Aktuelles | Call for papers

Deadline: 30. November 2018

[English version below]

Akademie für Mozart-Forschung
der
Stiftung Mozarteum Salzburg

Internationale Mozart-Tagung
Salzburg,
4.–6. April 2019

Die Akademie für Mozart-Forschung der Stiftung Mozarteum Salzburg veranstaltet vom 4.–6. April 2019 in Salzburg eine internationale Tagung zum Thema

LEOPOLD MOZART UND DIE LEBENSWELT DER AUFKLÄRUNG
GESELLSCHAFT – BILDUNG – KULTUR.

Die Tagung soll darüber hinaus auch offen sein für alle Fragen der aktuellen Mozart-Forschung. Es ist vorgesehen, die Beiträge im Mozart-Jahrbuch zu veröffentlichen.

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Deadline: 12. Dezember 2018

VERNETZTES SAMMELN
Klostermusikarchive im Kontext


Tagung des FTI-Projektes Kloster_Musik_Sammlungen


Tagungstermin: 10.–12. April 2019
Tagungsort: Donau-Universität Krems, Dr.-Karl-Dorrek-Str. 30, 3500 Krems an der Donau,
Österreich
Einreichung des Abstracts bis 12. Dezember 2018 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Benachrichtigung über Annahme des Themas bis 15. Jänner 2019

Die Musikbestände der Kirchen und Klöster leisten einen bedeutenden Beitrag zur Musiküberlieferung in Mitteleuropa. Über Jahrhunderte auf vergleichsweise stabilen Strukturen beruhend, haben sie in Kombination von Tradition und Innovation sukzessive ihre Bestände und Sammlungen – und  nicht nur im Bereich der Musik – aufgebaut, wobei musikalische Tradition und das Reagieren auf Notwendigkeiten des musikpraktischen Alltags leitend waren.
Bislang wurden diese Bestände meist getrennt nach Institutionen, oft auch nach Ordensgemeinschaften, bearbeitet, wobei der Notenbestand Ausgangs- und oft auch Endpunkt der Überlegungen war, d. h. die klassische Katalogisierung im Vordergrund stand. Bestandaufbau, Ankaufs- und  Erwerbspolitik sowie die Geschichte der Bestände und der Bestandspflege wurden meist nur am Rande behandelt.
Das FTI-Projekt Kloster_Musik_Sammlungen (Donau-Universität Krems) geht hingegen von den historischen und bis heute nachwirkenden Vernetzungen zwischen Klöstern aus. Diese Idee eines „Netzwerk-Mappings“ gilt es auf mehreren Ebenen transparent zu machen, wobei aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der Digital Humanities bei der Visualisierung und Strukturierung großer Datenmengen diesen Ansatz unterstützen. Dies bedarf neuer methodischer Zugänge, die in dem Projekt Kloster_Musik_Sammlungen am Beispiel von
ausgewählten Beständen der Stifte Göttweig, Klosterneuburg und Melk entwickelt werden.
Daraus entstanden weiterführende Fragestellungen, die auf der geplanten Tagung in breiterem Rahmen diskutiert werden sollen. Im Vordergrund sollen die Kontextualisierung der Musikbestände, v.a. auch über Disziplinengrenzen hinweg, sowie Hypothesenbildungen stehen, auf Basis derer in Zukunft weiter gearbeitet werden kann.

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Deadline: 15. Dezember 2018

Call for Proposals
 
ELEVENTH INTERNATIONAL DOCTORAL WORKSHOP IN ETHNOMUSICOLOGY
 
18th – 22nd June 2019
 
The Center for World Music at the University of Hildesheim and Hanover University of Music, Drama and Media are pleased to announce the eleventh annual workshop for PhD candidates in ethnomusicology. Through paper presentations, discussion and working groups, the workshop offers a  unique environment for 16 doctoral students at the writing stage for their PhD dissertations to engage in international dialogue and exchange, and expand critical debate on recent research within the discipline. The workshop will be directed by Prof. Dr. Philip V. Bohlman (Chicago/Hanover), Dr. Michael Fuhr (Hildesheim), Dr. Cornelia Gruber (Hanover) and Prof. Dr. Raimund Vogels (Hildesheim/Hanover).
 

Deadline: 28. Dezember 2018

[English version below]

‚Seine ganze Musikdeutung geht ja vom Klang aus‘1.
Musikalische Interpretation bei Herbert von Karajan
Internationale, interdisziplinäre Fachtagung an der Kunstuniversität Graz (29. April – 1. Mai 2019)

Herbert von Karajan (1908–1989) gilt heute nicht nur als einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts, sondern auch als einer der meistdiskutierten. Während sich Biographen bis in die jüngste Zeit2 vor allem an seinen Aktivitäten im NS-Staat abarbeiten, fokussieren die musikalischen Debatten des Öfteren die ihm eigene, oft als „perfektionistisch“, „glatt“ und „emotionslos“ bezeichnete Klangästhetik. Durch ihre Loslösung vom „Anschein des im Hier und Jetzt sich einzigartig Ereignenden“3 kommt sie dabei in idealer Weise der Fixierung auf Tonträgern entgegen, deren technische Entwicklung Karajan zeitlebens aufmerksam verfolgt und selbst aktiv vorangetrieben hat. Mehr als alle Dirigenten vor ihm entwickelte und schärfte Karajan mit seinen über 2.000 Ton- und Filmaufnahmen das Bewusstsein dafür, welches Potential diese Medien für die Distribution und Vermarktung klassischer Musik sowie der eigenen Imagebildung besitzen. Der heutigen Forschung steht mit diesen Aufnahmen ein kaum unüberblickbarer Fundus an Zeugnissen für Karajans Darstellungs- und Selbstbestimmungswillen im Dienste seines Schaffens zur Verfügung, für das der durch Hermann Gottschewski geprägte Begriff der „Schallplattenkunst“4 zutreffender ist als im Falle der meisten anderen Dirigenten und Dirigentinnen.

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Deadline: 31. Dezember 2018

[English version below]

19. Symposium der Deutschen Schostakowitsch Gesellschaft
"Die Schostakowitsch-Rezeption im 21. Jahrhundert"
13. und 14. September 2019
an der HMKW Hochschule
für Medien, Kommunikation und Wirtschaft Berlin

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Musikfreundinnen und –freunde, liebe Studierende der Musik oder Musikwissenschaften,

die Deutsche Schostakowitsch-Gesellschaft (DeSchoG) veranstaltet seit vielen Jahren sehr erfolgreich eine  Symposiumsreihe, die dem Namensgeber unserer Gesellschaft gewidmet ist.

Das 19. Symposium wird am 13. und 14. September 2019 (Fr./Sa.) an der Berliner Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) stattfinden. Hiermit  möchten wir Sie herzlich einladen, sich mit einem aktiven Beitrag an diesem Symposium zu beteiligen.

Die DeSchoG stellt jedes Symposium unter das Dach eines speziellen Themas. Dies soll nicht als Einengung, sondern als Einladung verstanden werden, aktuelle Forschungsergebnisse oder Reflexionen zur Musik in Bezug zu diesem Thema zu setzen.

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Deadline: 7. Januar 2019

Call for Papers

»Wo wir hinschauen Ideenausschlachter«.
Die internationale und intermediale Thomas Bernhard-Rezeption

2019 wird sich der Tod von Thomas Bernhard zum dreißigsten Mal jähren. Dieses Gedenkjahr soll den Anlass bieten, die künstlerische Nachwirkung von Bernhards Leben und Werk umfassend zu untersuchen. Diese ist bereits zu Bernhards Lebzeiten, erst recht aber in den drei Jahrzehnten seit  seinem Tod, zu einem leichermaßen internationalen wie intermedialen Phänomen geworden. In seinem Roman Korrektur (1975) lässt Bernhard die Figur Roithammer klagen: »unsere Idee wird aufgegriffen und schamlos ausgenützt, das beobachten wir immer wieder, wie eine Idee aufgegriffen und schamlos ausgenützt wird dann von Hunderten von Nachmachern«1. Bezogen auf die Rezeption des österreichischen Autors scheint diese Tirade nicht einmal eine Bernhard-typische Übertreibung darzustellen, wenngleich sie das produktive Moment der vielfältigen Rezeptionsphänomene  unterschlägt. Diverse deutschsprachige Autoren wie Rainald Goetz, Norbert Gstrein, Elfriede Jelinek, Gert Jonke, Werner Kofler, W.G. Sebald, Birgit Vanderbeke oder Moritz von Uslar standen bereits – so der Titel eines Aufsatzes von Uwe Betz – mit mal mehr, mal weniger eindeutiger Beweislage  ›unter Bernhard-Verdacht‹.2 Die internationale Dimension der Bernhard-Rezeption belegen Texte von Horacio Castellanos Moya, Matias Enard, John Fosse, William Gaddis, Gabriel Josipovici, Imre Kertész, Barbara Markovic, Yasmina Reza oder Gemma Salem.3 Die Geschichte der intermedialen Bernhard-Rezeption setzt bereits mit den Vertonungen des späteren Klägers im Holzfällen-Skandal, Gerhard Lampersberg, ein und setzt sich mit Kompositionen und Improvisationen von beispielsweise Lukas Haselböck oder dem Upper Austrian Jazz Orchestra fort, während im Bereich der Comic- Adaptionen vor allem Nicolas Mahlers Graphic Novels zu nennen sind. Kurz: Der ›Kontinent Bernhard‹, den ein 1995 von Wolfram Bayer herausgegebener Sammelband vermessen hatte,4 ist in den letzten Jahrzehnten zu einem Bernhard-Universum expandiert, dessen genauere Kartierung noch weitgehend ein Forschungsdesiderat darstellt.

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Deadline: 15. Januar 2019

Call for papers

Grief and the Arts in the West from the Middle Ages to the 21st Century: An Interdisciplinary Conference

Leuven (Belgium), November 28–30, 2019

From the design of tombs and depictions of the Madonna grieving for her Son to the composition of Requiems and memorialization in grief memoirs and elegies: death and grief have often elicited the response of creativity. These expressions have, in turn, become important topics for investigation in the humanities. Nonetheless, this research often remains within the confines of single disciplines. The present conference aims to create a conversation between disciplines by bringing together research on expressions of grief from different epochs and in different art forms, media, and genres in the West.

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Deadline: 1. Februar 2019

The Musikwissenschaftliches Institut, Hochschule für Musik und Theater München, welcomes proposals for the international symposium
 
Jewish Music in South Germany—History, Exile, Continuance
 
to be held on Thursday and Friday, 11‒12 July 2019
at the
Hochschule für Musik und Theater München
 
The first known settlement of Jews in the south of Germany can be traced back to 906 C.E., documented in the toll regulation of Passau, the city of three rivers which was conveniently situated for those using trade routes to Hungary, southern Russia, and northeastern Germany. But it was not until the end of the 17th century that communities formed that had a lasting presence in the region. In the 18th century flourishing communities grew in Fürth and Ansbach, both associated with important musical practices. In the course of the 19th century Jews began to absorb (or reject) the vast changes and developments that took hold of Central Europe: emancipation and acculturation, the Reform movement, Zionism, and anti-Semitism—all of which had significant influence on musical practices and expressions.
 

Deadline: 3. Februar 2019

Singing Speech and Speaking Melodies: Musical Theatre (1650-1918)
 
Oviedo, Edificio Histórico de la Universidad
09 – 11 May 2019
 
organized by
Centro Studi Opera Omnia Luigi Boccherini (Lucca)
Research Group ERASMUSH, University of Oviedo (Oviedo, Spain)
 
This conference aims to deal with the complex world of the variety of stage works such as vaudeville, singspiel, zarzuela, operetta, opéra-comique, intermezzo, tonadilla or ballad opera, that were born around the establishment of Opera as a musical genre in different European Countries. Most of them with a long life, flourished during the 19th and the beginning of 20th century , becoming then a mass phenomenon that gathered a large audience. Despite the many differences, all of these forms of musical theatre share an alternation of sung parts and spoken dialogue , and some of them  dance too. During their evolution and dissemination around the world, many of these genres of musical theater have maintained their denomination but changed their forms and literary-musical references, sometimes enriched with foreign contributions and inbreading between closely related genres. This development has created some epistemological problems about what zarzuela, operetta or opéra-comique means in the different periods of its life.

Deadline: 10. Februar 2019

Magnified and Sanctified: The Music of Jewish Prayer II
The 2nd International Conference on Jewish Liturgical Music
Hannover University of Music, Drama and Media, Germany

Monday 16 to Thursday 19 September 2019

Following the success of the first international conference devoted to the music of Jewish prayer, at the University of Leeds in 2015, papers are invited for the sequel, ‘Magnified and Sanctified II’ to be held at the University of Hannover from Monday 16 to Thursday 19 September 2019.

The conference is presented jointly by the European Centre for Jewish Music, Hannover University of Music, Drama and Media and the Academic Wing of the European Cantors Association. It is supported by the UCLA Lowell Milken Fund for American Jewish Music at the Herb Alpert School of Music, the University of Leeds and the Jewish Music Institute SOAS, University of London.

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Deadline: 15. Februar 2019

Agency and Identity in Music
IMS Intercongressional Symposium
Lucerne, July 7–10, 2019

Rooted in socio-cultural research, the concept of agency is central to the understanding of human beings as individuals who actively shape their identities while acting within determined social and cultural structures. As such, agency emphasizes the temporary nature of identity as unfinished and in  process, and underlines the ability of human beings to make decisions and to form, perform, and delineate identity within contextually given socio-cultural opportunities and constraints. Alfred Gell defined agency in his seminal study Art and Agency (1998) as a point where the possibly infinite  chain of causality is broken and a “beginning” is attributed to a certain entity.

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Deadline: 7. April 2019

Performing Arts and Technical Issues in the 19th Century
 
Lucca, Complesso Momumentale di San Micheletto
18-20 October 2019
 
organized by
Centro Studi Opera Omnia Luigi Boccherini (Lucca)
Palazzetto Bru Zane - Centre de musique romantique française (Venice)
 
It is only in recent years that musicology has seriously begun to focus on opera staging, representing as it does a crucial element in our understanding of theatrical production. The visual component is integral to the compositional process of opera; it is already present in the stage directions  contained in scene booklets and scores, before finding its ultimate form in the most comprehensive examples of stage-booklets. Cross-comparison of these books with the score, sets, costumes and press reports, often accompanied by illustrations and photographs of the scenery, can now generate an understanding of the ‘three-dimensionality’ of a particular opera.
 

Deadline: 5. Mai 2019

Music in the Disruptive Era: The Digital, the Internet and Beyond
 
Lucca, Complesso Momumentale di San Micheletto
14-16 December 2019
organized by
Centro Studi Opera Omnia Luigi Boccherini (Lucca)
 
Keynotes Speakers:
 
  • Georgina Born (University of Oxford)
  • Christine Hine (University of Surrey)
The conference aims to investigate the role of the Web and how all the tools related to it have changed the way we learn, approach ourselves and experience music. What are the new forms of music production and consumption through the web? And how has the way we learn music changed?  Are new genres and creative processes born? How has the Web influenced the music market? And what are the new types of jobs in music making? Can Music professionalism survive the digital wilderness? Finally, the conference intends to investigate the development of increasingly effective tools useful for musicological research, such as, for instance, the dissemination of historical sources and updated archives, as well as online scientific literature and databases.
 
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