Aktuelles | Mitteilungen

Studienkurs „Deborah, Händels Oratorium von einer starken Frau im Alten Testament“

Die Stiftung Händel-Haus in Halle (Saale) bietet Studierenden der Musikwissenschaft und der Musik in der Zeit vom 17. bis 19. September 2019 einen Studienkurs zum Schwerpunktthema „Deborah, Händels Oratorium von einer starken Frau im Alten Testament“ an. Die Teilnehmer haben Gelegenheit, die Sammlungsbestände der Stiftung Händel-Haus näher kennen zu lernen, ihre Kenntnisse der Instrumentenkunde zu vertiefen und sich am Beispiel von Händels Deborah mit Fragen der Editions- und Aufführungspraxis und der Rezeptionsgeschichte auseinanderzusetzen. Als Gastdozenten sind eingeladen: Prof. Dr. Matthew Gardner, Tübingen, Anne Schumann, Blankenburg, Dr. Erik Dremel, Halle, und Dr. Ulrich Etscheit, Kassel.

Weitere Informationen, auch zu den Teilnahmebedingungen, unter www.haendelhaus.de.

Die Teilnahme ist gebührenfrei, Übernachtungen werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Bewerbungen werden bis zum 30. April 2019 von der Stiftung Händel-Haus, Große Nikolaistraße 5, 06108 Halle entgegengenommen.

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Ansprechpartner: Dr. Konstanze Musketa

Tel. +49 (0) 345 / 500 90 251

 

DFG-Forschungsprojekt zu Franz Liszt

Am 1. November 2018 nimmt am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena ein neues DFG-Forschungsprojekt zu Franz Liszt seine Arbeit auf: »Das Liszt-Bild in der zeitgenössischen Musikpublizistik«. Es ist das erste Weimarer Forschungsprojekt, das sich explizit dem Namenspatron der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar widmet. Das Projekt wird unter der Leitung von Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt von Projektmitarbeiterin Ulrike Roesler M.A. bearbeitet und hat eine Laufzeit von drei Jahren.

Franz Liszt zählt zu den facettenreichsten Künstlerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts, und schon zu Lebzeiten wurde ihm eine enorme mediale Präsenz in Biographien, Musiklexika, Fachbüchern und vor allem in Zeitschriften zuteil. Das Anliegen der Projektes ist es, das umfangreiche und durchaus heterogene Bild, das die zeitgenössische Musikpublizistik der frühen 1820er-Jahre bis in die späten 1880er-Jahre von Liszt zeichnet, in den Blick zu nehmen und zentrale Aspekte dieser ambivalenten Auseinandersetzung zu beleuchten. Mithilfe eines rezeptions- und diskursanalytischen Ansatzes der musikpublizistischen Forschung soll das Projekt ein quellenfundiertes Gegengewicht zu der in der Forschung bisweilen überakzentuierten Selbstinszenierung Liszts bilden und zugleich den Fokus auf zwei Rezeptionsstränge legen: die »Lebensbilder« und die »Künstlerbilder«. Beide Stränge sollen zunächst für sich genommen dokumentiert, interpretiert und abschließend als Aspekte einer umfassenden musikpublizistischen Diskursgeschichte wieder zusammengeführt werden. Die Methode bietet die Chance, Liszts Rezeption nicht im Sinne von ›wahr oder falsch‹ biographisch interpretieren zu müssen und gestattet zudem, Abstand von verengenden Polaritäten wie ›Virtuose versus Künstler‹ oder ›neudeutsche versus absolute Musikästhetik‹ zu gewinnen. Mit dem Einbezug von Biographien, Musiklexika, Fachbüchern und einem breiten Panorama der musikalischen Fachzeitschriften soll ein Spektrum gewonnen werden, das das Publikationsnetzwerk um Liszt verdeutlicht und neben einzelnen Wortführern auch häufig anonym bleibenden Gelegenheitsrezensenten und Korrespondenten Raum gibt.

Weitere Informationen unter https://www.hfm-weimar.de/institut-fuer-musikwissenschaft-weimar-jena/forschung/laufende-projekte.html#HfM

Ausschreibung DFG-Villa Vigoni Förderprogramm "Deutsch-Italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften 2020"

Ausschreibung
Deutsch-Italienische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften
2020

Die Villa Vigoni schreibt im Rahmen einer Vereinbarung mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft für das Jahr 2020 wiederum ein Veranstaltungsprogramm zwischen Deutschland und Italien zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften aus.
Zielsetzung des Programms ist u.a. die Exploration aktueller Herausforderungen in den Geistes- und Sozialwissenschaften aus vergleichender deutscher und italienischer Perspektive sowie die Mobilisierung neuer Verbindungen zwischen deutscher und italienischer Wissenschaft. Dabei müssen nicht zwingend exklusiv deutsch-italienische Themen behandelt werden.
Kern des Programms sind die Villa Vigoni-Gespräche. Diese gelten Themen, welche die aktuellen Debatten zur Kultur, Geschichte und Gesellschaft Europas vertiefen. Im Mittelpunkt steht die intensive Auseinandersetzung im Gespräch, die sich bewusst von den üblichen Konferenzformaten unterscheidet. Die Teilnehmerzahl ist daher begrenzt; ein Kreis von 20 Personen ist die Richtzahl.
Ausdrücklich erwünscht sind Doktoranden- und Postdoc-Kolloquien (mit bis zu vier Dozenten).
Es besteht auch die Möglichkeit, Anträge für das Format Close Reading “Klassiker lesen” zu stellen.
Das Vorhaben soll dem institutionellen Auftrag der Villa Vigoni Rechnung tragen, „die deutsch-italienischen Beziehungen in Wissenschaft, Bildung und Kultur im europäischen Geist“ zu fördern, und möglichst auch eine Begegnung des wissenschaftlichen Nachwuchses ermöglichen.
Das Programm will die europäische Mehrsprachigkeit fördern. Deshalb wird begrüßt, wenn die Veranstaltung auf Deutsch und/oder auf Italienisch stattfindet; die Veranstaltung kann auch in einer gemeinsamen dritten Sprache (z. B. Englisch) stattfinden. Simultanübersetzung kann nicht beantragt werden.

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Internationaler Händel-Forschungspreis 2019

Ausschreibung

Internationaler Händel-Forschungspreis 2019

Die Georg-Friedrich-Händel-Gesellschaft vergibt 2019 zum vierten Mal einen Internationalen Forschungspreis an eine junge Wissenschaftlerin / einen jungen Wissenschaftler, die / der durch hervorragende Forschungen zu Leben und Werk Georg Friedrich Händels hervorgetreten und die Ergebnisse in einer Forschungsarbeit dokumentiert hat. Auch Forschungsteams können ausgezeichnet werden.

Der Händel-Forschungspreis wird gefördert durch die Stiftung der Saalesparkasse.

Der Preis ist mit 2.000,00 € dotiert und mit einem Vortrag der Preisträgerin / des Preisträgers auf der wissenschaftlichen Konferenz anlässlich der Händel-Festspiele in Halle

(3. bis 5. Juni 2019) verbunden.

Bewerben können sich Absolventinnen / Absolventen der Musikwissenschaft oder verwandter Fachrichtungen mit ihrer zwischen 2016 und 2018  abgeschlossenen Master-, Magister- oder Doktorarbeit sowie Wissenschaftlerinnen / Wissenschaftler mit äquivalenten Forschungsarbeiten. Auch exzellente historisch-kritische Editionen können Gegenstand des Preises sein. Die eingesandten Arbeiten können in Deutsch oder Englisch abgefasst sein.

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Beethoven Pastoral Project: Aufruf zum Jubiläum 2020

2020 feiert Deutschland mit der ganzen Welt den 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven. Die Beethovenstadt Bonn ist heute UNO-Stadt mit Sitz des Weltklimasekretariates der Vereinten Nationen.
 
Das BEETHOVEN PASTORAL PROJECT lädt Künstler und Ensembles auf der ganzen Welt ein, sich zu einem in dieser Form noch nie initiierten Netzwerk zusammenzuschließen. Gemeinsam gestalten Sie im eigenen Engagement durch Ihre Interpretation und Auseinandersetzung mit Ludwig van Beethovens „Pastorale“-Sinfonie im Zeitraum vom 5. Juni 2018 bis 5. Juni 2020 ein kraftvolles Statement zum Klima- und Umweltschutz und für eine nachhaltige Entwicklung – für eine bessere Welt, für uns alle!
 
Seien Sie dabei und werden Sie Teil eines großen Netzwerks! Registrieren Sie sich mit Ihrem Statement unter www.beethoven-pastoral-project.com. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf unserer Homepage.
 
Das Projekt wird unterstützt vom Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres.
 

Aufruf! - Couchsurfing für MusikwissenschaftlerInnen -

Für viele MusikwissenschaftlerInnen ist es notwendig, Forschungsreisen zu unternehmen. Gleichzeitig reicht die Menge der zur Verfügung stehenden Mittel oft nicht aus.
Der Vorstand der Gesellschaft für Musikforschung unterstützt daher eine Initiative zur Schaffung einer "Übernachtungs-Datenbank" für Mitglieder der Gesellschaft.

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Deutsches Musikinformationszentrum präsentiert neues Informationsportal

Bonn, April 2018

Pressemitteilung

Musikalische Fort- und Weiterbildung in Deutschland
 
Deutsches Musikinformationszentrum präsentiert neues Informationsportal
 
Lebenslanges Lernen ist heute wichtiger denn je. Immer mehr Menschen interessieren sich für Möglichkeiten, sich aktiv neue Kenntnisse anzueignen, auch im Musikbereich. Ab sofort präsentiert das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ),  eine Einrichtung des Deutschen Musikrats, unter https://kurse.miz.org ein neues bundesweites Informations- und Rechercheportal zur musikalischen Fort- und Weiterbildung. Jährlich weit über 2.000 Kurse bieten dabei  für jeden, vom Musikamateur bis zum Profi, das passende Angebot. Entstanden ist das deutschlandweit einzigartige Portal in enger Zusammenarbeit mit den Trägern der musikalischen Fort- und Weiterbildung in Deutschland, insbesondere den Bundes- und Landesmusikakademien.
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