Soziologie und Sozialgeschichte der Musik

Mailingliste der Fachgruppe:

http://sozmus.musikforschung.de


Sprecher der Fachgruppe:


PD Dr. Wolfgang Fuhrmann
Institut für Musikwissenschaft
Universität Wien
Universitätscampus AAKH
Spitalgasse 2-4, Hof 9
1090 Wien

E-Mail: This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

Die Fachgruppe „Soziologie und Sozialgeschichte der Musik“ in der Gesellschaft für Musikforschung (GfM) hat sich auf der Jahrestagung der GfM in Leipzig am 8. 10. 1994 konstituiert. Sie versteht sich als Plattform zur wissenschaftlichen Diskussion musiksoziologischer und sozialgeschichtlicher Phänomene, die auch NachwuchswissenschaftlerInnen vielfältige Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch in unterschiedlichen Arbeitsformen bieten soll.

 
Die Fachgruppe arbeitet mit der GfPM zusammen.
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Ansprechpartner ist Prof. Dr. Dietrich Helms
(This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.)
 
 
 
"Mailingliste der Fachgruppe:
http://de.groups.yahoo.com/group/Sozmus/
Um beizutreten bitte eine Mail an die Fachgruppensprecherin senden."

Positionspapier der Fachgruppe Soziologie und Sozialgeschichte der Musik

Die Fachgruppe „Soziologie und Sozialgeschichte der Musik“ wurde 1994 gegründet und bildet eine wichtige Brücke zwischen den seit Guido Adlers Grundlegung bis heute weithin getrennten Bereichen der Historischen und Systematischen Musikwissenschaft, denn sie „erkundet die ästhetischen und die sozialen Potentiale, die sich beim Musizieren und Wahrnehmen von Musik verschwistern. Sie ist sowohl eine historische als auch eine systematische Disziplin, mit der sozialen Einbettung von Musik in langfristige historische Prozesse ebenso befaßt wie mit der Klärung ihrer Funktionen innerhalb verschiedener kultureller Systeme.“ (Christian Kaden)

Im Bereich der Musiksoziologie werden die materiellen und ideellen Wertsysteme, die Medialität sowie die sozialen Handlungsstrukturen, Rollenerwartungen und –zuweisungen und insbesondere die Alltagsfunktionen von Musik untersucht, und zwar in syn- wie diachronen Herangehensweisen. Dabei spielen interdisziplinäre Anregungen – etwa aus der soziologischen Theoriebildung, der empirischen Sozialwissenschaft, aber auch aus einem weit gefächerten Angebot von Religionswissenschaft bis zur Kommunikationstheorie – eine große Rolle, wobei die irreduziblen Spezifika des Gegenstands Musik freilich nicht aus den Augen zu verlieren sind.

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