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Call for Articles

„Das Geschlecht musikalischer Dinge“

Hauptteil des Jahrbuchs Musik und Gender 2018

Zahlreiche Forschungsprojekte, Publikationen, Tagungen und Kongresse deuten darauf hin, dass die Materialität der Welt im Zeitalter der Digitalisierung deutlicher spürbar ist als je zuvor. Unter dem Schlagwort New Materialism hat der material turn jüngst in feministischer Theoriebildung und Geschlechterforschung Eingang gefunden. Auch in der Musikwissenschaft gewinnen die Dinge zunehmend an Relevanz, wie ein groß angelegtes Forschungsprojekt „Materialität der Musikinstrumente. Neue Ansätze einer Kulturgeschichte der Organologie“ der LMU München unter Leitung von Rebecca Wolf beweist, das – Im Unterschied zur traditonellen Organologie – das Interesse auf die kulturelle Bedeutung der Dinge richtet. Gender als wichtige Analysekategorie wurde in den vorliegenden Studien zur materiellen Musikkultur jedoch bisher nur wenig beachtet. Wir möchten daher dazu anregen, Instrumente und andere musikalische Dinge aus Perspektive der Genderforschung zu betrachten. In Anlehnung an Ansätze der materiellen Kultur soll nach den spezifischen Bedeutungen gefragt, die die Dinge durch ihre materielle Beschaffenheit, das ihrem Gebrauch innewohnende Wissen und die Kontexte ihrer Verwendung  erhalten.

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Mitteilungen der Società Italiana di Musicologia 12/2016

SIdM Job. Newsletter n. 12

Come di consueto si rinnova l’appuntamento con la Newsletter della Società Italiana di Musicologia dedicata alle posizioni lavorative aperte in ambito musicologico. La lista, data l’assenza di un portale unico per la ricerca dei bandi del settore, non è certamente completa; invitiamo perciò i soci a contribuire inviando segnalazioni all’indirizzo Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Borse di studio, posizioni lavorative (Italia):

Studienkurs Händel-Haus

Die Stiftung Händel-Haus in Halle (Saale) bietet Studierenden der Musikwissenschaft und der Musik in der Zeit vom 20. bis 22. September 2017 einen Studienkurs an, bei dem die Teilnehmer Gelegenheit haben, die Sammlungsbestände der Stiftung Händel-Haus näher kennen zu lernen und sich mit Fragen der Editions- und Aufführungspraxis, der Rezeptionsgeschichte Händels und der Instrumentenkunde auseinanderzusetzen. Zum Schwerpunktthema „Händels Oratorium Deborah und die Frage nach dem Original“ sind als Gastdozenten eingeladen: Prof. Dr. Bernhard Jahn, Hamburg, Dr. Matthew Gardner, Frankfurt, Petra Burmann, Halle, und Dr. Ulrich Etscheit, Kassel.

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Pannonische Forschungsstelle – International Center für Wind Music Research & Zweigstellenbibliothek Pannonische Forschungsstelle der Kunstuniversität Graz

Die Pannonische Forschungsstelle – International Center for Wind Music Research an der Kunstuniversität Graz ist mit seinem Schwerpunkt der Blasmusikforschung einzigartig in Europa.

Vor mehr als 25 Jahren wurde die Pannonische Forschungsstelle am Institut Oberschützen der Kunstuniversität eingerichtet, mit dem Ziel hier die Blasmusikforschung zu etablieren. Die Leitung und vor allem den Auf- und Ausbau dieser Einrichtung hatte bis zu seinem viel zu frühen Tod im heurigen Sommer Dr. Bernhard Habla – Musikwissenschaftler, der sein Forscherleben der Blasmusik widmete – inne.

Wir bieten eine umfangreiche Spezialbibliothek mit momentan an die 1000 Fachbücher, Notenmaterial in verschiedenen Sammlungen (in Summe ca 30.000 Exemplare) neueren Datums ebenso wie historisches Material aus aufgelassenen Notenarchiven von diversen Musikvereinen.

Gerne unterstützen wir Studierende und Forschende auf dem Gebiet der Blasmusik. Obwohl wir eine Präsenzbibliothek sind, werden wir soweit als möglich Anfragen, Wünsche und Unterstützung durch Weitergabe in digitaler Form nachkommen.

Unsere Ressourcen sind online unter https://opac.kug.ac.at recherchierbar. Eine eigene Website ist in Arbeit, allerdings bietet die Seite http://institut-oberschuetzen.kug.ac.at unter dem Menüpunkt: Pannonische Forschungsstelle Institut Oberschützen / IZBF jetzt schon einen Einblick in unsere Arbeit und Möglichkeiten.

Tonkunst-Preis 2017

Der Verein Die Tonkunst e.V. vergibt 2017 anlässlich des zehnjährigen Erscheinungsjubiläums seiner gleichnamigen Zeitschrift erstmalig den »Tonkunst-Preis« zur Förderung des musikwissenschaftlichen Nachwuchses. Der Preis dient der Anerkennung für einen wissenschaftlichen Aufsatz zu einem frei gewählten Forschungsthema und wird in zwei Kategorien verliehen:

• an NachwuchswissenschaftlerInnen im Master-Studium und in der Promotionsphase
• an promovierte NachwuchswissenschaftlerInnen in der Habilitationsphase

Der Preis ist mit 500.- Euro pro PreisträgerIn dotiert. Die prämierten Aufsätze werden zudem in der Vereinszeitschrift DIE TONKUNST
publiziert.

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Neues DFG-Forschungsprojekt am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena

Musikalische Blicke auf Mendelssohn

Im Mittelpunkt eines seit Oktober 2016 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projektes stehen rund 70 Kompositionen, die dem Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) „freundschaftlich“ oder „verehrungsvoll“ gewidmet worden sind. Unter der Projektleitung von Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt (Direktorin des Instituts für Musikwissenschaft Weimar-Jena) geht Projektmitarbeiter Maximilian Rosenthal M. A. in dem dreijährigen Forschungsvorhaben der Frage nach, welche „Facetten kompositorischer Reflexion“ – so der Titel – sich in den Widmungswerken zeigen und was diese über das zeitgenössische Mendelssohn-Bild aussagen. Der hochvernetzte Komponist erhielt nicht nur Widmungen von Verehrern und Schülern, sondern auch bedeutenden Künstlerkollegen wie Moritz Hauptmann, Ignaz Moscheles, Ferdinand Hiller oder Robert Schumann.

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Aufruf! - Couchsurfing für MusikwissenschaftlerInnen -

Für viele MusikwissenschaftlerInnen ist es notwendig, Forschungsreisen zu unternehmen. Gleichzeitig reicht die Menge der zur Verfügung stehenden Mittel oft nicht aus.
Der Vorstand der Gesellschaft für Musikforschung unterstützt daher eine Initiative zur Schaffung einer "Übernachtungs-Datenbank" für Mitglieder der Gesellschaft.

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