Aktuelles | Tagungen & Kongresse

Hier finden Sie aktuelle musikwissenschaftliche Call for papers, Ankündigungen für Tagungen und Kongressen sowie die Tagungsberichte vergangener Veranstaltungen:

 

Die Tagungsankündigungen können Sie auch direkt unter dem Link: http://tagungen.musikforschung.de abrufen.


Die drei neuesten Tagungsankündigungen:

 

26. - 27. März 2019

Scholarship Announcement: Joint Conference "Persecution – Collaboration – Resistance. Music in the Reichskommissariat Norwegen (1940-45)"
 
Münster, 26-27 March 2019
 
The German-Norwegian Research Project "Nordic Music Politics"(funded by the Deutsche Forschungsgemeinschaft) will host the second part in a series of conferences, this time dealing with Norway’s musical life during the German occupation (1940-45). For more information about the project see www.nordicmusicpolitics.net. The conference will take place 26-27 March 2019 at the Department of Musicology, University of Münster. The main conference language will be English.
The organizing committee offers two scholarships (travel costs, accommodation, publication of the results in the conference proceedings) and encourages young scholars to submit a short proposal.
The topics should be based on new archival findings, unknown cases, or profound reassessments of known cases.
Such topics could be: political structures, artistic agencies, civil resistance, censorship, propaganda, reception of classical composers / repertoires, popular music and jazz, folk music, church concerts.
 
Please submit your proposal (PDF) until 1 December 2018 to
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8. - 10. November 2018

Beethoven und Rossini in ihrer Epoche.
Kontexte – Komposition – Aufführung – Rezeption
Internationale Tagung, 8.–10. November 2018
Hochschule für Musik und Tanz Köln, Beethoven-Haus Bonn
 
Das internationale Symposium Beethoven und Rossini in ihrer Epoche setzt sich zum Ziel, die historischen, gesellschaftlichen und künstlerischen Kontexte zu untersuchen, in die beide Komponisten zu ihren Lebzeiten eingebunden waren und die  ihre Musik wesentlich prägten. Dabei sollen die spezifischen Kompositions-, Aufführungs- und Rezeptionsweisen ihrer Werke an den gemeinsamen Wirkungsorten hinterfragt und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die Tagung findet anlässlich des 150. Todestages von Gioachino Rossini (1792-1868) statt.
 
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26. - 27. Oktober 2018

Louis Spohr Symposium Braunschweig 2018

»Louis Spohr – Werk und Wirkung«

Die Rezeption der Streicherkammermusik im zeitgeschichtlichen Kontext

Die Kammermusik des aus Braunschweig stammenden Komponisten, Dirigenten, Musikers und Musikpädagogen Louis Spohr (1784-1859) ist bis heute in weiten Kreisen praktisch unbekannt. Abgesehen vom Nonett op. 31, das der unkonventionellen Besetzung (Bläserquintett + Streichquartett) wegen zum Synonym für Spohrs etwa 75 Kammermusikwerke umfassendes Kammermusikoeuvre und dadurch zum meistgespielten Spohrwerk geworden ist, liegt Spohrs   Streicherkammermusik fernab des alltäglichen Konzertbetriebs. Schumann, der bereits 1838 Spohrs im klassizistischen Duktus gesetzte Kammermusik mit den Attributen „beschaulich“ und „didaktisch“ belegte, oder Beethoven, der in Spohrs Musik  das Fehlen von „Poesie“ bemängelte, begründeten eine Werkkritik, die bis heute Spohrs Wirkungsgeschichte belastet. Spohr selbst, der in ungewöhnlichen chromatischen Modulationen, in neuartigen Timbres und Formexperimenten hingegen eigene Originalität bewies, ging einen Weg, der von zahlreichen Romantikern als Anregung für das eigene Schaffen aufgriffen wurde. Was war nun Louis Spohr wirklich – Wegbereiter der Romantik, diskreditierter oder tatsächlich zweitrangiger  lassizist? Die Tagung will Licht in die Dichotomie von kompositorischem Können einerseits und ablehnender Werkkritik seiner Zeitgenossen andererseits bringen, eine Antwort auf die Frage finden, warum das Spohrsche Kammermusikschaffen heute  im Schatten seiner jüngeren Kollegen Mendelssohn, Schumann und Brahms steht und letztlich eine Neubewertung der Spohrschen Wirkungsgeschichte vornehmen. In einem Ausblick auf die aktuelle Situation des zeitgenössischen  Streicherkammermusikschaffens und seiner Vermarktung im Konzertbetrieb wird eine Brücke zur zeitgenössischen Kammermusik geschlagen.

Sie können das Faltblatt hier als PDF herunterladen.

 

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