswahl der Skizzenbücher ediert. Die umfassend kommentierte Ausgabe des Briefwechsels wird derzeit um die nicht-brieflichen Dokumente ergänzt. Das Beethoven-Archiv richtet regelmäßig internationale Tagungen aus; im haus-eigenen Verlag werden u. a. die Bonner Beethoven-Studien, die Schriften zur Beethoven-Forschung und wissenschaftlich kommentierte Faksimile-Ausgaben von Quellen aus den Sammlungen des Hauses publiziert. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt sind regelmäßig im Beethoven- Archiv zu Gast, um ihre Forschungsprojekte zu bearbeiten.

 

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10. - 12. Februar 2020

[English / French version below]

Call for Papers

Internationale Nachwuchstagung
des DFG-Graduiertenkollegs „Europäische Traumkulturen“ (GRK 2021)

10. bis 12. Februar 2020 an der Universität des Saarlandes

Träumen mit allen Sinnen.
Sinnliche Wahrnehmung in ästhetischen Traumdarstellungen

In ihren Memoiren schreibt die taubblinde Schriftstellerin Helen Keller 1903: »In my dreams I have sensations, odours, tastes, and ideas which I do not remember to have had in reality.« Der Traum lässt sich in der Tat nicht auf seine visuelle und sprachliche Dimension reduzieren, sondern schließt weitere Formen der Wahrnehmung und Erfahrung mit ein: Geträumt wird mit allen Sinnen, wie auch die neurowissenschaftliche Forschung belegt (Bulkeley 2009, Schredl 2008). Noch vor jeglichem psychoanalytischen, hermeneutischen oder naturwissenschaftlichen Versuch der Bedeutungs- und/oder Funktionszuschreibung stellt der Traum damit eine elementare Körpererfahrung dar: Von der Schwerlosigkeit des Fliegens bis hin zum Erleben einer paralysierenden Starrheit, von der erotischen Erregung bis hin zu den körperlichen Impulsen von Wut oder Angst, wird in Träumen die leiblich-sinnliche Dimension unmittelbar erlebt.

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13. - 15. Februar 2020

Groove the City 2020 – Constructing and Deconstructing Urban Spaces through Music

Date: 13–15 February 2020

Place: Leuphana University of Lüneburg, Germany

Introduction: city, space and music


“Here time becomes space.” In Parsifal Richard Wagner implies that music is a manifestation of the space-time totality. And music and space are indeed related in many ways. Music is embedded in the social and physical spaces where it is produced, distributed or consumed. It can be performed in locations such as music halls, clubs, or concert houses—and has the power to produce images and symbolic associations. Music can mark the acoustic boundaries of a neighborhood or a community or turn “non-musical” spaces into “musical” ones, as street music does. Music, thanks to new technologies and digitalization, has opened doors to virtual spaces. Think of music mapping, sound cartographies, soundscape archives and sounding postcards—all new forms of sonic sociability.

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26. - 28. Februar 2020

[English version below]
 
Save the Date / Symposium The Art of Music Education Vol. VII / 26.-28.02.2020
Save the date!
The Art of Music Education Vol. VII
26.-28. February 2020
 
»Verbinden statt vermitteln - neue Rollen für Music Education & Audience Development«
 
heißt das Thema des siebten internationalen Symposium The Art of Music Education.
Welche Institutionen sind in der Lage, Werte zu vermitteln? Wie ist abzuwägen zwischen Meinungsvielfalt und politischer Positionierung?
Und was bedeutet dies mit Blick auf die Musikvermittlung und ihren Stellenwert in der Institution?
 
Weitere Informationen im beiliegenden Save-the-date.
 

26. - 28. Februar 2020

The Art of Music Education Vol. VII, 26.-28. Februar 2020
»Was die Gesellschaft zusammenhält – Neue Aufgaben und Chancen für Musikvermittlung und ihre Institutionen«

»Versöhnen statt spalten«: Das Motto des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau ist heute mit Blick auf die Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt aktueller denn je. Der globalisierte Kapitalismus, verbunden mit der permanenten Datenflut weltumspannender Kommunikation und der Ausbildung partikularer »Blasen«, hat eine »Gesellschaft der Singularitäten« (Reckwitz) entstehen lassen, die den gesellschaftlichen Konsens, der bislang in den westlichen Demokratien galt, auszuhöhlen droht. Das Gefühl, auf andere angewiesen zu sein, gemeinschaftliche Ziele zu definieren und sie auch gemeinsam erreichen zu können, ist ein stückweit verloren gegangen – und mit ihm ein wesentliches Element der pluralistischen Gesellschaft.

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6. - 7. März 2020

Call for Papers (Conference)

Imperfection as an Aesthetic Idea in Music: Perspectives from Musicology and Artistic Research

Venue: University for Music and the Performing Arts, Graz, Austria (Kunstuniversität Graz)

Dates: May 6 and 7th, 2020

Languages: English and German

Keynote Speaker: Prof. Seth Brodsky (University of Chicago)

When we look to music, are we looking for perfection? Or does imperfection ultimately have more aesthetic value for us as practitioners and researchers? Historically, perfection has been treated with suspicion as an aesthetic idea in general. Already in the 1757 On the Sublime and the Beautiful, Edmund Burke mused that “beauty in distress is the most affecting beauty”; Heinrich Kleist, in his 1810 On the Marionette Theater, further suggested that perfection in art only resided beyond the domain of the properly human. In recent discussions of aesthetics in the more specific realm of music, however, the issue of imperfection has most often been discussed with primary reference to musical improvisation, although additional topics have sometimes been part of the discourse in musicology and artistic research.

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26. - 28. März 2020

The University of Innsbruck is pleased to announce the following call for papers:
 
Acts of Musical Writing—Towards a Theory of Musical Notation
 
Department of Music, University of Innsbruck, Austria
 
March 26–28, 2020
 
 
The focus of this conference is an extended comprehension of musical notation, which involves a productive dynamic between fixation and transfer, between outcome and initiator of acts. In this approach, musical writing functions as a coordinator between an actual and a symbolic room, in which acts of musical writing can occur. Albeit writing manifests itself on a two-dimensional plane, it opens a multidimensional space through the movement of the hand and eye,  the writing tool, and mental processes. Scholars from any discipline are invited to discuss music notation from a musicological, writing and image theoretical, performance practice, philosophical, media aesthetical, or philological angle  of view. Relevant topics include but are not limited to
 

27. - 29. März 2020

 
BEETHOVEN THE EUROPEAN
 

LUCCA, , Complesso Monumentale di San Micheletto
27-29 March 2020

 Keynote Speakers:
• Barry Cooper (University of Manchester)
• William Kinderman (University of Illinois at Urbana Champaign)
 
Beethoven’s impact is widely recognised as of seemingly universal, timeless significance; 250 years since his birth his music still communicates with and inspires people across the globe. Nevertheless his iconic, enduring oeuvre  stems from a specific European cultural milieu and historical context. To what extent does the tension between the universality and particularity of Beethoven’s music give rise to a richer understanding of his music and its reception  history? Beethoven’s creative inspiration was nurtured in the European context of revolution and political reshaping, at the aesthetic turning-point from Enlightenment to Romanticism, and at the social turning-point from largely private patronage to a more market-orientated environment for composers.
 

3. - 4. April 2020

Call for Papers and Poster Presentations
Paris Lodron University Salzburg, 3 to 4 April 2020
Deadline for submission of abstracts: 15 September 2019

Life-World and Musical Form – Concepts, Models, and Analogies

“It is by no means certain what form in music is, and any attempt to formulate rules would provoke nothing but derision”. Despite Dahlhaus’ habitually pessimistic insight, music scholars and musicians have developed manifold concepts of form that were usually applied to more than one musical work. In doing so, they were influenced by life-world [lebensweltlich] concepts, models and analogies: in the musical rhetorical tradition, Mattheson understood musical form as the sequence of sentences (principal and subordinate clauses). Marx established an architectural model encoding the individual modules with letters. Around the turn of the 20th century Schenker and Kurth implicitly drew on evolutionary theory and theories from the field of thermodynamics for their models of musical form. In the late 20th century, after the scholarly community had come to terms with the hyper-individuality of contemporary and especially avant-garde music, Caplin initiated a new trend in musical-form analysis, which shifted the priority from the composition’s wholeness to its elements. While his approach was functional and taxonomic, Hepokoski and Darcy proposed the established dichotomy between ‘general/normative’ vs. ‘particular/deviant/innovative’ to musical form. Most recently, Greenberg, Diergarten and Neuwirth described form of the classical era as an effect of the type case or toy block principle according to which the composers combined modules more or less freely. In sum, the history of music theory points to the constitutive role that life-world experiences, visualizations and metaphors have played in the development of diverse concepts of musical form.

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18. - 20. Juni 2020

Call for Papers

50+ Years of Creative Music:
Anthony Braxton – Komponist, Multiinstrumentalist, Musiktheoretiker

Internationale Tagung
18. Juni bis 20. Juni 2020

Institut für Historische Musikwissenschaft der Universität Hamburg Neue Rabenstr. 13, 20354 Hamburg

Im Juni 2020 feiert Anthony Braxton seinen 75. Geburtstag. Seit über einem halben Jahrhundert gehört er als Komponist, Multiinstrumentalist, Musiktheoretiker, Pädagoge, Mentor und Visionär zu den Schlüsselfiguren der zeitgenössischen, avantgardistischen Musik. Braxton selbst nennt seine Musik transidiomatisch: "creative music", die gleichermaßen aus dem Jazz, der europäischen Kunstmusik und der Musik unterschiedlicher Weltkulturen Anregungen bezieht. In der ersten internationalen Tagung, die sich seinem umfangreichen Werk widmet, sollen vom 18. bis 20. Juni 2020 an der Universität Hamburg Forschungsergebnisse diskutiert werden, die die kompositorischen Verfahren Braxtons, den Instrumentalisten und seine musikphilosophischen Ansichten beleuchten.

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4. - 6. November 2020

Beethoven and the Piano: Philology, Context and Performance Practice

Conference in Lugano, Conservatorio della Svizzera Italiana

Wednesday 4 to Friday 6 November 2020

Organised by the Bern University of the Arts (HKB) and the Conservatorio della Svizzera Italiana, Lugano

With the scientific support of the Beethoven-Haus, Bonn, and of the Italian Musicological Society Conference website: www.hkb-interpretation.ch/beethoven2020

Keynote speakers

Christine Siegert (Beethoven-Archiv, Bonn)
Barry Cooper (University of Manchester)
Tom Beghin (Orpheus Instituut, Gent)
Clive Brown (professor emeritus, University of Leeds)
Michael Ladenburger (former head of the museum and custodian of the collections, Beethoven-Haus, Bonn)

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