Jahrbuch Musik und Gender

Das Jahrbuch Musik und Gender erschient seit 2008. Initiiert von Rebecca Grotjahn und Susanne Rode-Breymann, wird es von der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien in der Gesellschaft für Musikforschung und vom Forschungszentrum Musik und Gender Hannover gemeinsam herausgegeben. Der wissenschaftliche Beirat besteht aus sechs gewählten Mitgliedern der Fachgruppe sowie den Vertreterinnen von sechs Institutionen der musikwissenschaftlichen Genderforschung.

Jede Ausgabe enthält einen Hauptteil, der durch eine kleine Gruppe oder auch einzelne Kolleginnen und Kollegen konzipiert wird. Die Herausgeberschaft kann prinzipiell von jeder Wissenschaftlerin, jedem Wissenschaftler übernommen werden. Vorschläge für künftige Hauptteile können beim jedem Mitglied des Beirats eingereicht werden, sie werden in den jeweils Ende Januar stattfindenden jährlichen Sitzungen diskutiert.

Zusätzlich beinhaltet das Jahrbuch fünf feste Rubriken:

-        „Fundstück“ (verantwortlich: Rebecca Grotjahn und Martin Loeser)

-        „Berichte“ über Kongresse, Tagungen, Lehrprojekte etc. (verantwortlich: Nicole Strohmann)

-        „Rezensionen“ von Neuerscheinungen aus dem Forschungsfeld Frauen- und Genderforschung (verantwortlich: Melanie Unseld und Gesa Finke)

-        „Noten und CDs“: Besprechungen von Noteneditionen und Tonaufnahmen (verantwortlich: Cornelia Bartsch und Nina Noeske)

-        „Bibliographie“: Neuerscheinungen aus dem Forschungsfeld Frauen- und Genderforschung (verantwortlich: Freia Hoffmann)

Bisherige Bände des Jahrbuchs Musik und Gender:

Bd. 1 (2008): Feste – Opern – Prozessionen. Musik im Dienst kultureller Repräsentation, hrsg. von Katharina Hottmann und Christine Siegert

Bd. 2 (2009): Blickwechsel Ost/West. Gender-Topographien, hrsg. von Nina Noeske und Melanie Unseld

Bd. 3 (2010): Gender Studies in der Musikwissenschaft: Quo Vadis?, hrsg. von Annette Kreutziger-Herr, Nina Noeske, Susanne Rode-Breymann und Melanie Unseld

Bd. 4 (2011): „Dahin!... Musikalisches Reiseziel Rom – Projektionen und Realitäten, hrsg. von Sabine Meine und Rebecca Grotjahn

Bd. 5 (2012): Musikbezogene Genderforschung. Aktuelle und interdisziplinäre Perspektiven, hrsg. von Nicole K. Strohmann, Camilla Bork und Gesa Finke

Bd. 6 (2013): Liedersingen. Studien zur Aufführungsgeschichte des Liedes im 18. und 19. Jahrhundert, hrsg. von Katharina Hottmann

Bd. 7 (2015): Rohe Beats, harte Sounds. Populäre Musik und Aggression, hrsg. von Florian Heesch und Barbara Hornberger

Bd. 8 (erscheint 2016): Grenzgänge: Gender, Ethnizität und Klasse als Wissenskategorien der Musikwissenschaften, hrsg. von Cornelia Bartsch und Britta Sweers