Aktuelles | Tagungen

18. - 22. Juni 2019

Call for Proposals
 
ELEVENTH INTERNATIONAL DOCTORAL WORKSHOP IN ETHNOMUSICOLOGY
 
18th – 22nd June 2019
 
The Center for World Music at the University of Hildesheim and Hanover University of Music, Drama and Media are pleased to announce the eleventh annual workshop for PhD candidates in ethnomusicology. Through paper presentations, discussion and working groups, the workshop offers a  unique environment for 16 doctoral students at the writing stage for their PhD dissertations to engage in international dialogue and exchange, and expand critical debate on recent research within the discipline. The workshop will be directed by Prof. Dr. Philip V. Bohlman (Chicago/Hanover), Dr. Michael Fuhr (Hildesheim), Dr. Cornelia Gruber (Hanover) and Prof. Dr. Raimund Vogels (Hildesheim/Hanover).
 

19. - 20. Juni 2019

INTERNATIONALES SYMPOSIUM

Jacques Offenbach, der Europäer

Kontexte – Diskurse – Analysen
Universität zu Köln
Hochschule für Musik und Tanz Köln
19.–20. Juni 2019

Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft

Als Komponist von mehr als 140 Bühnenwerken unterschiedlichster Genres war Jacques Offenbach (1819-1881) eine Zentralfigur der europäischen Musik- und Theatergeschichte des 19. Jahrhunderts. Geboren 1819 in Köln und gestorben 1880 in Paris, gilt Offenbach gemeinhin als „Erfinder der Operette“. Seine Werke wurden in unzählige Sprachen übersetzt und standen in ganz Europa auf den Spielplänen, nicht wenige davon bis in die Gegenwart hinein. Anlässlich seines 200. Geburtstags wird auf dem Symposium, das am 21. und 22. Juni 2019 an der Opéra-Comique in Paris seine Fortsetzung findet, eine europäische Sichtweise auf das Werk des jüdischen Komponisten entworfen werden. Dabei sollen erstmals in einem internationalen wissenschaftlichen Rahmen die vielfältigen historischen, gesellschaftlichen und künstlerischen Diskurse und Kontexte untersucht werden, mit denen das Musiktheater Offenbachs verbunden ist.

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21. - 22. Juni 2019

Internationales Symposium:

Jacques Offenbach, der Europäer:

Musik und Gesellschaft

Kontexte – Diskurse – Analysen
Universität zu Köln
Hochschule für Musik und Tanz Köln
19. – 20. Juni 2019

Hier können Sie das Programm der Kölner Offenbach-Tagung am 19. / 20. Juni 2019 als PDF herunterladen.

Das Programm der unmittelbar anschließenden Tagung in Paris am 21. / 22. Juni wird in Kürze hier veröffentlicht:

 
 

27. - 29. Juni 2019

Internationale und interdisziplinäre Tagung „Musik und die Künste in der englischen Frühaufklärung“
27.−29. Juni 2019, Universität Hamburg, Institut für Historische Musikwissenschaft

Das Verhältnis der Künste zueinander wurde im 17. und 18. Jahrhundert vielfach diskutiert und in disparater Art und Weise immer wieder neu verhandelt. Gründe dafür liegen nicht zuletzt in einem grundlegenden sozialen Wandel, der zu veränderten Produktions- wie Rezeptionsbedingungen von Kunst führte und in unterschiedlichen Prozessen der Professionalisierung und damit einhergehenden Legitimationsbestrebungen resultierte. England und v. a. seine Metropole London war ein zentraler Standort künstlerischer Professionalisierung, an dem sowohl künstlerische Darstellungsmöglichkeiten ausgelotet wurden als auch der exponentielle Aufschwung der Printmedien genutzt wurde, um die Kunstwahrnehmung in zuvor nicht gekannter Breite zu beeinflussen. Die internationale und interdisziplinäre Tagung möchte aus kultur- und sozialhistorischer Perspektive einerseits Besonderheiten des Standorts England in Bezug auf Kunstauffassung und ‑wahrnehmung herausarbeiten. Andererseits sollen Ausstrahlung auf sowie Austauschprozesse mit Kunstauffassungen des europäischen Festlandes erörtert werden. Dabei liegt der Fokus auf Neuverhandlungen von moralisch-ästhetischen Bedeutungszuschreibungen zu den Künsten im Wechselverhältnis mit der unfasslichsten unter ihnen: der Musik.

Programm und weitere Informationen: http://musicandarts.blogs.uni-hamburg.de/
Anmeldung: bei Dr. Ina Knoth unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

28. - 29. Juni 2019

Competitions in Nineteenth-Century Music Culture
International and interdisciplinary Conference
Universität zu Köln, 28.-29.06.2019
 
Organization: Dr. Carola Bebermeier, Clemens Kreutzfeldt, Christoph Müller-Oberhäuser, Dr. Jonas Traudes
Funded by Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) and RheinEnergie Stiftung
 
Musical competitions like the Eurovision Song Contest, the Grammy Awards or the Pulitzer Prize for Music are not just a focal phenomenon of contemporary musical life. As early as the 19th century, competitions in the musical field were a widespread practice and received increased attention by the public. A glimpse into this time period reveals a heterogeneous landscape of music-related competitions and similar rivalries, which may refer to compositions, performances, instrument-making, libretti, poetry, musicological writing, etc. Although competitions were omnipresent in 19th century musical life, they did not – with a few exceptions like the Prix de Rome – inscribe themselves into cultural memory, and they have likewise scarcely been of a scholarly focus. The conference intends to address the diverse aesthetic discourses, social settings, as well as the actors and their economic, ideological or social motives
involved in music competitions. Its goal is to bring international musicologists, historians and sociologists and their research together and to encourage further studies. In addition to an initial overview on competitions in 19th century music culture, the phaenomenon will be theoretically examined and embedded into the interdisciplinary research discourse on questions concerning competitiveness.
 

4. Juli 2019

17. Arbeitstagung der Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum“ (KEG), 3./4. Juli 2019, FernUniversität in Hagen

AG Gleichstellungspolitik und Gender Studies an Kunsthochschulen und -universitäten mit dem Thema: Gender-Lehre

4. Juli 2019, 10-11.30 Uhr

Programm: https://www.genderkonferenz.eu/downloads/2019/Abstracts_KEG_2019.pdf

Bei der Fortsetzung der AG Gleichstellungspolitik und Gender Studies an Kunsthochschulen und -universitäten im Juli 2019 ist geplant, das Thema der Gender-Lehre (Gender-Studiengänge, Gender-Lehrveranstaltungen etc.) an Kunsthochschulen und -universitäten im deutschsprachigen Raum in den Mittelpunkt zu stellen. Es soll in erster Linie ein Austausch darüber stattfinden, in welcher Weise Gender-Lehre resp. Gender Studies an den jeweiligen Hochschulen verankert sind, d.h. als Pflicht-, Wahlpflichtfächer oder als freie Wahlfächer. Damit sind neben Gleichstellungs- oder Frauenbeauftragten auch Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen der Lehre und Forschung angesprochen.

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5. - 7. Juli 2018

Die »andere« Stimme: Hohe Männerstimmen zwischen Gluck und Rock

Symposium im Rahmen der Internationalen Gluck-Opern-Festspiele Nürnberg

5.–7. Juli 2019

Im Rahmen der Internationalen Gluck-Opern-Festspiele Nürnberg findet vom 5. bis 7. Juli 2019 unter dem Titel Die »andere« Stimme: Hohe Männerstimmen zwischen Gluck und Rock ein internationales Symposion statt, das sich aktuellen Forschungsfragen zur Bedeutung, Verwendung, Ästhetik und Rezeption hoher Männerstimmen widmen soll, vom Musiktheater des 18. Jahrhunderts bis hin zu Pop und Rock.

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5. - 7. Juli 2019

Pressemitteilung | Halle/Bayreuth, 14.05.2019

OPER HALLE UND FORSCHUNGSINSTITUT
FÜR MUSIKTHEATER VERANSTALTEN TAGUNG ÜBER MUSIKTHEATER UND GESELLSCHAFT

Vom 5. bis 7. Juli 2019 laden das Forschungsinstitut für Musiktheater Thurnau der Universität Bayreuth und die Oper Halle zu einer dreitätigen Tagung im Operncafé der Oper Halle mit dem Titel „GEFÜHLE SIND VON HAUS AUS REBELLEN.“ MUSIKTHEATER ALS KATALYSATOR UND REFLEXIONSAGENTUR FÜR GESELLSCHAFTLICHE ENTWICKLUNGSPROZESSE ein. Zugleich ist an diesem Wochenende zum letzten Mal Sebastian Hannaks aufsehenerregende Raumbühne BABYLON zu erleben.

Im Zentrum der Tagung, die sich über das Wochenende von Freitag- bis Sonntagabend erstreckt, steht die Oper selbst – als kostspieligste, aufwendigste und gleichsam ideologisch am meisten überfrachtete Form der darstellenden Künste. Sie hat mit immer schwerwiegenderen Legitimationsproblemen zu kämpfen: zu artifiziell, zu
lebensfern und vor allem zu teuer. Dieser Krisendiskurs ist keineswegs ein rein ästhetischer, sondern ebenfalls überaus politisch. Gleichzeitig scheint sie gerade wegen ihrer inhärenten Künstlichkeit geeignet zu sein, intellektuelle Distanz zu nehmen und gleichzeitig emotionale Agitation zu betreiben. Ist Oper ein „Kraftwerk der Gefühle“ (Alexander Kluge) – oder werden hier gar unter einem Material- und Aktualitätsparadigma Werke geschunden, um Distinktion zu betreiben?

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7. - 10. Juli 2019

Agency and Identity in Music
IMS Intercongressional Symposium
Lucerne, July 7–10, 2019

Rooted in socio-cultural research, the concept of agency is central to the understanding of human beings as individuals who actively shape their identities while acting within determined social and cultural structures. As such, agency emphasizes the temporary nature of identity as unfinished and in  process, and underlines the ability of human beings to make decisions and to form, perform, and delineate identity within contextually given socio-cultural opportunities and constraints. Alfred Gell defined agency in his seminal study Art and Agency (1998) as a point where the possibly infinite  chain of causality is broken and a “beginning” is attributed to a certain entity.

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10. - 12. Juli 2019

Hugo Riemann: Musikforschung zwischen Universalität, Nationalismus und internationaler Ausstrahlung
Internationale Tagung
10.-12. Juli 2019
Zentrum für Musikwissenschaft (ZMw) Leipzig
Universität Leipzig & Hochschule für Musik und Theater Leipzig

Konzeption und Organisation:
Prof. Dr. Stefan Keym (Universität Leipzig)
Prof. Dr. Christoph Hust (HMT)
in Verbindung mit der Fachgruppe Musiktheorie der Gesellschaft für Musikforschung

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hugo Riemann (1849–1919) zählt zu den Begründern der modernen Musikwissenschaft und den einflussreichsten Musiktheoretikern weltweit. Mit seinem in zahlreiche Sprachen übersetzten Musiklexikon und seiner harmonischen Funktionstheorie hat er viele Generationen von Musikern und Musikforschern geprägt.

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11. - 12. Juli 2019

The Musikwissenschaftliches Institut, Hochschule für Musik und Theater München, welcomes proposals for the international symposium
 
Jewish Music in South Germany—History, Exile, Continuance
 
to be held on Thursday and Friday, 11‒12 July 2019
at the
Hochschule für Musik und Theater München
 
The first known settlement of Jews in the south of Germany can be traced back to 906 C.E., documented in the toll regulation of Passau, the city of three rivers which was conveniently situated for those using trade routes to Hungary, southern Russia, and northeastern Germany. But it was not until the end of the 17th century that communities formed that had a lasting presence in the region. In the 18th century flourishing communities grew in Fürth and Ansbach, both associated with important musical practices. In the course of the 19th century Jews began to absorb (or reject) the vast changes and developments that took hold of Central Europe: emancipation and acculturation, the Reform movement, Zionism, and anti-Semitism—all of which had significant influence on musical practices and expressions.
 

11. - 12. Juli 2019

CFP for the 2019 Biennial Conference
7th Conference of the Royal Musical Association Music and Philosophy Study Group Department of Music and Department of Philosophy
Strand Campus, King’s College London
Thursday and Friday, 11–12 July 2019
 
Keynote speakers
 
Prof. Jenefer Robinson (Department of Philosophy, University of Cincinnati)
Prof. Dr. Alexander García Düttmann (Institut für Kunstwissenschaft und Ästhetik, Universität der Künste Berlin)
Prof. Julian Johnson (Department of Music, Royal Holloway, University of London)
 
The RMA Music and Philosophy Study Group warmly invites session and paper proposals for this two-day international conference, to be held in London on 11–12 July 2019. The event will offer an opportunity for those with an interest in music and philosophy to share and discuss work, in the hope of furthering dialogue in this area. Following the success of last year’s format, we will run three types of session:
 
Associates Sessions  will be hosted by organisations with related interests;
 
Themed Sessions will be organised by individual session convenors, who have issued calls for papers on specific topics;
 
Free Sessions will be open to papers on all topics relating to music and philosophy.
 

11. - 12. Juli 2019

 
Music and Philosophy Study Group Conference 2019 #MPSG19
registration details & programme
 
We are delighted to announce that registration for our biennial conference at King's College, London, on 11th–12th July 2019 is now open!
 
Early bird price runs until 1st June.
Normal registration will then run until 5th July.
Student and unwaged rates are available.
 
To see the full programme and to register, please follow this link: http://musicandphilosophy.ac.uk/events/mpsg-2019/
 
We hope that you will join us for what is set to be a wonderful conference. In addition to keynotes by Jenefer Robinson (University of Cincinnati), Alexander García Düttmann (Universität der Künste, Berlin) and Julian Johnson (Royal Holloway, University of London), we have a diverse and exciting range of papers across free, associate and themed sessions, spanning from ‘Is there a Medieval Music and Philosophy?’ and ‘A Musical Matter of Mind’, to ‘Music, Muse, Mimesis: Figures of Deconstruction’.
 

23. - 26. Juli 2019

The third meeting of the IMS Study Group “Mediterranean Music Studies,” chaired by Dinko Fabris, will be held on the afternoon of July 24, 2019, during the 2nd International Conference of the Associació Valenciana de Musicologia (AVAMUS):  

The Mediterranean: Migrant Sounds  

II Conference AVAMUS / XV Jornadas AVAMUS  

Location: University of Valencia, Valencia, Spain  

Date(s): July 23–26, 2019  

See the conference website for further details and the call for papers (deadline: May 15, 2019): https://avamus.org/2019-conference.

IMS members only interested in participating at the study group meeting do not need to pay any fees.

 

2. - 6. September 2019

The IMS Regional Association for the Study of Music of the Balkans (RASMB) and the National University of Music Bucharest are organizing an international musicological conference on the subject “Musical and Cultural Osmoses in the Balkans.”
 
It will take place at the National University of Music Bucharest from September 2 to 6, 2019.
 
The conference website is now online and can be reached at:
 

5. - 6. September 2019

Musik im Körper - Körper in der Musik. Körper an der Schnittstelle von musikalischer Praxis und Diskurs

Tagung: 5./6.9.2019, Musikwissenschaftliches Seminar der Georg-August-Universität Göttingen

(English version below)

Unser Körper bildet die Basis jeglicher musikalischer Handlung, Äußerung und Erfahrung. Musik wirkt in Form von Schallwellen unmittelbar körperlich; ein Instrument wird erst durch das körperlich-aktive Zutun eines Menschen in Schwingung versetzt; ein Notentext wird erst durch die Körperlichkeit seiner Interpretin zu Musik; ein alter Rock’n’Roll-Klassiker, der uns durch das Radio erreicht, zeigt seine unmittelbare Wirkung auf unseren Körper im Mitwippen unserer Beine und Hüften. Trotz dieser unbestreitbaren Präsenz des Körperlichen in musikproduktiven und -rezeptiven Bereichen wurde der Körper gerade von Seiten der Historischen Musikwissenschaft lange mit Missachtung gestraft – ungeachtet der Aufmerksamkeit, die der Körper als Wissensspeicher und -medium in anderen Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften erfuhr. Zwar spielt Körperlichkeit in musikwissenschaftlichen Annäherungen der Bereiche Affect-, Gender- und Performance-Studies, in denen die Präsenz des Körpers offensichtlich ist, sowie in der Popularmusikforschung seit dem performative turn eine immer wichtigere Rolle, doch mündeten diese Annäherungen bisher nicht in einer umfassenderen theoretischen Grundlegung des Musikbegriffs in seiner unhintergehbaren Körperlichkeit. Die Musikwissenschaft bezieht sich vielfach auf einem autonomieästhetischen Musikbegriff, der wesentlich durch eine „Marginalisierung des Körpers durch die Autonomie des Geistes“ (Traudes 2012) bestimmt ist: Nicht nur der performative Körper gilt hier als transparentes Medium, das lediglich dazu dient, die Geist-geleiteten Intentionen des Komponisten zu transportieren, sondern auch die Hörerschaft soll sich die erklingende Musik idealerweise nicht durch körperliche Reaktionen, sondern durch geistige Reflexionen erschließen – die eigentliche Musik steckt im vom Meister notierten Kunstwerk, das an eine bestimmte ideologisierte Lektüre geknüpft ist. Die Bedeutung dieser Ausklammerung des Körpers für das Denken über Musik gilt es sichtbar zu machen und zu überwinden. Ebenso müssen Konsequenzen, die der Einbezug des Körpers hat oder haben kann, herausgearbeitet, aufgezeigt und diskutiert werden.

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9. - 12. September 2019

[DATE CHANGED]

Magnified and Sanctified: The Music of Jewish Prayer II
The 2nd International Conference on Jewish Liturgical Music
Hannover University of Music, Drama and Media, Germany

Monday 9 to Thursday 12 September 2019

Following the success of the first international conference devoted to the music of Jewish prayer, at the University of Leeds in 2015, papers are invited for the sequel, ‘Magnified and Sanctified II’ to be held at the University of Hannover from Monday 16 to Thursday 19 September 2019.

The conference is presented jointly by the European Centre for Jewish Music, Hannover University of Music, Drama and Media and the Academic Wing of the European Cantors Association. It is supported by the UCLA Lowell Milken Fund for American Jewish Music at the Herb Alpert School of Music, the University of Leeds and the Jewish Music Institute SOAS, University of London.

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10. - 12. September 2019

CALL FOR PAPERS

SysMus 2019 in Berlin, Germany

We are very pleased to host the International Conference of Students of Systematic Musicology (Sys-Mus) at the Department of Media Psychology of the University of Popular Arts (hdpk) from 10-12th September in Berlin, Germany.

The SysMus is a series of international conferences organized by students for students of systematic musicology. This kind of conference offers the opportunity for students to gain first experience in presenting and discussing their own research projects together with international students  and researcher of the field of systematic musicology.

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25. - 27. September 2019

Call for Papers

»Wo wir hinschauen Ideenausschlachter«.
Die internationale und intermediale Thomas Bernhard-Rezeption

2019 wird sich der Tod von Thomas Bernhard zum dreißigsten Mal jähren. Dieses Gedenkjahr soll den Anlass bieten, die künstlerische Nachwirkung von Bernhards Leben und Werk umfassend zu untersuchen. Diese ist bereits zu Bernhards Lebzeiten, erst recht aber in den drei Jahrzehnten seit  seinem Tod, zu einem leichermaßen internationalen wie intermedialen Phänomen geworden. In seinem Roman Korrektur (1975) lässt Bernhard die Figur Roithammer klagen: »unsere Idee wird aufgegriffen und schamlos ausgenützt, das beobachten wir immer wieder, wie eine Idee aufgegriffen und schamlos ausgenützt wird dann von Hunderten von Nachmachern«1. Bezogen auf die Rezeption des österreichischen Autors scheint diese Tirade nicht einmal eine Bernhard-typische Übertreibung darzustellen, wenngleich sie das produktive Moment der vielfältigen Rezeptionsphänomene  unterschlägt. Diverse deutschsprachige Autoren wie Rainald Goetz, Norbert Gstrein, Elfriede Jelinek, Gert Jonke, Werner Kofler, W.G. Sebald, Birgit Vanderbeke oder Moritz von Uslar standen bereits – so der Titel eines Aufsatzes von Uwe Betz – mit mal mehr, mal weniger eindeutiger Beweislage  ›unter Bernhard-Verdacht‹.2 Die internationale Dimension der Bernhard-Rezeption belegen Texte von Horacio Castellanos Moya, Matias Enard, John Fosse, William Gaddis, Gabriel Josipovici, Imre Kertész, Barbara Markovic, Yasmina Reza oder Gemma Salem.3 Die Geschichte der intermedialen Bernhard-Rezeption setzt bereits mit den Vertonungen des späteren Klägers im Holzfällen-Skandal, Gerhard Lampersberg, ein und setzt sich mit Kompositionen und Improvisationen von beispielsweise Lukas Haselböck oder dem Upper Austrian Jazz Orchestra fort, während im Bereich der Comic- Adaptionen vor allem Nicolas Mahlers Graphic Novels zu nennen sind. Kurz: Der ›Kontinent Bernhard‹, den ein 1995 von Wolfram Bayer herausgegebener Sammelband vermessen hatte,4 ist in den letzten Jahrzehnten zu einem Bernhard-Universum expandiert, dessen genauere Kartierung noch weitgehend ein Forschungsdesiderat darstellt.

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13. - 14. September 2019

[English version below]

19. Symposium der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft
"Die Schostakowitsch-Rezeption im 21. Jahrhundert"
13. und 14. September 2019
an der HMKW Hochschule
für Medien, Kommunikation und Wirtschaft Berlin

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Musikfreundinnen und –freunde, liebe Studierende der Musik oder Musikwissenschaften,

die Deutsche Schostakowitsch-Gesellschaft (DeSchoG) veranstaltet seit vielen Jahren sehr erfolgreich eine  Symposiumsreihe, die dem Namensgeber unserer Gesellschaft gewidmet ist.

Das 19. Symposium wird am 13. und 14. September 2019 (Fr./Sa.) an der Berliner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) stattfinden. Hiermit  möchten wir Sie herzlich einladen, sich mit einem aktiven Beitrag an diesem Symposium zu beteiligen.

Die DeSchoG stellt jedes Symposium unter das Dach eines speziellen Themas. Dies soll nicht als Einengung, sondern als Einladung verstanden werden, aktuelle Forschungsergebnisse oder Reflexionen zur Musik in Bezug zu diesem Thema zu setzen.

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17. - 20. September 2019

IAML Deutschland-Jahrestagung 17.-20.09.2019 in Augsburg
 
Die Jahrestagung der IAML Ländergruppe Deutschland wird 2019 vom 17. bis 20. September in Augsburg stattfinden. Sie wird ausgerichtet vom Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg und der Stadtbücherei Augsburg.
Augsburg ist die Geburtsstadt Leopold Mozarts (1719  ̶ 1787) und feiert in diesem Jahr dessen 300. Geburtstag.
 
Etwa 200 Bibliothekarinnen und Bibliothekare aus Öffentlichen Musikbibliotheken, Musik­hochschulbibliotheken, Rundfunk- und Orchesterbibliotheken und Musikabteilungen wissenschaftlicher Bibliotheken sowie alle den Themen Interessierte sind eingeladen zum Austausch über neue fachliche Standards, neu erforschte Musikquellen und aktuelle Entwicklungen des Musikmedien- und Musikinformationsmanagements, zur Fortbildung in musikalischen  Urheberrechtsfragen und zur Diskussion über neue Herausforderungen in musikbibliothekarischen Arbeitsfeldern. Das aktuelle Tagungsprogramm ist auf der Website der IAML Ländergruppe Deutschland abrufbar.
 

20. - 22. September 2019

Symposium zu Beethovens „Hammerklaviersonate“ op. 106

1819 erschien Beethovens „Hammerklaviersonate“ op. 106 im Druck. Aus Anlass dieses Jubiläums findet in Siegburg vom 20. bis 22. September 2019 das Symposium „200 Jahre Hammerklaviersonate“ statt, veranstaltet von der Musikwerkstatt Siegburg in Kooperation unter anderem mit dem Beethovenfest Bonn. Neben Werkentstehung und -überlieferung, musikhistorischer Stellung und Rezeptionsgeschichte werden Fragestellungen zu Tempoentschlüsselung, Metronomisierung, Pedalgebrauch, Instrumentarium der Beethovenzeit und Quellen zur Aufführungspraxis beleuchtet. Es referieren Prof. Dr. Christine Siegert, Dr. Beate Angelika Kraus, Prof. Dr. Matthias Henke, Dr. Ingrid Bodsch, Dr. Jochen Reutter, Prof. Heribert Koch, Edwin Beunk, Cord Garben, Prof. Stefan Gottfried, Prof. Sheila Arnold, Prof. Johann Sonnleitner und Dr. Christian Ubber. Ein praktischer Workshop sowie zwei Konzerte mit op. 106 am modernen Flügel (Tomoki Kitamura) und am Hammerflügel (Ronald Brautigam) runden die dreitägige Veranstaltung ab. Informationen zu Ablauf und Teilnahme im Internet unter beethoven.siegburg.de, Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

17. - 19. Oktober 2019

Internationales Arnold Schönberg Symposium
am Arnold Schönberg Center in Wien
17. bis 19. Oktober 2019

Call for Papers

Das Arnold Schönberg Center in Wien veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg und die Wiener Schule am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien von 17. bis 19. Oktober 2019 ein  internationales Symposium.

Themenschwerpunkt des Symposiums ist das Skizzieren in der Wiener Schule. Im Zentrum stehen Kompositionsskizzen von Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton Webern aus der Übergangszeit um 1908/09 sowie der Frühphase der Komposition mit zwölf nur aufeinander bezogenen Tönen in den Jahren 1921 bis 1924.

Für die Sektion »Freie Referate« sind Einreichungen zum Themenschwerpunkt in Eingrenzung auf Kompositionsskizzen von Arnold Schönberg sowie zu Fragen aktueller Schönberg-Forschung willkommen.

Das Symposium bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, Ergebnisse ihrer Forschungen in einem Vortrag von 20 Minuten zu präsentieren. Symposiums-Sprachen sind Deutsch und Englisch. Eine Publikation ausgewählter Beiträge sowie freier Einreichungen ist für das Journal of the Arnold Schönberg Center 17/2020 vorgesehen.

Referatseinreichungen mit Abstract (ca. 300 Wörter) und Kurzbiographie werden bis 2. Februar 2019 erbeten an:
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Arnold Schönberg Center, Schwarzenbergplatz 6, A-1030 Wien
Über die Annahme der Beiträge wird Anfang März 2019 informiert.

 

7. - 9. November 2019

Call for Paper: Jugend, Musik und Film (7. November – 9. November 2019, Hamburg)
in Kooperation mit dem 13. Unerhört-Musikfilmfestival in Hamburg

Musik hat für Jugendliche und ihre Vergemeinschaftungsformen sowohl historisch als auch gegenwärtig einen hohen Stellenwert, der sich vom individuellen und gemein-schaftlichen Musikhören/-ansehen über kollektive musikkulturelle Identifikationspro-zesse in Jugendszenen bis hin zum Selbstmusizieren erstreckt. Musik spielt im Pro-zess des Aufwachsens, der Selbstfindung aber auch des retrospektiven (auto-)biogra-fischen Erinnerns und Selbstvergewisserns eine wichtige Rolle. Es kann daher nicht verwundern, dass Musik sowohl in Filmen über populäre Musikkulturen und -szenen als auch in Jugend- und Coming-of-Age-Filmen genuin thematisch wird.
Wer sich aktuell mit der Frage nach den Spannungsfeldern zwischen Musik, Pop und Jugend auseinandersetzt, wird feststellen, dass vor allem in Musik(spiel)filmen, Musik-dokumentationen und auch Musikvideos Jugend als soziale Gruppe, als kultureller Le-bensstil und als Ort der Erinnerung eine herausragende Position innehat. Insbeson-dere das Bewegtbild hat in den vergangenen Jahren, aber auch aktuell einen entschei-denden Einfluss auf Fragen jugendlicher Identifikation und Lebenswelt genommen. Beispielsweise hat das Musikvideo als medienhistorisches Phänomen einige Genera-tionen sozialisiert und gerade in den letzten fünf Jahren durch Streamingdienste wie Vimeo oder YouTube nochmal eine entscheidende Renaissance erfahren. Der Handy-Konzertfilm stellt ein neueres Phänomen dar. Auf Netflix und Amazon Prime werden unzählige retrospektive Musikdokumentationen von Lady Gaga über Avicii bis hin zu dem mexikanischen Folk-Musiker Sixto Rodriguez gezeigt. Auch in Serien oder im klassischen Spielfilmbereich sind Musik und ihre (historischen wie gegenwärtigen) Kul-turen aus dem Pop- und Rockbereich ein äußerst beliebter Gegenstand der Narration.

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28. - 30. November 2019

Call for papers

Grief and the Arts in the West from the Middle Ages to the 21st Century: An Interdisciplinary Conference

Leuven (Belgium), November 28–30, 2019

From the design of tombs and depictions of the Madonna grieving for her Son to the composition of Requiems and memorialization in grief memoirs and elegies: death and grief have often elicited the response of creativity. These expressions have, in turn, become important topics for investigation in the humanities. Nonetheless, this research often remains within the confines of single disciplines. The present conference aims to create a conversation between disciplines by bringing together research on expressions of grief from different epochs and in different art forms, media, and genres in the West.

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11. - 13. Dezember 2019

Call for Papers

[English and Italian Version below]

Musik, Performanz, Architektur.

Sakralräume als Klangräume zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit

Internationale und interdisziplinäre Tagung

Deutsches Historisches Institut Rom / Biblioteca Apostolica Vaticana, Vatikanstadt

11.–13. Dezember 2019

Konzeption und Organisation: Klaus Pietschmann und Tobias Weißmann (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) / Deutsches Historisches Institut Rom, Musikgeschichtliche Abteilung

Wissenschaftliches Komitee: Sabine Ehrmann-Herfort, Markus Engelhardt, Teresa Gialdroni, Klaus Pietschmann und Tobias Weißmann

Mit den kompositorischen Entwicklungen zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit ging ein vielfältiger Wandel der Erfordernisse an die musikalische Aufführungspraxis einher, die mit dem Ritus und der Messfrömmigkeit in enger Wechselwirkung stand und die Kirchenarchitektur ebenso wie das Liturgie- und Musikerleben nachhaltig beeinflusste. Markantesten Niederschlag erfuhr diese Entwicklung in der Einrichtung von Sängerkanzeln und Orgelemporen, die die Wirkungsorte oft hochkarätiger Musikerequipes und Organisten bildeten und damit als Bühnen musikalischer Exzellenz fungierten. Die dauerhafte Sichtbarmachung der Musik als Teil des Gottesdienstes avancierte zu einem Kernbereich der Sakralarchitektur, während sich das identifikationsstiftende Potential dieser Orte in zahlreichen Graffiti niederschlug, etwa in der Sängerkanzel der Cappella Sistina. Die von Luca della Robbia und Donatello für den Florentiner Dom geschaffenen cantorie oder Jacopo Sansovinos pergoli im venezianischen Markusdom sind prominente Beispiele für den hohen künstlerischen Wert, der den Sängerkanzeln bereits in der Renaissance beigemessen wurde. Die mehrchörige Musikpraxis, die ausgehend vom Italien des Cinquecento ein im 17. und 18. Jahrhundert europaweites Phänomen darstellt, erforderte die Modifikation altehrwürdiger Sakralräume und die Integration von Musikerräumen in Kirchenneubauten. Das polychorale Experimentieren und insbesondere die großen Festmusiken verlangten zusätzlich die Errichtung ephemerer Musikertribünen, mit denen der Kirchenraum in seinem akustischen und musikalischen Potential ausgeschöpft werden sollte. Seit dem Editto sopra le musiche Alexanders VII. (1665) richteten sich die Päpste vermehrt gegen die architektonische Inszenierung der Musiker, die mit ihrer sicht- und hörbaren Performanz nicht wenige Gläubige vom liturgischen Geschehen ablenkten.

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22. - 23. November 2019

Call for papers

Kongress „Analyse und Interpretation“

Tagung des Instituts für Komposition, Musiktheorie und Hörerziehung der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart

Tagungstermin: 22. November 2019, 14:30 - 23. November 2019, 18:00 Uhr.

Tagungsort: Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Urbanstr. 25, 70182 Stuttgart

Vorschläge für Beiträge (Vortrag, Lecture-Recital, etc. bis zu einer Länge von 30-35 Minuten) mit einem kurzen abstract erbeten bis 1. März 2019. Die Beiträge können in deutscher oder englischer Sprache erfolgen.

Zum Thema:

Der Umgang der Fächer Musiktheorie, Musikwissenschaft, sowie aller Formen der Musikvermittlung mit Analyse kann je nach Kontext und Zielsetzung sehr unterschiedlich ausfallen. Vor allem vor dem Hintergrund des „performative turn“ und der Entwicklung der empirischen Interpretationsforschung gewinnt die immer neu zu justierende Verbindung von Praxis und Theorie aktuelle Bedeutung. Die Verbindung von Analyse und Interpretation und deren Vermittlung bildet das zentrale Thema des Kongresses. Welchen Profit kann ein darstellender Musiker aus einer analytischen Betrachtung für seine Arbeit gewinnen? Welche Beispiele lassen sich dafür heranziehen, wie lassen sie sich im Unterricht vermitteln?

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27. - 29. März 2020

 
BEETHOVEN THE EUROPEAN
 

LUCCA, , Complesso Monumentale di San Micheletto
27-29 March 2020

 Keynote Speakers:
• Barry Cooper (University of Manchester)
• William Kinderman (University of Illinois at Urbana Champaign)
 
Beethoven’s impact is widely recognised as of seemingly universal, timeless significance; 250 years since his birth his music still communicates with and inspires people across the globe. Nevertheless his iconic, enduring oeuvre  stems from a specific European cultural milieu and historical context. To what extent does the tension between the universality and particularity of Beethoven’s music give rise to a richer understanding of his music and its reception  history? Beethoven’s creative inspiration was nurtured in the European context of revolution and political reshaping, at the aesthetic turning-point from Enlightenment to Romanticism, and at the social turning-point from largely private patronage to a more market-orientated environment for composers.
 
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